Wird Adrian Fetscherin noch zum Totengräber der Kloten Flyers? Bis Donnerstagabend wollen die Investoren sein Aktienpaket. Verhandelt wird nicht mehr.
Monatelang präsentierte sich Adrian Fetscherin (37) als Freund der Kloten Flyers. Doch nun könnte er zum Totengräber werden. Fetscherin, der sich im Februar von Ex-Boss Jürg Bircher über den Tisch ziehen liess, weigert sich, sein Aktienpaket von 30 Prozent abzugeben.
Die Investoren Philippe Gaydoul und Thomas Matter setzten ihm eine letzte Frist bis Donnerstagabend. «Fetscherin betonte stets, dass er Kloten helfen werde. Jetzt muss er Farbe bekennen, sonst steigen wir nicht ein. Mit 37 Prozent der Aktien ist es nicht möglich», so Gaydoul.
Fetscherin tobt: «Ich habe viel für den Klub getan. Hätte ich die Machenschaften von Bircher nicht aufgedeckt, wäre Kloten tot. Ich habe die Aktien rechtmässig erworben. Niemand kann mein Eigentum so unverfroren fordern.» Gaydoul kontert: «Fakt ist, dass er auf wertlosen Aktien sitzt und wir diese brauchen.»
Fetscherin spielt mit dem Feuer. «Diese Herren haben rund zwei Milliarden Franken Vermögen. Es kann nicht sein, dass die Rettung an mir scheitert.»
Der künftige GC-Marketingboss droht das Gesicht zu verlieren. Er bezahlte Birchers JUBE Holding AG 750 000 Franken für die Aktien. Nun aber fordert er Kohle von den Investoren – doch diese wollen nichts bezahlen. Gaydoul betont: «Unsere Forderung steht. Wir dealen nicht.»
Der Ex-TV-Mann: «Gebe ich die Aktien, verliere ich das Recht, gegen Bircher zu klagen.» Bisher hat er noch keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Zudem wäre auch dieses Problem lösbar. Gaydoul: «Fetscherin kann seine Aktien behalten, soll uns aber das Stimmrecht abtreten.»
Doch neben einem Jobangebot in der Marketingabteilung lehnte Fetscherin auch diese Offerte ab. «Ich brauche kein Angebot, das mir das Recht gibt, meine Aktien zu behalten. Die gehören mir ja schon.»
Der Denner-Erbe hingegen stellt klar: «Wir haben klare Bedingungen formuliert, die weitestgehend erfüllt wurden. Nun muss Fetscherin Hand bieten. Er wirkt zutiefst frustriert, bestraft aber mit seiner Vorgehensweise die falschen. Bircher ist eine Geschichte für sich.»
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Fribourg | 50 | 163:123 | 99 |
| 2 | Bern | 50 | 169:117 | 92 |
| 3 | Zug | 50 | 172:154 | 91 |
| 4 | ZSC Lions | 50 | 152:131 | 89 |
| 5 | Davos | 50 | 170:152 | 81 |
| 6 | Lugano | 50 | 163:139 | 80 |
| 7 | Servette | 50 | 146:139 | 80 |
| 8 | Biel | 50 | 160:161 | 72 |
| 9 | Kloten Flyers | 50 | 151:137 | 69 |
| 10 | Ambri | 50 | 128:178 | 53 |
| 11 | Lakers | 50 | 139:207 | 53 |
| 12 | SCL Tigers | 50 | 117:192 | 41 |
Beliebteste Kommentare
Alle Kommentare (13)