Grösste Schweizer Rad-Legende aller Zeiten Ferdy Kübler (97) ist tot!

Die grösste Schweizer Rad-Legende aller Zeiten ist am Donnerstag 97-jährig in Zürich gestorben. Dies berichtet die «Schweizer Illustrierte».

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Ferdy national ist tot! Die Schweizer Sportwelt trauert um Rad-Legende Ferdy Kübler (97). Der Adliswiler ist gemäss der «Schweizer Illustrierten» am Donnerstagnachmittag um 14 Uhr in einem Zürcher Spital verstorben. Seine Frau Christina war dabei.

«Er sagte mir noch: Christina, du bist die beste Frau der Welt. Ferdy ist friedlich eingeschlafen - mit einem Lächeln im Gesicht», erklärt die Witwe in der «Schweizer Illustrierten». Ferdy wurde kurz nach Weihnachten wegen einer schweren Erkältung hospitalisiert.

Mit Kübler ist einer der grössten und populärsten Schweizer Sportler des 20. Jahrhunderts gestorben. 1950 triumphierte er als erster Schweizer an der Tour de France. Dies gelang seither nur noch Hugo Koblet 1951.

1951 feierte Kübler den Strassen-WM-Titel, dreimal siegte er an der Tour de Suisse (1942, 1948, 1951), zweimal an der Tour de Romandie (1948, 1951). In seiner Karriere eroberte er auch fünf Etappensiege an der Tour de France und fuhr bei der Classique Lüttich-Bastogne-Lüttich zweimal als Sieger ins Ziel (1951, 1952). 1957 beendete Ferdy seine Radsportkarriere. (rib)

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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Tod einer Radlegende: Ferdy Kübler stirbt mit 97 Jahren play
Ferdy Kübler nach seinem Tour-de-France-Sieg 1950.

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23 Kommentare
  • J.  Meyer 30.12.2016
    Wenn man bedenkt, welche körperlichen Leistungen er in seiner Vergangenheit gebracht hatte und am Ende noch 97 werden durfte, ist das schon eigentlich die grösste Ehrung, die ihm zuteil wurde, neben vielen anderen irdischen Ehrungen für seine grandiose Laufbahn. Vor soviel Leistung und Willenskraft neige ich mich in Demut vor diesem grossartigen Sportler.
  • Xaver  Arnet 30.12.2016
    Leider trat nun ein exzellenter Jahrhundertsportler von der Weltbühne ab, was einem trotz seines hohen Alters sehr traurig stimmt. Ferdi Kübler ist und war für viele junge Sportler ein grosses Vorbild. Aus einfachsten Verhältnissen kommend hat er sich mit grösster Eigeninitiative und extremen Entbehrungen in die sportliche Weltspitze hochgearbeitet, was auch international auf eine sehr grosse Hochachtung stiess. Den Angehörigen und den zahlreichen Freunden meine herzliche Anteilnahme.
  • seb  cicero 30.12.2016
    il campione war immer aufgestellt und nett wenn er in der Migros Wiedikon war zum einkaufen und wechselte gerne Worte und hatte Freude - erinnere mich gerne an ihn - un grande Signore ohne star-arroganz
  • Remo  Albrecht aus Höri
    30.12.2016
    Hans Keller aus St. Gallen (ihr Hirn muss ihnen entfallen): ihr Kommentar ist nicht mal Ironie oder Sarkasmus sondern nur noch ober-primitiv!
    Ferdy fuhr in einer Zeit als Vivi-Cola als sportliche Erfrischung als das höchste aller Gefühle als aufpeppendes Mitteln galt. Wie könne sie nur zu so einer Aussage kommen? Damals tranken die Italiener aus dem Bidon noch ein Wein und leere Bidons wurden am Dorfbrunnen gefüllt. Nicht mal Bananen als Stärkungsmittel konnte man sich nicht leisten.,

  • Remo  Albrecht aus Höri
    30.12.2016
    Danke Ferdy, du hast die Schweiz bestens vertreten ohne je einen Skandal um deine Person. Ich hoffe, du kannst jetzt am neuen Ort mit deinem Freund und sportlichem Gegenüber Hugo weiter fachsimpeln, vielleicht setzt ihr euch an einen Tisch und stösst auch mit Heiri Suter an (der erfolgreichste Velofahrer vor eurer Zeit (wir hatten in Bülach eine Ausstellung über Bülacher Velofahrer und Velogeschichte im Ortsmuseum!) oder mit Jakob Caironi aus Büli, der die Velo-Bremsen Duralca erfand!!!