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Schweizer Lichtblick an der WM: Roman Josi. (Keystone)
Die Augenblicke geniessen, so lange sie andauern: Roman Josi verzaubert die Schweizer Fans mit seiner Eleganz, seiner magistralen Puckkontrolle und viel Übersicht.
Die Künste des Verteidigers werden die Schweizer Fans nur noch ein paar Wochen live verfolgen können. Den 19-jährigen Berner sehen die anwesenden NHL-Scouts für nächste Saison bereits als Fixstarter bei den Nashville Predators.
Zuerst will Josi allerdings mit der Nati tiefe Spuren in Deutschland hinterlassen. «Schön, die Pflicht ist jetzt wohl erledigt, allerdings ziehen wir selbst keine Grenzen zwischen den Gegnern. Wir wollen auch gegen Kanada unser Spiel durchziehen.»
Josi zeigt auf dem internationalen Parkett keinerlei Berührungsängste und feilt kontinuierlich an seinen Stärken. «Sean Simpson will, dass ich meine Linie konsequent verfolge und mein Spiel weiter entwickle.»
Etwas Druck sei immer vorhanden, sagt Josi. «Aber wir können gut damit umgehen. Gegen die Italiener verloren wir zu keinem Zeitpunkt die Nerven, auch nachdem unsere Druckphasen im ersten Drittel ohne Zählbares verstrichen. Auch gegen die Kanadier stehen wir unter Druck, wir wollen uns für die Zwischenrunde eine möglichst gute Ausgangslage verschaffen.»
Mit dem bisherigen Turnierverlauf ist Josi zufrieden. «Wir sollten noch etwas mehr Druck aufs gegnerische Tor entwickeln, dann können wir in der Offensive noch deutlichere Akzente setzen.»