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Während sich die Schweizer Nati auf dem Heimflug nach Zürich befand, ruhte sich Justin Krueger in seinem Hotelzimmer in Bratislava aus. Und fokussierte sich bereits auf den Viertelfinal-Match seiner Deutschen gegen Schweden (heute 20.15 Uhr live auf Sport1).
Der Nationalverteidiger schreibt den erneut erstaunlichen Erfolg den deutschen Tugenden zu: «Selbstvertrauen, Härte, Biss, Disziplin.» Vor allem die Disziplin sei wichtig gegen grosse Gegner. «Die schlagen wir nur als Einheit.»
Deutschland punktete bisher bloss in einem Spiel nicht. Bei der 2:5-Niederlage gegen Tschechien am Montag stand die Viertelfinal-Quali des Teams von Natitrainer Uwe Krupp aber bereits fest.
Analysen dazu bekamen TV-Zuschauer auf dem Sender Sport1 gleich im «kruegerschen» Doppelpack. Justin Krueger lieferte atemlos Eindrücke von der Bande – Vater Ralph Krueger (51) stand im Studio Rede und Antwort. «Davon habe ich erst in jenem Moment mitbekommen», schmunzelt der 24-jährige Ex-SCB-Verteidiger.
Die aussergewöhnliche Konstellation, dass Ralph Krueger als zukünftiger deutscher Nationaltrainer gehandelt wird, lenkt dessen Sohn nicht ab. Vater Krueger ist als Assistenzcoach ohnehin bis 2012 noch bei den Edmonton Oilers unter Vertrag, «und wir Spieler haben momentan anderes im Kopf», sagt Justin, Deutsch-Kanadier mit Schweizer Lizenz.
Seine Eltern seien einfach in der Slowakei, um seine Spiele zu schauen. Auch ein Auge auf ihn haben die Scouts der Carolina Hurricanes, in deren NHL-Organisation Justin Krueger auf nächste Saison hin wechselt.
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Ralph Krueger war von 1997 – 2010 Trainer der Schweizer Eishockey-Nati. (Sven Thomann)