Zerfall im milden Westen Das Fribourg-Elend wird immer grösser!

Mit Christian Dubé sollte in Fribourg die Leistungskultur Einzug halten. Eine Spurensuche ergibt: Keine Spur gefunden.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 38 117:87 80
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 38 126:99 71
5 EHC Biel 39 115:112 56
6 HC Davos 38 114:107 54
7 Genf-Servette HC 39 98:108 53
8 HC Lugano 40 112:135 53
9 EHC Kloten 38 112:127 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39

Eishockey

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Als Christian Dubé im Sommer 2015 vom Spieler zum Sportchef befördert wurde, lautete sein Auftrag: eine branchenübliche Leistungskultur einführen: Vom milden zum wilden Westen. Mentale Härte, Widerstandskraft, Verantwortungsbewusstsein.

Nach etwas mehr als einem Jahr unter Dubé ergibt eine Spurensuche keine erkennbaren Fortschritte. Gottéron steht wohl in der Champions League im Viertel­final (Hinspiel am Dienstag in Vitkovice), verliert dafür aber in der Meisterschaft den Anschluss an die Playoff-Plätze.

Am Samstag spielt die Mannschaft in Lugano im Zerfalls­modus, wird von den ebenfalls kriselnden Tessinern mit 8:1 deklassiert. Ein Aufbäumen? Keine Spur.

Symptomatisch: Lokalheld Andrei Bykow lässt einen Zweikampf gegen Luganos Wilson sausen, gibt den Puck kampflos preis. Bykow müsste gemäss seiner Position innerhalb der Mannschaft ein Führungsspieler sein. Ein Leader, der mit gutem Beispiel vorangeht.

In der Branche gilt der Sohn der Fribourg-Legende Slawa Bykow als Diva. Er spiele sein Talent nur dann aus, wenn kein Widerstand zu erwarten sei. In Fribourg spielt das keine Rolle – Bykows Vertrag wurde eben bis 2021 verlängert. Eine Absage an die Leistungskultur.

«Geben Sie mir nochmals drei Wochen»

Feuerwehrmann Larry Huras  hat den Flächenbrand bisher auch nicht löschen können. Vor fünf Wochen sagt Huras: «Geben Sie mir drei Wochen.» Drei Wochen später ersucht er um eine Fristverlängerung: «Geben Sie mir nochmals drei Wochen.»

Jetzt hat er noch eine Woche Zeit, die Wende einzuleiten. Sportchef Dubé sagt, die Spieler müssten jetzt Charakter zeigen. Darauf wartet man in Fribourg allerdings schon seit Jahren.

Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016
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4 Kommentare
  • Anna  Rusch 06.12.2016
    Larry Hurras, einer der in der Schweiz auch nicht mehr unter Vertrag genommen werden sollte, wie einige Andere ( Shedden etc.) langsam auch! Das Ablaufdatum dieser Herren ist längst abgelaufen und die Arroganz macht sich breit! Auch sollten einige Vereine ihre Sportchefs mal checken, da gibt es auch einiges zu erneuern! Bykow- Junior eine Diva, woher das wohl kommen mag?!
  • Silvan  Rohr 05.12.2016
    Ich kommentierte es schon vor ein paar Wochen und tue es nochmals gerne: So lange die zwei Clowns "Sportdirektor" Berger und "Sportchef" Dubé das Sagen haben, gepaart mit einem zweitklassigen Torhüter Conz, wird es nur noch bergab gehen. Bleiben diese 3 Elemente im Club, kann man sich für nächste Saison in Freiburg auf NLB-Hockey freuen.

  • Tristan  Pfister 05.12.2016
    Ich sagte vor der Saison dass Fribourg mit Dubé und Aebischer abstürzen wird. Alle drückten die Daumen nach unten und entsagten mir meine Hockeykompetenz. Und jetzt ist es genauso gekommen. Dubé ist als Sportdirektor der völlig falsche. Leistungskultur kennt der gute Mann nicht weil er stets von seinem Talent profitierte. Ansonsten eine Diva. Und Aebischer war vor Jahrzehnten eine grosse Nummer. Aber sein Stil und Technik sind veraltet. Wie will er Conz stärker machen?
  • Theo  Froideveaux 05.12.2016
    Wieso sollte unbedingt unter Dubé die Leistungskultur in Fribourg Einzug halten? Dubé war die ganze Spielerkarriere lang ein Schönspieler, der meistens dann abtauchte, wenn es um die Wurst ging. Begnadet, aber nicht bereit, alles zu geben. Und in Fribourg hat es tonnenweise von diesen Spielern (Sprunger, Bykow, Conz etc.) Ist doch kalr, dass die sich wohl fühlen mit einem solchen Chef.