Jubeln – Bangen – Weinen: Die ganze Schweiz im Seich!
So ein Seich! Kein Glück. Dann noch viel Pech. Und in der 93. Minute stehen wir ganz im Regen.
Von Karin Baltisberger | Aktualisiert um 08:19 | 12.06.2008
Rot-weiss-heiss. Das sind die Schweizer Fans – aber auch die Türken. In der Zürcher Fanzone feiern die Fangruppen gemeinsam. Sandro ist vor dem Spiel zuversichtlich: «Wir packen die Türken – ist doch klar. Unsere Mannschaft ist geschickter und hat die besseren Spieler.»
Die Nationalhymne erklingt. Die Leute in der Fanzone stimmen mit ein. Anpfiff. Dicht nebeneinander stehen sie vor den Bildschirmen. Die Augen starr auf den Monitor gerichtet.
Die Nati beginnt solide. Die Stimmung lockert sich. Fangesänge. Die erste Toraktion der Schweizer – sofort wird gejubelt, geschrien. Dann die Enttäuschung. «Nein!» Der Türkische Goalie kann den Ball abwehren.
Die erste Türke-Chance. Doch auch Diego Benaglio hält. Die Schweizer Fans klatschen zufrieden. «Ich glaube nicht so an die Schweiz. Sie können einfach keine Tore schiessen», sagt Steffi. Unsere Nati sei halt nicht wirklich eine Turnier-Mannschaft.
Im Spiel tut sich nicht viel. «Ich glaube fest an ein 1:0», sagt Lea. «Also ich glaube es. Ich hoffe es.» Sie sei eben eine Optimistin.
Von weitem hört man Fans jubeln. Die Menschen schauen sich irritiert an. «Kann es denn sein?» Der Ball ist noch auf der Mittellinie, die Kabelübertragung hat Verzögerung. Doch dann preschen die Schweizer vor. Nach wenigen Sekunden ist klar: Tor. 1:0 für die Schweiz. Haaakaaan Yaaakiiin!
Die Fans springen in die Höhe. Gratis Bier-Dusche für alle. Niemand scheint wirklich daran geglaubt haben. Der Jubel nimmt kein Ende. Fangesänge vom Bellevue bis zum Central.
Alle strahlen. Alle? Merve guckt betrübt zu Boden. «Das ist einfach scheisse. Wehe, die machen noch ein Tor», sagt die Türkin. Sie feiert fast alleine zwischen all den Schweizer Fans. «Ich dachte, es kommen mehr türkische Fans hierher. Die schauen den Match wahrscheinlich alle zuhause mit ihren Familien an.»
Halbzeit. In den Strassen nur zufriedene Gesichter. Anpfiff zur 2. Halbzeit. Die Türken drücken. Und schon passierts. Ausgleich. Neeeeiiin! Die Schweizer Fans können es nicht fassen. Entsetzt drehen sie sich von den Bildschirmen ab. Einige laufen schon davon.
Die Wasserschlacht von Basel. Können die Schweizer die Türken noch versenken?
Das Spiel wogt hin und her. Die Spannung ist kaum auszuhalten. Hunderte von Fingernägeln werden jetzt abgekaut. Die Nachspielzeit hat schon begonnen. Wenigstens ein 1:1, da bleibt noch ein Fünkchen Hoffnung. Die Schweiz kommt nochmal. Da, ein Gegenstoss der Türken. Es donnert, blitzt über Zürich. In Basel fällt das 1:2.
Schluss! Aus! Vorbei! Die Schweiz ist ausgeschieden.
Wir sind Europameister der Pechvögel.
Die Nationalhymne erklingt. Die Leute in der Fanzone stimmen mit ein. Anpfiff. Dicht nebeneinander stehen sie vor den Bildschirmen. Die Augen starr auf den Monitor gerichtet.
Die Nati beginnt solide. Die Stimmung lockert sich. Fangesänge. Die erste Toraktion der Schweizer – sofort wird gejubelt, geschrien. Dann die Enttäuschung. «Nein!» Der Türkische Goalie kann den Ball abwehren.
Die erste Türke-Chance. Doch auch Diego Benaglio hält. Die Schweizer Fans klatschen zufrieden. «Ich glaube nicht so an die Schweiz. Sie können einfach keine Tore schiessen», sagt Steffi. Unsere Nati sei halt nicht wirklich eine Turnier-Mannschaft.
Im Spiel tut sich nicht viel. «Ich glaube fest an ein 1:0», sagt Lea. «Also ich glaube es. Ich hoffe es.» Sie sei eben eine Optimistin.
Von weitem hört man Fans jubeln. Die Menschen schauen sich irritiert an. «Kann es denn sein?» Der Ball ist noch auf der Mittellinie, die Kabelübertragung hat Verzögerung. Doch dann preschen die Schweizer vor. Nach wenigen Sekunden ist klar: Tor. 1:0 für die Schweiz. Haaakaaan Yaaakiiin!
Die Fans springen in die Höhe. Gratis Bier-Dusche für alle. Niemand scheint wirklich daran geglaubt haben. Der Jubel nimmt kein Ende. Fangesänge vom Bellevue bis zum Central.
Alle strahlen. Alle? Merve guckt betrübt zu Boden. «Das ist einfach scheisse. Wehe, die machen noch ein Tor», sagt die Türkin. Sie feiert fast alleine zwischen all den Schweizer Fans. «Ich dachte, es kommen mehr türkische Fans hierher. Die schauen den Match wahrscheinlich alle zuhause mit ihren Familien an.»
Halbzeit. In den Strassen nur zufriedene Gesichter. Anpfiff zur 2. Halbzeit. Die Türken drücken. Und schon passierts. Ausgleich. Neeeeiiin! Die Schweizer Fans können es nicht fassen. Entsetzt drehen sie sich von den Bildschirmen ab. Einige laufen schon davon.
Die Wasserschlacht von Basel. Können die Schweizer die Türken noch versenken?
Das Spiel wogt hin und her. Die Spannung ist kaum auszuhalten. Hunderte von Fingernägeln werden jetzt abgekaut. Die Nachspielzeit hat schon begonnen. Wenigstens ein 1:1, da bleibt noch ein Fünkchen Hoffnung. Die Schweiz kommt nochmal. Da, ein Gegenstoss der Türken. Es donnert, blitzt über Zürich. In Basel fällt das 1:2.
Schluss! Aus! Vorbei! Die Schweiz ist ausgeschieden.
Wir sind Europameister der Pechvögel.
Jubeln. (Philippe Rossier)
Leiden. (Philippe Rossier)
Bittere Niederlage für die Schweizer Fans. (Philippe Rossier)
Nein, nein, nein! Schweizer Fans in der Zürcher Fanzone könnens nicht fassen: Das Spiel ist verloren. (Dominik Baumann)
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