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«Angie», der Fussball-Coach der Nation

BERLIN – Sie brachte ihnen zwar kein Glück, war aber der treuste Fan: Angela Merkel fieberte sich in die Herzen der deutschen Elf.

Aktualisiert um 12:41 | 30.06.2008
Bewunderung für Michael Ballack. (Reuters)
Die Bundeskanzlerin herzt den Captain. (AP)
Ein Lächeln für Bastian Schweinsteiger. (Keystone)
Trost für Joachim Löw. (AP)
Angela Merkel und Michael Ballack nach der Niederlage der Deutschen. (Keystone)
Tröstende Worte für Jens Lehmann. (Keystone)
Expertengespräche mit Michel Platini. (Reuters)
Ein Kompliment an Spaniens Coach Luis Aragones. (Keystone)
Ziehen wir beim Torschützen Fernando Torres eine Schnute, Frau Merkel? (AP)
Michael Ballack scheint die Bundeskanzlerin zu begeistern. (AP)
Trost unter «Leidgenossen»: Angela Merkel und Joachim Löw. (AP)
«Ihr wart trotzdem gut», scheint die Kanzlerin dem deutschen Coach zu sagen. (AP)
Den, ja genau den Pokal, wollte die Kanzlerin mit nach Hause nehmen. (Reuters)
Die deutsche Hymne: Auch da kann Frau Merkel mitreden, äh -singen. (Reuters)
Gibts da etwa mit dem spanischen König Juan Carlos eine Diskussion um Spieltaktik? (Reuters)
Angela Merkel freut sich über den Sieg gegen die Türken. (AP)
Für klare Sicht zieht die Kanzlerin schon mal die Brille an. (Keystone)
Frau Merkel in der leidenschaftlichen Diskussion mit Michel Platini. (Reuters)
Zeigt klar, welcher Schal zu ihr gehört: Angela Merkel mit Verteidigungsminister Franz Josef Jung (l.) und dem österreichischen Kanzler Alfred Gusenbauer. (Keystone)
Daumendrücken hiess es für die Kanzlerin bei jedem Spiel ihrer Nationalelf. (Keystone)
Spielanalyse mit Alfred Gusenbauer. (Keystone)
Als Joachim Löw auf die Tribüne verbannt wird, versteht die Kanzlerin die Welt nicht mehr. (AP)
Und Autogramme gab der Fussball-Fan schon vor der Euro. (Reuters)
«Flying Angie», nannte sie SF-Kommentator Beni Thurnheer, als Angela Merkel im Fussball-Krimi gegen die Türken einmal mehr aufsprang. Leidenschaftlich war die Kanzlerin bei jedem Spiel dabei, fieberte mit, klatschte, jubelte, lästerte bei Schiedsrichterentscheiden und fachsimpelte mit den Experten aus der Fussballwelt.

Als Jogi Löw im Spiel gegen Österreich auf die Tribüne verbannt wurde, war sie die Erste, die sich bei ihm nach den Gründen dafür erkundigte. Als die Deutschen die Türken aus dem Rennen schickten, war «Angie» ebenso nicht zu halten und sprang hoch. Und als die deutsche Elf sich gestern gegen die Spanier geschlagen geben musste, fand die Kanzlerin für jeden Spieler tröstende Worte. Und besonders Captain Michael Ballack wurde von Frau Merkel geherzt und gelobt.

Da könnte man doch meinen, dass Angela Merkel sich ganz mächtig in die Herzen der Deutschen gefant hat. Doch nur 45 Prozent der Deutschen glauben laut «Bild am Sonntag», dass die CDU-Chefin Ballverständnis hat. Egal: Wir wünschten unseren Politikern ein Hauch von «Angies» Fussballbegeisterung! (spj)
So sehen die Gesichter hingegen bei unseren Bundesräten aus. (Keystone)
So sehen die Gesichter hingegen bei unseren Bundesräten aus. (Keystone)
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