«Zum fünftausendsten Mal gegen Weissrussland» SCB-Boss Lüthi tobt wegen Nati

SCB-CEO Marc Lüthi ärgert sich über das Aufgebot von Nati-Coach Patrick Fischer.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 38 122:82 81
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 EHC Biel 41 120:117 58
6 HC Davos 39 116:107 57
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Während Jahren beschwerte sich mancher darüber, dass die Klubs bestimmten, welche Spieler zur Nati dürfen und diese so zum Jekami verkomme. Unter Patrick Fischer hat sich das nun geändert.

Doch das passt wiederum SCB-Boss Marc Lüthi nicht. In seiner Internet-Kolumne polterte er darüber, dass fünf Berner Spieler am Tag nach dem Out in der Champions League in Prag in die Nati einrücken mussten.

«Um am Freitag gegen Frankreich und dann am Samstag zum gefühlten fünftausendsten Mal gegen die Slowakei oder Weissrussland zu spielen – an einem Turnier, in dem es um die goldene Ananas geht. Ja, liebe Verbandsvertreter und Nationalmannschaftsfreunde. Ich verstehe ja, dass man üben muss, das verstehe ich wirklich. Aber müssen auch Spieler mitüben, die in den vier Tagen von Samstag bis Dienstag drei Spiele absolviert haben, die am Montag und am Mittwoch gereist sind?»

Man könnte denken, dass es Lüthi in der für den SCB so geschmeidigen Saison langweilig geworden ist.
Lüthis Spieler bleiben unbeeindruckt. Goalie Leonardo Genoni feiert nur drei Tage nach seinem schwarzen Abend in Prag, als er sich beim 1:2 einen Bock leistete, einen Shutout und sorgt mit seiner konzentrierten Leistung dafür, dass die Schweizer nicht den Preis für das Auslassen ihrer Chancen bezahlen.

Für das Highlight des Abends ist ein künftiger SCB-Spieler verantwortlich: Biels Lokalmatador Gaëtan Haas trifft nach einem Super-Pass von Raphael Diaz eiskalt.

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 11.01.2017
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9 Kommentare
  • Tashunka  Blue aus Watt
    17.12.2016
    Mrac Lüthi ist gerne am reklamieren. Dieses mal hat er aber recht.
    Stelle man sich einmal vor, das gleiche würde im Fussball gemacht.
    Das wäre der Weltuntergang für die Fussballer wegen zu grosser Belastung. Zurück zum Eishockey. Dieses Turnier ist tatsächlich für die Katz und apropos Gegner... Jedes Jahr Slowakei und Weissrussland...oder noch Deutschland. was bringt das ?!?!?
  • Max  Christen 17.12.2016
    Wen interessiert die Nati? Diese Alibiturniere, welche notabene auch nicht vom Fernsehen übertragen werden, könnte man streichen. Immer die gleichen Gegner. Das einzig schöne internationale ist die CHL. Leider sieht man da auch zu wenig. Es fliessen halt nicht so viele Kohlen wie beim Fussball. Da geht es um soviel Geld, dass man es verstecken muss. Ob SCB, HCD, HCGS usw. es spielt keine Rolle für wen man ist.
    Einfach lukratives Hockey muss gespielt werden und dazu braucht es auch noch Profisc
  • Reinhold  Steinadler aus Rocky Castle
    17.12.2016
    Weissrussland ist für die Schweizer Nati an einem guten Tag und etwas Glück in Reichweite. Für bessere Gegner ist unser Kummerbubentrüppchen halt dann doch schon viel zu schwach! Jedes Team hat die Gegner welche es verdient! Das Frankreichspiel von gestern war ja unterirdisch schlecht.
  • Thomas  Wishaw aus Zürich
    17.12.2016
    Da hat er recht, auch beim ZSC sind es 5 Spieler. Und hier sieht man wieder einmal die Sonderstellung von Davos. Die spielen keine Championsleaque mehr und müssen nicht alle Spieler an die Nati abgeben. Der Verband wollte dies so, damit sie wegen dem bescheuertem Spenglercup geschont werden. - kein Witz, informiert euch! Eigentlich unglaublich... und es zeigt wie schwach die Führung inkl. Fischer sind/arbeiten!
    • alter  Schwede aus Winterthur
      17.12.2016
      ooohhhh, nicht weinen. Ihr habt doch beim Z genügend überzählige Spieler, dass ihr das locker verkraften könnt. Und immer diese nörglerei wegen dem Spenglercup, dabei wird immer wieder vergessen, welche Rücksicht bei dem Spielplan genommen wird.
      Zudem stellen Teams für die Nati Spieler, welche sich keinen Ausfall eines Spielers mer leisten können!
    • Silvio  Boner , via Facebook 11.01.2017
      da gebe ich dem altem Schwede recht....die grossklübs haben genügend Spieler um die ausgelasteten Spieler zu schohnen....Cunti kann man ja auch auf der Seite lassen....doch die grossen Klübs Jammern die ganze Zeit....seid doch froh werden eure Spieler für die Nati aufgeboten....wenn Fischer keinen aufbieten würde wäre es auch wiedet nicht recht.
      Zu dem will Lüthi ja auch im Dezember durchspielen und nicht pausieren wollen für ein Grümpelturnier.
  • Lionel Werren,  der Klartexter 17.12.2016
    Ja Herr Lühti, auch diese Spieler müssen mittun, denn es geht darum, als Team zu üben, nicht als Einzelspieler. Es sollte ein Privileg sein, für die Nati spielen zu dürfen, auch wenn es manchmal streng ist. Sie wollen den Fünfer und das Weggli: die besten Schweizer Spieler beim SCB, aber sie nicht der Nati zur Verfügung stellen. Irgendwie passt das zu Ihnen.