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«Bezahlfahrer» in der F1 Nur Geld regiert – Talente jammern

Talent alleine genügt nicht mehr, um bei einem Formel-1-Team als Fahrer unterzukommen. Man muss auch Millionen auftreiben können.

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Formel 1

Platz Name Land Punkte
1 Nico Rosberg GER 385
2 Lewis Hamilton GBR 380
3 Daniel Ricciardo AUS 256
4 Sebastian Vettel GER 212
5 Max Verstappen NED 204
6 Kimi Raikkonen FIN 186
7 Sergio Perez MEX 101
8 Valtteri Bottas FIN 85
9 Nico Hulkenberg GER 72
10 Fernando Alonso ESP 54
11 Felipe Massa BRA 53
12 Carlos Sainz Jr ESP 46
13 Romain Grosjean FRA 29
14 Daniil Kvyat RUS 25
15 Jenson Button GBR 21
17 Felipe Nasr BRA 2
19 Pascal Wehrlein GER 1
20 Stoffel Vandoorne BEL 1

Formel 1

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Peter Sauber (69), seit Korea als Teamchef in Pension und hier in Abu Dhabi mit Gattin Christiane angereist, hasste das Wort: Paydriver – oder eben Bezahlfahrer!

Aber es werden immer mehr Teams auf Piloten angewiesen sein, die Millionen auftreiben, um in einem der 24 Autos 20 Mal im Jahr im Kreis herumzufahren.

Das Talent kommt leider nur noch an zweiter Stelle. Wer ohne Geld an eine Teamtüre klopft, bekommt vielleicht ein mitleidvolles Lächeln geschenkt – und: «Viel Glück für die Zukunft!»

Bei Caterham hat man offiziell erklärt. «Für 2013 brauchen wir zwei Fahrer mit Geld.» Es wäre das Ende für GP-Sieger Kovalainen (2008 auf McLaren in Ungarn). Die Geldesel stehen schon bereit: Pic (F), Senna (Bra) und Van der Garde (Ho).

Den Alarm bei Caterham löste Marussia-Pilot Timo Glock in Singapur mit dem zwölften Platz aus. Mit diesem Resultat verdrängte Marussia auf dem zehnten Team-Platz Caterham! Und dieser Rang ist am Ende 20 Millionen Dollar wert.

Caterham lag bis Singapur mit einem 13. Platz von Kovalainen in Monaco immer vor Marussia.

Pikant: Wegen einer Uralt-Regel profitieren am Saisonende nur die zehn besten Teams vom Ecclestone-Kuchen. Die zwei letzten beissen die Hunde. Wenigstens für 2010/ 11/12 hatte man mit Marussia, Caterham und HRT Erbarmen. Das Trio bekam ein einmaliges Startgeld von zehn Millionen Dollar pro Jahr.

Publiziert am 04.11.2012 | Aktualisiert am 04.11.2012
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1 Kommentare
  • Susi  Sorglos 04.11.2012
    Auch bei Sauber wird der 2. Sitz von einem Paydriver besetzt werden. Man kann alles schönreden. Fact ist, ohne grosse Sponsoren fährt kein Talent mehr in der Formel 1.