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Der Auftakt zum Finaltag in Bern erfolgte stimmungsvoll. Schweden besiegte im Spiel um Platz 3 die USA mit 3:2 und holte sich die erste WM-Medaille seit 2006.
Die Halbfinalverlierer boten den 11249 Zuschauern zwar nicht mehr eine Show wie in der Zwischenrunde, als Schweden nach einem 2:5-Rückstand in der Overtime noch 6:5 gewann, aber auch alles andere als eine Kehrauspartie. Die USA dominierten die Partie über weite Strecken, kassierten aber zu viele Strafen und in Unterzahl alle vier Gegentore. Das 4:2 gelang Johnny Oduya erst in der letzten Sekunde ins leere Tor. Die USA haben seit 2004 an Weltmeisterschaften keine Medaille mehr gewonnen.
Für die Highlights sorgten nochmals Akteure, welche die 17 WM-Tage in Bern mitgeprägt haben. Mattias Weinhandl, einer der wenigen Stars des Turniers, bereitete die ersten drei schwedischen Tore vor. Und der Amerikaner David Backes, der spätestens seit dem Foul an Julien Sprunger vom Publikum gehasst und danach bei jedem Puckkontakt ausgepfiffen wurde, sass beim wegweisenden 2:3 elf Minuten vor Schluss auf der Strafbank.
Beeindruckend war Schwedens Powerplay-Effizienz. Das Team von Bengt-Ake Gustafsson nutzte gegen die USA vier von sechs Powerplay-Chancen. Die USA konnten ebenfalls fünfmal in Überzahl spielen, brachten aber bloss ein Tor zustande. (Si/sme)