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Die Mechaniker von BMW-Sauber haben noch viel Arbeit. (Keystone)
Vor allem BMW-Sauber, in Bahrain in der Formtabelle auf den letzten Platz gerutscht, steht unter Druck. Jetzt helfen auch keine Durchhalteparolen von Chef Mario Theissen (56) mehr.
«Die Enttäuschung ist der starken Motivation gewichen!» Ein netter Satz, aber die Chefetage in München will sicher lieber auf dem Asphalt endlich Resultate sehen.
Und auch im Budget-Obergrenzen-Krieg der meisten Teams gegen FIA-Boss Max Mosley lässt sich der BMW-Vorstand wohl nicht weiter verarschen!
Heute haben die Teams zweimal 90 Minuten Zeit, ihre Modifikationen hier im Training zu testen. Diese GP-Piste verzeiht keine Fehler, die aus dem Windkanal oder den Computern daheim in den Werken kommen. Schlechte Autos werden erbarmungslos ausgemustert.
BMW-Sauber verzichtet auf KERS und den Doppeldiffusor (der Seriensieger Brawn so schnell macht). Technik-Guru Willy Rampf zu BLICK: «Wir haben einen modifizierten Diffusor, einen neuen Front- und Heckflügel, eine andere Motorabdeckung. Das sollte uns vorwärts bringen, aber die andern haben ja auch gearbeitet.»
Und so bleiben aus der «mindestens halben Sekunde Verbesserung», die Theissen als Hoffnungsziel in Spanien angibt, vielleicht ein oder zwei Zehntel.
BMW-Sauber (2008 übrigens WM-Dritter) wieder auf dem Sprung in die Top Ten? Man darf so wenig optimistisch sein, wie bei der Frage, was 2010 mit der Formel 1 passiert.
Mosley will mit dem totalen Sparkurs, der dank grossen Vorteilen für die Mini-Teams eine Zweiklassengesellschaft mit sich bringt, die Hersteller ärgern, neue Teams anlocken.
Vom 22. bis 29. Mai läuft die Anmeldefrist für 2010. Die in der FOTA «vereinigten» Teams wollen vorher mit Mosley sprechen und «dann gemeinsam entscheiden» (so Theissen).
Aber hallo! Williams und Brawn springen sofort zu Mosley ab.
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Boss Mario Theissen hofft, wieder vorne mitfahren zu können. (Keystone)