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Die Freitags-Frage: Kommen auch von der FIA und FOTA nach dem wochenlangen Krach um das neue Reglement Liebesgrüsse aus Silverstone? Um 18 Uhr Lokalzeit, wenn das Ultimatum für Ferrari, Mercedes, Brawn, BMW und Renault abläuft, wird man die Antwort kennen.
Das Fazit kann man schon jetzt ziehen: Sieger gibt es keinen, beide Parteien haben schon längst ihr Gesicht verloren!
Insgesamt acht der zehn aktuell für die Formel 1 eingeschriebenen Rennställe gaben nach einer mehrstündigen Sitzung in der Nacht auf Freitag bekannt, mit den Vorbereitungen für eine Konkurrenzserie zu beginnen.
Die Erklärung unterzeichnet haben BMW-Sauber, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota.
«Die Serie wird eine transparente Führungsstruktur haben und ein einheitliches Regelwerk. Sie wird Neueinsteiger ermutigen, auf die Wünsche der Fans hören. Die Preise für Eintrittsbillette werden niedriger sein. Die besten Fahrer, grössten Stars, Sponsoren und alle Rennställe, die dem Motorsport auf höchstem Niveau historisch verbunden sind, werden teilnehmen», teilt die FOTA mit.
Die Antwort des Internationalen Automobil-Verbandes lässt nicht lange auf sich warten. «Die FIA ist enttäuscht, aber nicht überrascht von der Unfähigkeit der FOTA, einen Kompromiss im besten Sinne des Sports zu erreichen. Die FIA kann weder ein finanzielles Wettrüsten zulassen noch der FOTA erlauben, die Regeln zu diktieren.»