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Verlängerung im zweiten WM-Gruppenspiel gegen Deutschland, die Schweiz formiert sich im Powerplay. Wie gewohnt fährt der 1,96-Meter-Hüne Ryan Gardner vor das gegnerische Tor, nimmt dem Torhüter die Sicht. Diese Situation nützt Mark Streit eiskalt aus – der Schweizer Starverteidiger trifft mit einem Schuss zum vielumjubelten Sieg.
«Gardner platziert sich ganz bewusst direkt vor dem Tor, nimmt mit seiner Grösse und Masse dem Goalie die Sicht völlig weg. Wenn ein Mitspieler schiesst, hat der Keeper praktisch keine Chance, den Schuss abzuwehren», erklärt Kloten-Star und WM-Experte Marcel Jenni. Diese Variante sei eine starke Waffe im Schweizer Team.
«Gardner macht das natürlich hervorragend», lobt Jenni. Diese Position vor dem Tor nehme er selber bei den Flyers nicht so oft ein. Jenni ehrlich: «Ryan kann das viel besser als ich.»
Bereits beim 1:0-Startsieg über Frankreich verdeckte «Kleiderschrank» Gardner dem Goalie die Sicht, Plüss konnte profitieren. «Ryan kann den Schuss auch geschickt ablenken, falls er nicht direkt vor dem Tor steht», sagt Jenni.
Möglich auch, dass sich Gardner mit Streit jeweils abspricht, wohin er zielen soll. (zbi)