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Heidfeld wird möglicherweise als Ersatzfahrer zu Mercedes zurückkehren. Der Mönchengladbacher verhandelt mit dem deutschen Rennstall um den Posten als Fahrer Nummer 3 hinter Michael Schumacher (41) und Nico Rosberg (24).
Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa will Mercedes-Sportchef Norbert Haug den Deal aber nicht bestätigen. Er sagt nur: «Es gibt lediglich grundsätzlichen Kontakt zu Nick.»
«Wir hatten mit Nick sowohl über Möglichkeiten bei McLaren-Mercedes als auch bei Mercedes Grand Prix gesprochen», erklärt Haug und sagt weiter, er schätze Heidfeld «und dessen fahrerische Fähigkeiten».
Als Ersatzfahrer bei Mercedes könnte Heidfeld, der in bislang 168 Grands Prix vergeblich auf einen Sieg hoffte, einspringen, falls Schumachers Körper doch noch Nachwirkungen der schweren Nackenverletzung von einem Motorrad-Unfall aus dem Februar 2009 zeigt.
Sollten aber Schumacher und Rosberg fit bleiben, wäre Heidfeld während der Saison quasi arbeitslos. Denn nach Saisonstart sind in der Formel 1 keine Testfahrten mehr erlaubt.
Eine Ausnahme gibt es nur für Fahrer, die nach dem zweiten Rennen einen ausfallenden Stammpiloten ersetzen müssten, selbst aber in den letzten beiden Jahren kein Rennen gefahren sind. Sie dürften einen Tag testen. (Si/sau)