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Spengler Cup Vorrunde Gruppe Torriani
Beginn: 28.12.2016 15:00 Uhr
vs
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HC Lugano
Mountfield HK
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Lugano-Goalie Manzato verletzt Shedden tobt trotz Halbfinal-Einzug am Spengler Cup

Der HC Lugano steht am Spengler Cup bereits im Halbfinal. Die Tessiner ringen den tschechischen Vertreter Mountfield mit 4:3 nieder. Trainer Shedden gerät wegen des dritten Gegentreffers aber in Rage.

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Das Spiel: Nach einem lauen Beginn ist es im Powerplay, bei dem Lugano-Star Linus Klasen für einmal tatsächlich nicht aufs Eis gerät, ein Kracher von Grégory Hofmann, der die Tessiner in Führung bringt. Nur 35 Sekunden später gelingt der Mannschaft aus Hradec Kralove der Ausgleich durch Jiri Simanek. Doch noch vor der ersten Pause schiebt Hofmann den Puck cool zwischen den Beinen von Mountfield-Goalie Patrik Rybar zum 2:1 durch.

Das Highlight des Nachmittags geht dann aufs Konto von Luganos Eigengewächs Luca Fazzini. Der 21-Jährige, der wie beim Startsieg gegen Jekaterinburg (4:2), als er zum besten Spieler gewählt wurde, in der vierten Linie aufläuft, zieht die Scheibe gekonnt um einen tschechischen Verteidiger herum und netzt sie mit einem tollen Schuss ein.

Als dem 1,73 Meter kleinen Gastspieler Ryan Vesce, der erneut neben den Schweden Linus Klasen und Tony Martensson spielen darf, das 4:1 gelingt, als ein Pass von Goalie Daniel Manzato etwas glücklich durchkommt, scheint der Widerstand der Tschechen gebrochen.

Ein Tor von Andris Dzerins in Unterzahl haucht Mountfield wieder etwas Leben ein. Und acht Minuten vor Schluss kommt noch einmal Hektik auf: Lugano-Keeper Manzato verletzt sich bei einer Abwehraktion und bleibt liegen. Die Schiedsrichter unterbrechen das Spiel nicht und Rudolf Cerveny trifft ins verwaiste Gehäuse. Natürlich zählt das Tor. Da kann Coach Doug Shedden noch so oft das einschlägig bekannte englische F-Wort benutzen. 

Manzato muss danach durch Elvis Merzlikins ersetzt werden. Der Lette schaukelt den Sieg aber nach Hause.

Während Lugano direkt in den Halbfinal vom Freitag einzieht, sich einen zweiten Freitag erspielt und vom Final-Einzug wie im Vorjahr träumt, muss Mountfield am Donnerstag im Vor-Halbfinal gegen den Dritten der Cattini-Gruppe ran.

Der Beste: Grégory Hofmann (Lugano). Mit seinen zwei Treffern sichert der Nati-Stürmer den direkten Einzug in den Halbfinal.

Die Pflaume: Martin Planek (Mountfield). Ein Fehlpass des Verteidigers nutzt Gregory Hofmann zum 2:1.

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 28.12.2016
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9 Kommentare
  • Danilo  Lindake aus NEERACH
    29.12.2016
    Shedden ist bekanntlich an der Bande ein Choleriker und Eishockey zum Glück nicht Fussball! Für den Torhüter bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr. Wie liegengebliebene Fussballer den Schiedsrichter täuschen und den Sport kaputt machen können sehen wir Woche für Woche. Darum liebe ich das Eishockey.
  • Daniel  Grünenfelder 28.12.2016
    Allen, die davon faseln, Regel sei klar, bitte mal Regel 206, Absatz e und insbes. Erläuterung 1 genau lesen: Wenn ein Spieler offensichtlich ernsthaft verletzt wurde, kann der Schieds- und/oder der Linienrichter das Spiel unverzüglich unterbrechen. Also hätte das Spiel sofort unterbrochen werden müssen, Shedden stauchte zu Recht Wigand zusammen. Aber eben, der Verband ist daran, zumind. den wenigen Schiris, die ihn hatten, jeglichen gesunden Menschenverstand auszutreiben. Bei Wigand? Na ja....
    • Jean-Pierre  Tock aus Nidau
      29.12.2016
      Der Schiedsrichter KANN unterbrechen nicht muss unterbrechen. Sie widersprechen sich selbst!
  • Hans  Klein 28.12.2016
    Die Regel ist so, leider und ja. Nur ich lese da immer, Manzato hat sich nach dem Tor aufs Eis gelegt, was einfach falsch ist. Manzato lag schon etwa 5 Sekunden auf dem Eis und das wurde dann ausgenutzt. Aber ja, es ist eine sehr dumme Situation, denn ist ein Goalie wirklich verletzt, müsste das Spiel unterbrochen werden denn ohne Goalie ist einfach ein Nachteil da. Dass der Goalie sich absichtlich aufs Eis legt ist sehr gewagt, denn er müsste es vor dem Tor tun und da weiss er ja noch nicht meh
  • hans  zottel aus Dübendorf
    28.12.2016
    Eigentlich gibt es nichts aber auch gar nichts zu diskutieren. Höchstens eine Strafe wegen des Verhaltens von Doug Shedden. Das Reglement ist ja völlig klar und sieht für eine solche Situation auch die vom Schiedsrichter angewendete Lösung vor. Wo kämen wir den hin, wenn sich jeder Goalie nach einem Tor hinlegen würde und dadurch das Tor nicht zählen dürfte?
  • mili  frass 28.12.2016
    Also vor dem Spiel hatte er noch nichts gegen diese Regel, erst jetzt da es ihn betrifft, stört ihn das? schon komisch manchmal
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