SCB-Meisterschütze abgeschoben Derek Roy isst hartes Brot in Russland

In Bern ein Held, in der KHL abgeschoben: Derek Roy macht momentan schwierige Zeiten durch. Da kommt der Deutschland-Cup gerade richitg.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 38 117:87 80
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 38 126:99 71
5 EHC Biel 39 115:112 56
6 HC Davos 38 114:107 54
7 Genf-Servette HC 39 98:108 53
8 HC Lugano 40 112:135 53
9 EHC Kloten 38 112:127 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39

Eishockey

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Der Deutschland-Cup war für den Kanadier Derek Roy eine angenehme Abwechslung. Denn in der KHL wurde er zuletzt von Omsk nach Tscheljabinsk abgeschoben.

Am 12. April hatte Derek Roy den SC Bern mit seinem 3:2 in Lugano zum Meistertitel geschossen. Dennoch kam es danach zur Trennung und der Kanadier unterschrieb im Sommer in der KHL bei Avangard Omsk.

Dort buchte er in 21 Spielen 12 Punkte, ehe er letzte Woche für Nobody-Stürmer Danil Gubarew zu Traktor Tscheljabinsk abgeschoben wurde. «Es war ein Tausch, wie es sie auch in der KHL ständig gibt», zeigt sich Roy unbeeindruckt. «Ich weiss auch nicht, warum man mich abgegeben hat.»

In Russland heisst es aber, dass sich Trainer Fjodor Kanareikin von einem Kanadier etwas anderes erwartet hatte. Doch der 1,75 Meter kleine Center war noch nie ein Mann fürs Grobe.

Beim Deutschland-Cup hatte Roy die Gelegenheit, mit seinen ehemaligen Teamkollegen Eric Blum, Tristan Scherwey und Justin Krueger zu sprechen. Ansonsten hält er ab und zu noch Kontakt mit Andrew Ebbett, Thomas Rüfenacht und Timo Helbling.

Und eine Rückkehr in die Schweiz könne er sich gut vorstellen. «Auch meiner Freundin hat es in Bern sehr gut gefallen», sagt der 33-Jährige, der beim SCB in 13 Playoff-Spielen 12 Punkte gebucht hatte. «Und wir haben tolle Erinnerungen, die uns bis ans Ende des Lebens bleiben werden.»

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 07.11.2016

3 Kommentare
  • Waschi  Peter aus Genf
    07.11.2016
    Und warum ist in der die KHL gewechselt? Das liebe Geld... Null Mitleid.
    • Markus  Schweizer 07.11.2016
      Es ist ein Job wie jeder andere. Und vorallem im Spitzensport Weiss man nie was morgen ist (eine Verletzung kann auch schon mal das frühzeitige Karriereende bedeuten). Von daher absolut richtig wen eben auch auf das Einkommen in betracht auf das restliche Leben geschaut wird. Mann kann nicht bis 65 als Profi Eishockeyspieler aktiv bleiben.
    • Remo  Wyss 07.11.2016
      Bern wollte ihn nicht mehr (warum auch immer), und es ist logisch, dass man das beste Angebot annimmt. Sportler müssen Vorsorgen, da sie nicht bis 65 spielen.