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WM-Rückblick: Triumphe, Stars und Verlierer der Eishockey-WM

Die Eishockey-WM ist vorbei. Zeit, ein Fazit zu ziehen. Blick.ch präsentiert Ihnen den grossen WM-Rückblick.

Aktualisiert um 16:13 | 11.05.2009
«Welcome to Ice Hockey Country». Die Veranstalter hatten nicht zu viel versprochen. Die Postfinance-Arena und die Kloten-Arena entwickelten sich zu echten Festhütten. (Keystone)
Mittendrin statt nur dabei. Maskottchen Cooly, der heimliche Star der Eishockey-WM 2009. Seine Mini-Brüder aus Stoff waren schon nach drei Tagen vergriffen, so gross war die Nachfrage. (Keystone)
Cooly, ein Star zum Anfassen. (Keystone)
Kanada-Wirbelwind Martin St. Louis wurde ins Team des Turniers gewählt. Kein Wunder: Er ist der beste Skorer der Weltmeisterschaft. Weniger glücklich waren seine Auftritte bei Lausanne während der Lockout-Saison. (Keystone)
Die Ungarn-Fans sorgten für einen besonderen Farbtupfer. (Keystone)
Shea Weber schaut seinem Teamkollegen Derek Roy beim Jubeln zu. Der Verteidiger hält sich meist im Hintergrund – mit Erfolg. Am Ende wird auch er ins All-Star-Team gewählt. (Keystone)
Die Fans der Gulasch-Truppe beim Genuss ihres «Zaubertranks». Ob die Magyaren vielleicht deshalb schon mit zehn Jahren einen kunstvollen Schnauzbart vorweisen können? (Keystone)
Auch die Schweizer Anhänger sorgten für Stimmung. (Keystone)
Das hätten wohl die wenigsten erwartet. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Weissrussland-Oldie Andrej Mesin gewählt. (Keystone)
Trotz zweier Siege in der Abstiegsrunde: Österreich muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. (Keystone)
Halbfinal-Knüller Russland – USA. Frolov schiesst für die Russen ein. Robert Esche bleibt nur das Nachsehen. (Keystone)
Betretene Gesichter auf der Schweizer Bank. Trainer Ralph Krueger ahnt wohl schon, dass er sich für seine Personalpolitik erklären muss. (Keystone)
Das Schweizer Team kämfte generös und leidenschaftlich. Trotzdem gehört die Nati zu den Enttäuschungen des Turniers. (Keystone)
Der Renner unter den Hockey-Fans. 80´000 Würste konnten während der WM an den Mann (und die Frau) gebracht werden. (Keystone)
Schöne Aussichten. Diese russische Anhängerin hat wohl geahnt, dass ihre Landsleute den Titel holen. (Keystone)
Der Klassiker: Nicht weniger als 150´000 Liter Bier wurden in Bern und Kloten konsumiert. Bei zirka 300´000 verkauften Tickets macht dies einen Schnitt von einem halben Liter pro Besucher! (Keystone)
Der jüngste Spieler der WM, Steve Stamkos, war auch einer der besten. Der 19-Jährige erzielte den ersten Treffer des Turniers und sammelte zehn weitere Skorerpunkte. (Keystone)
Enttäuschend, debakulös, ja sogar peinlich. Uwe Krupps Deutschland bleibt nur darum in der A-Gruppe, weil unser Nachbar als Gastgeber der nächsten Weltmeisterschaft nicht absteigen konnte. (Keystone)
Happy-End für arg kritisierte Schweden. Kenny Jönsson, Verteidiger bei den «Tre Kronor», feiert den Bronzeplatz. Jönsson selber schaffte es ins All-Star-Team. Kein Wunder: Obwohl er auch im Boxplay spielt, stand er bei keinem einzigen Gegentor auf dem Feld und weist eine sagenhafte Plus-12-Bilanz auf. (Keystone)
Er hat alles im Griff. Schiri Brent Reiber zeigt Superstar Ilja Kowaltschuk, wo es langgeht. Auch in Zukunft weist er Spielern den Weg. Swiss Ice Hockey verlängerte seinen Vertrag als Profi-Schiedsrichter bis 2012. (Keystone)
Und auch er bleibt auf Schweizer Eis der Mann mit dem letzten Wort. Danny Kurmanns Vertrag wurde ebenfalls bis 2012 verlängert. (Keystone)
Grenzenloser Jubel zum Schluss. Wenige Sekunden nach der Schlusssirene kennt die Euphorie keine Grenzen mehr. (Keystone)
Ein konsternierter Kanada-Fan muss die zweite empfindliche Final-Niederlage en suite verkraften. (Keystone)
Superstars und der Pokal. Morozow und Kowaltschuk bejubeln den 25. Weltmeister-Titel von Russland (inkl. UdSSR). (Keystone)
Der überragende Spieler der WM und MVP des WM-Turniers 2009. Ilja Kowaltschuk stemmt den Siegerpokal in die Höhe. (Keystone)
Die Eishockey-WM in Bern und Kloten war ein voller Erfolg. Volle Stadien, gute Stimmung, Superstars und Eishockey vom Allerfeinsten. Am Ende das Finalspiel der Supermächte Russland und Kanada.

Die Schweiz hat zwar enttäuscht, aber trotzdem bleibt die WM in positiver Erinnerung. «Welcome to Ice Hockey Country». Die Veranstalter hatten nicht zu viel versprochen.

Blick.ch hat die besten Bilder von Stars, Triumphen und Tragödien zusammengestellt. Klicken Sie sich durch die Diashow. (sim)

Die Enttäuschungen

Die grosse Enttäuschung des Turniers lieferte ausgerechnet die Schweizer Nati. Die Fans träumten von einer WM-Medaille. Herausgekommen ist WM-Platz 9, nicht einmal das Minimalziel «Viertelfinal» wurde erreicht. «Schönredner» Ralph Krueger denkt aber schon über die Olympischen Spiele nach. Die grösste Blamage lieferten aber die Deutschen. Unter normalen Umständen wäre das Team von Uwe Krupp abgestiegen, nur gegen die tapferen, aber auf diesem Niveau überforderten Ungarn konnte Deutschland gewinnen. Absteigen müssen hingegen die Ösis: Trotz zweier Siege in der Relegations-Runde müssen unsere Nachbarn den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

So feiert Russland

An den russischen Hockey-Stars ist so manches Sing-Talent verloren gegangen. Vielleicht wird Dieter Bohlen nach dem WM-Final doch noch auf Kowaltschuk und Co. aufmerksam. Geniessen Sie, wie die Russen ihre Hymne «Gimn Sowjetskowo Sojusa» inbrünstig intonieren.

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