
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Der Schweizer Nationaltrainer Ralph Krueger hat sein WM-Kader beisammen. Nach den zwei Testspielen in Norwegen (5:1, 3:2) reduzierte er das Team im Hinblick auf die in einer Woche beginnende Weltmeisterschaft im eigenen Land um 6 auf 25 Spieler.
Die grossen Überraschungen blieben bei der Selektion aus. Nicht mehr dabei sind nach der Rückkehr in die Schweiz am Freitag die Torhüter Marco Bührer (Bern) und Lukas Flüeler (ZSC Lions), die Verteidiger Timo Helbling (Lugano) und Patrick von Gunten (Kloten) sowie die Berner Stürmer Patrik Bärtschi und Marc Reichert.
Drei WM-Neulinge
Im Fall von Helbling gab Krueger dem kräftigen Berner Philippe Furrer den Vorzug, Von Guntens Nichtberücksichtigung war ein offenes Geheimnis. Der Klotener Abwehrspieler war mit einer Oberschenkelzerrung ins letzte Vorbereitungscamp eingerückt.
Den letzten Cut überstand dafür mit dem erst 18-jährigen Roman Josi der jüngste WM-Spieler der Ära Krueger. Der kanadische Coach ist angetan von den grossen taktischen und physischen Fortschritten, die der Berner seit dem ersten Zusammenzug auf der Lenzerheide gemacht hat.
Josi ist einer von drei Spielern, für die eine WM Neuland bedeutet. Klotens Verteidiger Félicien Du Bois und der Anfang November 2008 erstmals für das Nationalteam selektionierte ZSC-Stürmer Ryan Gardner sind ebenfalls «Rookies» an internationalen Titelkämpfen. (Si/sim)