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Die Schweiz schliesst die WM in der Slowakei mit einem versöhnlichen 5:3-Sieg gegen die USA ab. Der Erfolg ist allerdings wertlos. Bereits vor der Partie stand fest, dass die Schweizer die Viertelfinals nicht mehr erreichen können.
Die befürchtet schlechte Nachricht erreicht die Schweizer in der Vorbereitung auf die Partie: Frankreich leistet dem Team von Sean Simpson keine Schützenhilfe und verliert das Mittagspiel gegen Norwegen 2:5.
Damit ist klar: Norwegen zieht in die Viertelfinals ein und die Schweiz muss vorzeitig die Heimreise antreten.
Gegen die USA gelingt den Schweizern in Kosice trotzdem eine respektable Leistung. Kevin Lötscher, Rafael Diaz, Ivo Rüthemann, noch einmal Lötscher und Ryan Gardner erzielen die Schweizer Tore zum verdienten Sieg.
Für Lötscher, der nur 34 Sekunden nach der amerikanischen Führung zum 1:1 ausgleicht und später das letztlich entscheidende 4:2 erzielt, sind es nicht nur die ersten WM-Tore, sondern im 19. Länderspiel das erste Doppelpack.
Der mit drei Treffern erfolgreichste Schweizer WM-Torschütze Ryan Gardner setzt 17 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer ins verlassene amerikanische Tor den Schlusspunkt.
Die Amerikaner haben den Viertelfinal-Einzug zwar schon geschafft, als «Lohn» für die Niederlage gegen die Schweiz winkt ihnen nun ein Duell mit Titelverteidiger Tschechien.
Für die Schweiz ist es der dritte Sieg an einer WM gegen die Amerikaner in Folge nach dem 1:0 2003 in Tampere und dem 4:3 nach Verlängerung 2009 in Bern. Wie an der Heim-WM diente der Erfolg in Kosice lediglich der statistischen Aufbesserung der Bilanz.
Für die Schweiz geht damit eine enttäuschende WM zu Ende. Statt den erhofften Schritt vorwärts zu machen, verpasst das Team zum dritten Mal in den letzten neun Jahren die Viertelfinals.
Zum Vorstoss in die K.o.-Phase fehlt letztlich ein Punkt. Den haben die Schweizer, welche die WM im 9. Rang beenden, vor allem in den Partien gegen Frankreich (1:0 n.V.) und Norwegen (2:3) vergeben. (Si/rae)