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Blick.ch: Hallo Mat. Die X-Fighters-Saison ist zu Ende. Deine Bilanz?
Mat Rebeaud: Die Saison war sehr durchzogen. Am Anfang war ich verletzt und fiel für die ersten zwei Contests aus. Dann gings bergauf. Höhepunkte waren der zweite Platz in Madrid und natürlich der am Heimspiel am Freestyle.ch in Zürich. Das Publikum war fantastisch und stand voll hinter mir.
Das X-Fighters-Finale in Rom lief auch nicht wie gewünscht.
Überhaupt nicht. Ich wollte einen positiven Abschluss mit einem guten Resultat. Das Ausscheiden im Viertelfinale, nach nur einem Run, war natürlich nicht geplant.
Wie gehts jetzt weiter bei dir?
Jetzt erhole ich mich erstmal zuhause in Payerne. Sobald es hier aber Winter wird, fliege ich nach Kalifornien. Dort werde ich für die nächsten Wettkämpfe trainieren. Die Bedingungen dafür sind in den USA einfach optimaler als in der Schweiz.
Du gehörst zur Weltspitze des FMX. Gibt es Rider in der Schweiz, die genug Talent mitbringen, um in deine Fussstapfen treten zu können?
Leider nein. Aber ich bleibe dem wettkampfmässigen Sport sicher noch drei bis vier Jahre erhalten. Danach werde ich noch Shows fahren. Ich mache in der Schweiz immer wieder Workshops mit jungen Fahrern. Wer weiss, vielleicht kommt einer eines Tages gross raus.
FMX ist ein Sport, bei dem Verletzungen zu Tagesordnung gehören. Zählst du deine Blessuren überhaupt noch?
Nein, ich habe aufgehört zu zählen. Sowieso rede ich nicht gerne über meine Verletzungen. Ich schaue lieber in die Zukunft und hoffe, dass ich noch viele Jahre auf meinem Motorrad sitzen kann.
Deine Ziele für nächste Saison?
Ich will mich während des Winters gut vorbereiten und ein paar neue Tricks lernen. Wenn ich ohne Verletzungen in die Saison starten kann, greife ich wieder voll an. Am wichtigsten ist mir aber, dass ich Spass an der Sache habe.
play
Das Podest in Rom: Adam Jones, Dany Torres und Nate Adams (v.l.). (Blick.ch)