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Seit dem Ausfall von Massa hat Ferrari ein Problem. Das zeigt sich beim GP von Europa in Valencia ganz deutlich. Ersatzfahrer Luca Badoer ist kaum mehr als ein Pausenclown.
Der Italiener fährt auf den blamablen vorletzten Platz! Sein Berater Michael Schumacher, der eigentlich an seiner Stelle ins Cockpit steigen wollte, ist ebenfalls machtlos. Oder wird Badoer gar schlecht beraten vom siebenfachen Weltmeister?
Für das nächste Training und den GP in Spa am kommenden Wochenende muss Ferrari dringend handeln.
Barrichello siegt vor Hamilton
Das Rennen gewinnt der Brasilianer Rubens Barrichello. Zweiter wird Lewis Hamilton, Dritter Kimi Räikkönen.
Für Barrichello war es der erste GP-Triumph seit Shanghai 2004 und sein erster Sieg im Brawn GP-Mercedes. Sein Teamgefährte Jenson Button kam nur auf Platz sieben, bleibt aber WM-Leader. Romain Grosjean wurde in seinem ersten GP Fünfzehnter, Robert Kubica Achter, Nick Heidfeld Elfter. Sébastien Buemi schied mit Bremsproblemen aus.
Grosjean überholt Badoer in der Boxengasse
Etwa zur Rennhälfte sorgten Grosjean und Badoer für Aufsehen. Als beide nach ihren Stopps gleichzeitig von ihren Boxen wegfuhren, gelang es dem 23-jährigen Genfer Neuling, den 38-jährigen italienischen Routinier noch in der Boxenausfahrt zu überholen. Daraufhin wurde Grosjean gelobt – und über Badoer wurde gelacht, auch weil er dabei noch die weisse Markierungslinie überfahren und dafür eine Durchfahrtsstrafe erhalten hatte. (Si/keu)
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Rubens Barrichello freut sich riesig über seinen Sieg. (Reuters)