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De la Rosa steuert über die unebene Piste von Bahrain — Gift für den jungfräulichen Sauber C29. (AP)
Und Saubers Befürchtungen nach den Plätzen 13 (De la Rosa) und 17 (Kobayashi) im Morgen-Training, als alle erstmals mit leichten Tanks unterwegs waren, wurden bei 34 Grad leider wahr.
Die beiden Piloten überstanden mit Glück den ersten Teil der Qualifikation. Dann musste das Hoffen auf ein Wunder auf das heutige Rennen vertagt werden …
«Der neue Teil der Strecke ist für uns ein echter Killer. Diese Randsteine und Bodenwellen sind Gift für das Auto. Zudem gehen ein paar Zehntelsekunden noch auf meine Kappe, weil ich Fehler machte», sagte Pedro de la Rosa (39) zu seinem Comeback nach drei Jahren.
Die zusätzlichen 888 Meter (mit acht Kurven) im hinteren Teil des Wüsten-Highways liessen die Vorteile des Hinwiler Autos nicht zur Geltung kommen.
Der Sauber C29 ist hart abgestimmt, damit die Aerodynamik (wie beim Testen) zum Tragen kommt. Deshalb liebt der Wagen nur schnelle Kurven und vor allem ebene Pistenbeläge …
In Malaysia (4. April) und China (18. April) dürfte der Sauber-Bolide dann seine Schnelligkeits-Qualitäten erstmals ausspielen können.
Auf dem kurvenreichen Stadtkurs von Melbourne könnte das Team in zwei Wochen aber nochmals durch die Hölle gehen.
Weil es ab heute auch für Platz 10 noch einen WM-Punkt gibt, müssen die treuen Sauber-Fans aber den WM-Start nach der missglückten Qualifikation noch nicht abhaken.
Der Japaner Kamui Kobayashi (23), der 2009 in den beiden letzten Rennen von São Paulo und Abu Dhabi mit dem Toyota alle begeisterte: «Da unser Auto eher sanft mit den Reifen umgeht, liegen WM-Zähler immer drin. Aber alle im Team wissen jetzt, dass wir nur mit harter Arbeit vorwärts kommen.» Peter Sauber: «Die guten Testergebnisse haben uns etwas zu optimistisch werden lassen. Ich hoffe, dass wir die Probleme bald in den Griff bekommen.»
Ein achtbares Resultat beim GP von Bahrain wäre die richtige Motivationsspritze für das neue Team.