Ausdrucken Weiterleiten
 

Untröstlich!

BASEL – Wie begossene Pudel zogen die Nati-Fans gestern nach dem Spiel durch die Strassen. Einige wenige Hitzköpfe reagierten sich mit Rangeleien ab. Der Rest stellt sich die Frage: Wohin bloss mit dem Frust?

Aktualisiert um 13:40 | 12.06.2008
Dieser Junge liess seinen Tränen freien Lauf. (Dukas)
...und weinte... (Dukas)
...und weinte. (Dukas)
Traurige Gesichter überall. (Dukas)
(Dukas)
(Dukas)
(Dukas)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(AP)
(Keystone)
Traurige Gesichter. Ob in Basel oder im Rest der Schweiz. Der Siegestreffer der Türken in der 93 Minute hat gestern Abend die ganze Schweiz in ein tiefes schwarzes Loch fallen lassen.

Die einen versuchen den Frust mit einem schlechten Spruch zu überspielen, die anderen stürzen sich in die Detail-Analyse der Nati-Niederlage. Die meisten aber sind einfach nur deprimiert. Verbreiten miese Stimmung in Büros und am Znünistisch. Schmeissen die Schweizer-Fähnchen in den Müll.

Während die meisten Rotweissen gestern ruhig heimwärts zogen, gaben die Türkenfans Gas: Ihr Gehupe tat den Schweizern noch zusätzlich in der Seele weh. Liebhaber des Stangenfleisches machen heute einen grossen Bogen um ihren Lieblings-Kebab. Und um den grinsenden türkischen Arbeitskollegen.

Doch genügt das, um die Niederlage zu verdauen? Trauerarbeit ist jetzt gefragt! Schliesslich ist die Euro noch nicht mal ein Woche alt. Und auch das Wetter wird irgendwann mal besser. (bih)

Wie gehen Sie mit dem Frust um? Wie trösten Sie sich? Schreiben Sie uns!

Dutzende Festnahmen – Polizist verletzt

BASEL – Die Polizei musste nach der Nati-Niederlage gestern Nacht zwar einige Hitzköpfe beruhigen, grössere Zwischenfälle blieben aber aus. Dennoch. In der ganzen Schweiz kam es nach dem Spiel zu kleineren Rangeleien zwischen Schweizern und türkischen Fans: Die Polizisten konnten Konflikte zwischen Fans meistens im Keim ersticken. Die Polizei nahm in der ganzen Schweiz rund 85 Personen fest. In Bern kam auch Gummischrot zum Einsatz.

In St. Gallen wurde ein Polizist verletzt, als er bei einen Streit zwischen Schweizer und Türkei-Anhänger eingriff. Frustierte Schweizer Fussballfans hatten nach der Niederlage der Schweiz gegen die Türkei in der Nähe der UBS- Arena in St. Gallen eine türkische Fangruppe angegriffen.

This presentation requires the Adobe Flash Player. Get Flash


Das sagen Blick.ch-Leser
Thomas, Lachen SZ - 14:37 | 12.06.2008
» Gespielt wie noch nie, verloren wie immer!!!!
Marco, Baden - 14:35 | 12.06.2008
» Viele beklagen sich über die Modefans. Ich bin selbst weissgott kein supertreuer Fan der Nati, aber der Grossteil der hier schreibenden Personen gehört leider selbst zu genannter Fangruppe oder Stammtischredner an. Das zeigen die doch eher fragwürdigen Aussagen von wegen "wir haben nur ständig nur Pech" und dergleichen. Es kam der Vergleich zu Deutschland, die sich seit 20 Jahren auf das nötige Glück verlassen können. Doch wie definiert man Glück und Pech? Ich bezeichne sowas eher als Klasse und nicht als Glück. Ich war noch nie und werde nie ein Deutschlandfan sein, aber das muss man ihnen einfach eingestehen. Und die Klasse fehlt der Schweiz auf der (fast) ganzen Linie! Ob Herr Hitzfeld daran etwas ändern kann? Man kann es hoffen... Trotzdem, was Spiel gestern war alles in allem nicht schlecht und sicherlich spannend. Aber wie gesagt: Wenn die Klasse fehlt sollte man auch nichts erwarten. Dafür hätte man sich über Siege umso mehr freuen können, weil es eine Überraschung gewesen wäre. Wer nichts erwartet kann nichts verlieren.. Ich bin allerdings mehr als positiv überrascht, von dem was Derdiyok gestern gezeigt hat. Weiter so!
roger, rotkreuz - 14:35 | 12.06.2008
» Hört auf mit dem herumhacken auf köbi kuhn. Hitzfeld muss sich auch erst mal beweisen, denn clubfussball ist nicht gleich nati! zur spielerfrage: wen soll denn hitzfeld anderes aufbieten als es köbi gemacht hat (bitte ohne rosa basel od. fcz-brille). seid ehrlich, wir haben nun mal nur etwa 16 natitaugliche spieler und können halt nicht aus dem vollen schöpfen wie der jogi oder doantoni! und bei so wenig möglichkeiten fallen halt verletzungen doppelt ins gewicht. darum: hut ab und danke für die beiden wirklich guten spiele, denn glück und pech liegen sehr nahe beisammen. verabschieden wir köbi am sonntag mit viel applaus und einem sieg! hopp schwiiz!
Kulmer, Kulm - 14:29 | 12.06.2008
» Alain Sutter prophezeite die Niederlage schon im voraus und keiner wollte es glauben. Es hat an zuvielem gefehlt an diesem Turnier und dann noch die Fussballerweisheit: Wenn man Unglück hat kommt meistens auch noch Pech dazu.
Manu, Wettingen - 14:26 | 12.06.2008
» So Leute wer beide Spiele gesehen hat weiss die Mannschaft war Top doch hat das kleine bisschen glück gefehlt was fussball nunmal ausmacht. und wer gegen Köbi wettert hat den Sport nicht verstanden den es geht nicht um die Leistung des Trainers sondern um die der Mannschaft! und zum Abschluss supporten wir alle nochmals brav die schweizer nati gegen Portugal auch wen man nichts mehr dabei gewinnen kan, verdient haben sies allemal. und nochmals an alle die hier nur rummaulen vorallem gegen köbi denkt nach bevor ihr quasselt wo war die mannschaft bevor Köbi sie übernommen hat na weiss das noch einer wohl kaum. Daumendrück für das Spiel gegen Portugal Schweizer vor noch ein TOR:)
Angebot