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Kampf um sein Aktienpaket Wird Fetscherin zum Kloten-Totengräber?

Wird Adrian Fetscherin noch zum Totengräber der Kloten Flyers? Bis Donnerstagabend wollen die Investoren sein Aktienpaket. Verhandelt wird nicht mehr.

  • Publiziert: 28.06.2012
  • Von Angelo Rocchinotti

Monatelang präsentierte sich Adrian Fetscherin (37) als Freund der Kloten Flyers. Doch nun könnte er zum Totengräber werden. Fetscherin, der sich im Februar von Ex-Boss Jürg Bircher über den Tisch ziehen liess, weigert sich, sein Aktienpaket von 30 Prozent abzugeben.

Die Investoren Philippe Gaydoul und Thomas Matter setzten ihm eine letzte Frist bis Donnerstagabend. «Fetscherin betonte stets, dass er Kloten helfen werde. Jetzt muss er Farbe bekennen, sonst steigen wir nicht ein. Mit 37 Prozent der Aktien ist es nicht möglich», so Gaydoul.

Fetscherin tobt: «Ich habe viel für den Klub getan. Hätte ich die Machenschaften von Bircher nicht aufgedeckt, wäre Kloten tot. Ich habe die Aktien rechtmässig erworben. Niemand kann mein Eigentum so unverfroren fordern.» Gaydoul kontert: «Fakt ist, dass er auf wertlosen Aktien sitzt und wir diese brauchen.»

Fetscherin spielt mit dem Feuer. «Diese Herren haben rund zwei Milliarden Franken Vermögen. Es kann nicht sein, dass die Rettung an mir scheitert.»

Der künftige GC-Marketingboss droht das Gesicht zu verlieren. Er bezahlte Birchers JUBE Holding AG 750 000 Franken für die Aktien. Nun aber fordert er Kohle von den Investoren – doch diese wollen nichts bezahlen. Gaydoul betont: «Unsere Forderung steht. Wir dealen nicht.»

Der Ex-TV-Mann: «Gebe ich die Aktien, verliere ich das Recht, gegen Bircher zu klagen.» Bisher hat er noch keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Zudem wäre auch dieses Problem lösbar. Gaydoul: «Fetscherin kann seine Aktien behalten, soll uns aber das Stimmrecht abtreten.»

Doch neben einem Jobangebot in der Marketingabteilung lehnte Fetscherin auch diese Offerte ab. «Ich brauche kein Angebot, das mir das Recht gibt, meine Aktien zu behalten. Die gehören mir ja schon.»

Der Denner-Erbe hingegen stellt klar: «Wir haben klare Bedingungen formuliert, die weitestgehend erfüllt wurden. Nun muss Fetscherin Hand bieten. Er wirkt zutiefst frustriert, bestraft aber mit seiner Vorgehensweise die falschen. Bircher ist eine Geschichte für sich.»

Beliebteste Kommentare

  • Ethan  Jourdain , Zueric
    Was sollen diese Vorwuerfe an Herrn Fetscherin. Er hat Fr.750000 bezahlt und somit hat er absolut das Recht auf die Rueckzahlung dieses Betrages zu beharren. Die Herren welche den Verein Kloten flyers uebernehmen wollen werden schon gerechnet haben wieviel alle bezahlen oder abschreiben muessen, damit der Verein in Ihren Besitz geht. Sicher sollte der Verein nicht untergehen, waere es aber sicher gegangen, wenn Herr Fetscherin nicht alles aufgedeckt haette. Ihn jetzt als Totengraeber zu bezeichnen ist unfair und absolut nicht am Platz.
    • 28.06.2012
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Alle Kommentare (13)

  • Michael  Garriot , Zürich , via Facebook
    Sehr geehrter Herr Gaydoul
    Die Aktien sind keinesfalls "wertlos" - sie berechtigen zum Neustart in der höchsten Spielklasse!
    Entsprechend haben Sie einen Wert. Setzt euch alle wie Erwachsene an einen Tisch und räumt die Differenz aus der Welt!
    • 28.06.2012
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  • Laurent  Loretan , Ligerz
    ich möchte mein geld auch zurückhaben. ich hoffe, er bleibt hart und kloten geht konkurs. kloten hat jahrelang die meisterschaft verfälscht mit seinen finanztricks. und der verbandspräsi belohnt das sogar noch, was er bei ambri, rappi, langnau und biel nie gemacht hätte. man hat nichts gelernt und bietet offenbar schon wieder teure achtjahresverträge an. schlimmer als die grossbanken.
    • 28.06.2012
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  • Peter  Zuberbühler
    Schadenfreude ist halt doch die schönste Freude. Pleite sein, dann den Spielern 8-Jahresverträge anbieten, das geht doch nicht. Wie kann Fetscherin nur so dumm sein, sein Geld so in den Sand zu setzen.
    • 28.06.2012
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  • Rolf  Aerne , Kuching, Malaysia
    Wie kommt ein mittelmässiger Fernsehmoderator überhaupt zu 750`000 SFr. ?
    • 28.06.2012
    • 1
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  • Urs E.  Bachmann , Kloten
    Bellende Hunde beissen nicht!

    Pitbulls Mandat ist befristet bis 30.06.2012. Ohne durschlagenden Erfolg steht er auf der Strasse. Träume als CEO sind Schäume! Hochmut kommt vor dem Fall. So nicht, mein Herr.
    • 28.06.2012
    • 1
    • 0
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