Heutige Leser-Frage an BLICK-Renggli
Guten Tag Herr Renggli. Frage zum Umfall des Lausanne-Spielers Jérôme Bonnet: Es gab doch in Lausanne schon einmal einen Unfall, damals mit Servette-Verteidiger Bezina. Was ist genau passiert? Nicole Vogel, BernAntwort von Thomas Renggli: Tatsächlich kam es in diesem Jahr in der Lausanner Eishalle schon einmal zu einem eissportlichen Blutbad – genauer am 9. Februar, am Skoda-Cup, während des Spiels Schweiz – Slowakei.
In der 17. Minute kollidierte der Genfer Verteidiger Goran Bezina so unglücklich mit der Plexiglas-Abgrenzung, dass ihm vom eigenen Helmvisier ein Teil der Nase abgetrennt wurde.
Die folgenden Szenen waren nichts für schwache Nerven: Ein Betreuer hob den Körperteil auf, legte ihn (im wahrsten Sinn des Wortes) auf Eis und überführte ihn (zusammen) mit seinem Besitzer ins Lausanner Unispital.
Dort leistete die Abteilung für plastische Chirurgie hervorragende Arbeit, brachte Bezinas Nasenspitze wieder an ihren Herkunftsort und entliess den Unglücksraben noch am selben Abend mit einem dicken Verband im Gesicht.
Auch die Befürchtungen, der Körper könnte die Nase wieder abstossen, waren unbegründet. Heute sind in Bezinas Gesicht keine Spuren von diesem Zwischenfall mehr zu sehen.
Gemäss Einschätzungen unserer Beauty-Expertin auf der Blick-Eishockey-Redaktion gehört der Romand sogar zu den bestaussehenden Schweizer Eishockeyspielern. Auch sein Torriecher ist ihm nicht abhanden gekommen. Mit 5 Treffern und 16 Assists ist er der erfolgreichste Schweizer Scorer von Genf/Servette in dieser Saison.
Falls Sie an weiteren Details über die Gefahren im Eishockeysport interessiert sind und Sie beim Anblick von blutigen Szenen nicht in Ohnmacht fallen, dürfen sie die Printausgabe des BLICKS vom Donnerstag auf keinen Fall verpassen.