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Timo Helbling und der deutsche Assistenztrainer Ernst Höfner erhalten nachträglich je eine Matchstrafe. Insgesamt 92 Strafminuten (!) sprechen die Schiedsrichter nach der Schlussirene aus.
Am härtesten trifft es aus Schweizer Sicht Timo Helbling, der das Eis vor der Schlusszeremonie mit einer Platzwunde und ausser sich vor Wut verliess. Der Lugano-Verteidiger kassiert eine Matchstrafe und wird deshalb bei seiner nächsten WM im ersten Spiel gesperrt sein. Nebst Helbling erhalten Goran Bezina und Thomas Déruns je 14 Strafminuten.
Welche Folgen die Matchstrafe gegen den deutschen Coach im Hinblick auf den Halbfinal gegen Russland nach sich zieht, bleibt vorerst noch offen. Die Disziplinarkommission der IIHF beschäftigt sich mit dem Vorfall. Der deutsche Trainer Uwe Krupp hat vergeblich versucht, seinen Staff vom Einmischen in die Auseinandersetzungen abzuhalten.
Insgesamt sammelten die beiden Teams 121 Strafminuten. 80 Minuten setzte es für die Schweiz ab. In der «Neuzeit» des Eishockeys gab es erst ein Länderspiel, in dem die Schweizer mehr Strafminuten sammelten: 1998 beim 3:2-Sieg gegen Kanada in Huttwil (93 Minute). (Si/wst)
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Timo Helbling (Nr. 6) und Deutschlands Assistenztrainer Ernst Höfner gehen sich an den Kragen. (Keystone)