Bald Entscheidung über Rosberg-Nachfolge Wehrlein gingen am Bodensee die Gegner aus

Seit Nico Rosbergs Rücktritt zerbricht sich Mercedes-Chef Toto Wolff über dessen Nachfolge den Kopf. Hat er die Antwort beim Spazieren im Thurgau gefunden?

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«Ich musste einfach raus aus dem Büro. Ich brauchte frische Luft, um meine Gedankenwelt wieder in Ordnung zu bringen!» Mercedes-Chef Toto Wolff sagte es am Donnerstag zu BLICK.

Und was tat der im Kanton Thurgau lebende Österreicher? «Ich spazierte fast drei Stunden lang von Kreuzlingen nach Ermatingen! Und dabei haben mich der Bodensee und herrliches Wetter begleitet!»

Gabs eine Erkenntnis in der Frage nach dem Rosberg-Nachfolger? «Hätte uns Nico vorher informiert, wäre die Sache jetzt einfacher. Aber vielleicht müssen auch wir jetzt eine mutige Entscheidung treffen. Wir haben jetzt nur noch drei Namen auf unserer Liste!»

Favorit ist und bleibt Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (22). Die zwei anderen Namen wollte Wolff nicht verraten. Doch es sind Alonso und Bottas. Beide wären mit grossen Problemen verbunden. Wolff: «Und wir wollen jetzt nirgendwo eine Unruhe verbreiten.»

Also fischte Wolff jetzt Wehrlein aus dem Bodensee? «Unser Plan war gewesen, Pascal ein bis zwei Jahre bei Sauber in die weitere Lehre zu schicken. Das Schweizer Team hat ja jetzt die viel besseren Bedingungen als 2016!»

Der Wind am Bodensee, der die Silberpfeil-Antwort seit Donnerstag kennt, pfiff noch die zukünftigen Pläne in die Winterluft. Wolff: «Für 2018 sieht die Sache einfacher aus. Da stehen viele gute Piloten noch ohne Vertrag da.»

Aber vielleicht entwickelt sich ja 2017 der bisherige Manor-Fahrer Wehrlein zum Spitzenpiloten – Hamilton wird er jedoch kaum am Nerv kitzeln können. Wolff: «Wichtig ist auch, dass der zweite Mann bei der Abstimmung des Autos dem Team helfen kann. Das war Rosbergs grosse Stärke!»

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 11.12.2016
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9 Kommentare
  • Mika  Zeller 09.12.2016
    Schade, dass Sebastien Buemi nicht zum Kreis der möglichen Nachfolger von Rosberg zählt. Mit einem guten Auto könnte er auch in der Formel 1 sein grosses Talent beweisen, in der Formel E hat er es als Doppelweltmeister in Folge bereits getan.
  • Alex  Schnyder 09.12.2016
    Alonso wäre sehr cool. Dann hätten wir ein Duell wie einst Senna vs. Prost.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      09.12.2016
      Ausser von Briatore, sagen Stimmen aus Alonsos Umfeld, "er habe einen Vertrag den er erfüllen wolle". Logisch Honda gibt nicht soviel Geld aus um den Fahrer im besten Moment gehen zu lassen.
  • Heinrich  Ochsner 09.12.2016
    ich bin weder Hamilton- noch Allonsofan, aber es würde den Rennen den richtigen Pfiff geben, denn bei Alonso hätte es Hamilton mit der divenhaften Zickerei am Anfang schon verspielt. Noch schöner wäre Hakinen zu Mercedes, da müsste Hamilton schweigen, sonst gibts Antworten wie: halt die Klappe und fahr Rennen!
    • Markus  Ulrich , via Facebook 09.12.2016
      Ich glaube eher nicht, dass sich Häkkinen zu einem Comback überreden lassen wird....
    • Peter  Montanari aus Rayong
      09.12.2016
      Haben Sie da zwei Finnen miteinander verwechselt? Sie schreiben Häkkinen meinten aber wohl eher Räikkönen.
    • tom  tomason 09.12.2016
      Häkinnen wird mittlerweile zu alt sein für die F1 ;-)
      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass sich Alonso noch einmal gegen Hamilton blamieren will.
  • mathias  harnisch aus subingen
    09.12.2016
    Also wenn es Wehrlein wird und er mit dem Mercedes gleichschnell ist wie Hamilton sollte mann keinem FAhrer mehr den Titel geben nur noch dem Auto.
    • drafi  schweizer aus berg
      09.12.2016
      ja, man müsste irgend ein System Erfinden, dass während der ganzen Saison Fahrer/Wagen gewechselt werden müssten, da würden sich die Sreu vom Weizen trennen, denn es gibt zu 100 Prozent Fahrer in Minderwertigen Autos die im Mercedes/Ferrari den Top-Fahrern die Hölle heiss machen würden, das wäre doch mal eine interessante Sache