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Für die Schweden ist es der zweite Titelgewinn an einem Olympischen Eishockey-Turnier nach 1994 in Lillehammer, als sie in einem Penaltykrimi überraschend die Kanadier zu schlagen vermochten. Nicht ganz so dramatisch, aber erneut spannend bis zuletzt, verlief der Final im Turiner Palasport Olimpico.
Die Finnen führten bis zur 25. Minute 1:0, ehe den Schweden mit zwei Powerplaytoren durch Henrik Zetterberg und Nicklas Kromwall die Wende gelang.
Ville Peltonen vom HC Lugano schaffte nach 35 Minuten nochmals den Ausgleich; auf Lidströms Weitschusstor nach nur zehn Sekunden des Schlussabschnitts vermochten die Finnen dann aber nicht mehr zu reagieren. Obwohl Hagmann, Selänne und Co. sich noch einige Torchancen herausspielen konnten.
Im schwedischen Goldteam stehen drei Akteure, welche schon beim Triumph von Lillehammer mit von der Partie waren (Forsberg, Jörgen Jönsson, Kenny Jönsson) und daneben auch drei Mitglieder mit einer Schweizer Vergangenheit.
Headcoach Bengt-Ake Gustafsson trainierte den SC Langnau und assistierte Ralph Krueger in der Nationalmannschaft, ehe er in Schweden seinen Weg machte. Gustafssons Assistent ist Anders Eldebrink, der Headcoach der Kloten Flyers. Und Mikael Samuelsson bestritt diese Saison eine Partie für die SC Rapperswil-Jona Lakers; vergangene Saison entliess ihn Servette nach zwölf NLA-Partien.
| Palasport Olimpico. -- 11 274 Zuschauer. -- SR Devorski (Ka), Masik/Nelson (Slk/USA). |
| Tore: 15. Timonen (Selänne/Ausschluss Jörgen Jönsson) 1:0. 25. Zetterberg (Mikael Samuelsson, Bäckman/Ausschluss Lydman) 1:1. 34. Kronwall (Zetterberg/Ausschluss Saku Koivu) 1:2. 35. Ville Peltonen (Jussi Jokinen, Olli Jokinen) 2:2. 41. (40:10) Lidström (Mats Sundin, Forsberg/Ausschluss Olli Jokinen; Holmström) 2:3. |
| Strafen: je 7mal 2 Minuten. |
| Finnland: Niittymäki; Numminen, Timonen; Nummelin, Lydman; Berg, Niemi; Kukkonen; Selänne, Saku Koivu, Lehtinen; Ville Peltonen, Olli Jokinen, Jussi Jokinen; Hagman, Niko Kapanen, Ville Nieminen; Jarkko Ruutu, Mikko Koivu, Laaksonen; Hentunen. |
| Schweden: Lundqvist; Kronwall, Lidström; Hävelid, Tjärnqvist; Kenny Jönsson, Bäckman; Ronnie Sundin; Modin, Mats Sundin, Forsberg; Alfredsson, Pahlsson, Axelsson; Mikael Samuelsson, Zetterberg, Holmström; Jörgen Jönsson, Henrik Sedin, Daniel Sedin; Hannula. |
| Bemerkungen: Torschüsse: Finnland 27 (7-10-10); Schweden 28 (9-11-8). -- Powerplay-Ausbeute: Finnland 1/7; Schweden 2/7. |