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Fast 60 Minuten lang sahen die zahlreichen Schweizer Fans viel Kampf, Krampf und Geknorze. Doch in der 59. Minute erlebten sie eine wahre Sternstunde für Fans des Offensiv-Eishockeys.
Die Schweiz spielt in Überzahl, holt bereits zwei Minuten vor Schluss Goalie Gerber vom Eis und rennt mit sechs Mann auf das Tor von Edgars Masalskis an. Kloten-Stürmer Roman Wick fährt hinters Tor, spielt den Puck in Gretzky-Manier blind vors Tor, wo Andres Ambühl bereits lauert und zum 1:1 einschiesst.
Trotz dem Ausgleich in letzter Sekunde gabs kein Happy-End. Obwohl die Schweizer auch in der Verlängerung die besseren Szenen hatten, blieb Ihnen ein Treffer verwehrt. Und im Penalty-Schiessen setzten sich die Letten eiskalt durch.
Andres Ambühl, der die Schweiz erst in die Verlängerung rettete: «Wir haben immer daran geglaubt, haben alles versucht, ich weiss auch nicht genau, warum wir so lange nicht getroffen haben.» Geniessen Sie den Geniestreich von Roman Wick in 3D. (sim)