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Auf Martin Gerber und Mark Streit ruhen die Schweizer Hoffnungen an der Heim-WM. (Keystone)
Vier Tage vor dem Eishockey-WM-Auftakt gegen Frankreich am Freitag sind heute Mittag die Schweizer Eishockey-Cracks ins WM-Camp eingerückt. Um 11.30 Uhr begann der WM-Countdown in der Berner PostFinance-Arena.
Die 25 aufgebotenen Spieler und der Betreuer-Stab um Nati-Coach Ralph Krueger trafen sich direkt am Spielort der Schweizer. Nach der Begrüssung folgte ein erstes 75-minütiges Eistraining am WM-Standort.
Erstmals in der WM-Vorbereitung trainierten auch die NHL-Stars Mark Streit (NY Islanders) und Martin Gerber (Toronto) mit. Sie kamen letzte Woche aus Nordamerika in die Schweiz zurück, weil ihre Mannschaften in den Playoffs nicht dabei sind.
Von Verteidiger Streit und Goalie Gerber wird einiges erwartet. Ein gutes WM-Resultat der Schweizer Nati hängt nicht zuletzt von überragenden Spielen der beiden ab. Als NHL-Söldner haben sie eine besondere Position in der Mannschaft und tragen dementsprechend Verantwortung.
Das WM-Glück der Schweiz wird in erster Linie auf einer soliden Defensive fussen. Mark Streit (31) wird wie schon bei den Islanders der Spieler mit der meisten Eiszeit werden und im Schnitt rund 25 Minuten im Einsatz stehen. Der Berner ist zudem im Powerplay als Lenker an der blauen Linie Gold wert.
Martin Gerber (34) spielt schon seine achte WM als Nummer 1 im Tor. Hält er tadellos, steigen seine Chancen, auch nächste Saison einen NHL-Vertrag zu bekommen.
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Sandy Jeannin tritt das Captain-Amt an Mark Streit ab. (Reuters)