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Das Spiel startete verheissungsvoll. Die Schweizer powerten wie gegen Lettland von Beginn weg und schockten die Schweden ein erstes Mal. Jeannins Schuss landete aber nur am Torgehäuse.
Wieder einmal fanden die Schweizer Schüsse den Weg ins Tor nicht – ganz anders bei den Schweden. Bereits nach fünf Minuten traf Oduya von der blauen Linie ins Tor. Gerber war die Sicht versperrt.
Schweden ab der Führung stärker
In der Folge nahmen die Skandinavier das Spiel in die Hand. Erst kurz vor Ende des Startdrittels war es erneut Jeannin, der nur knapp an Goalie Gustavsson scheiterte.
Während die Schweizer im ersten Abschnitt eigentlich noch zu gefallen vermochten, gehörte der zweite Abschnitt eindeutig den Schweden. Belohnt wurde deren Überlegenheit in der 26. Minute. Omarks Schuss in Überzahl fand genau die Schaufel von Harju, der die Scheibe unhaltbar für Gerber ablenkte.
Die Schweiz wurde nur während einer zweiminütigen Überzahl kurz nach dem 0:2 gefährlich. Doch Ambühl, Wick und Lemm, aber auch Jeannin vermasselten beste Möglichkeiten.
Im letzten Drittel schliesslich liessen die Schweizer den Glauben an einen Sieg und – schlimmer noch – jegliches Feuer vermissen. Omarks 3:0 nahm auch den Daueroptimisten unter den Fans den letzten Funken Hoffnung.
Anderssons Tor zum 0:4 und Lemms Ehrentreffer waren lediglich Resultatkosmetik.
Leistungssteigerung dringend notwendig
Die Niederlage gegen die nicht übermächtigen Schweden ist gewiss kein Beinbruch. Am Montag kommt es gegen die USA zum grossen Showdown. Wenn die Schweizer in diesem Spiel drei Punkte holen, sind sie im Viertelfinal dabei.
Die desolate Leistung lässt aber keine zuversichtliche Stimmung aufkommen. Nach dem deutlich schwächsten Schweizer Spiel an dieser WM muss es Ralph Krueger gelingen, wieder Leidenschaft und Emotionen ins Team zu bringen.
Kurzum: Es braucht eine deutliche Leistungssteigerung. Der Druck vor diesem eventuell letzten Spiel der Heim-WM ist enorm.
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Nati-Coach Ralph Krueger erwartet eine schwierige Aufgabe vor dem Spiel gegen die USA. (Keystone)