Wiedersehen nach Spengler Cup Lugano-Bertaggia: «Bin gewappnet für harte Checks»

Eine Woche nach dem Zusammenprall zwischen Lugano-Bertaggia und Davos-Sciaroni sowie dessen Ausscheiden mit einer Hirnerschütterung treffen die beiden Teams gleich zweimal aufeinander.

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4 Lausanne HC 41 133:107 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 Genf-Servette HC 42 106:118 57
8 HC Lugano 42 117:140 55
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 41 104:141 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Beinahe zünftig gekracht hat es im Halbfinal des Spengler Cups zwischen Davos und Lugano! In der 29. Minute nimmt HCD-Powerflügel Gregory Sciaroni (27) den Tessiner Alessio Bertaggia ins Visier. Dieser hält dagegen, trifft Sciaroni am Kopf. Der Davoser prallt zurück und hart aufs Eis, bleibt benommen liegen. Die Diagnose: schwere Hirnerschütterung.

HCD-Verteidiger Beat Forster muss an der Lugano-Bank zurückgehalten werden. Und auch der da noch verletzte, aber zuschauende Abwehrspieler Felicien Du Bois (33) wäre am liebsten rausgestürmt, um Bertaggia in die Mangel zu nehmen. Der Hintergrund: Anfang dieser sowie in der letzten Saison verletzte Bertaggia Du Bois schon zweimal mit einem Check. Kein Wunder, ist der Tessiner für die Bündner nun wie ein rotes Tuch.

Ausreichend Zündstoff gibts also. Denn nur eine Woche später treffen die beiden Teams gleich zweimal aufeinander, heute in Davos, morgen Nachmittag in Lugano. Und genügend Raubeine (Forster, Rahimi, Dino Wieser) gäbe es beim HCD, um Bertaggia in den Schwitzkasten zu nehmen. «Ich verstehe, dass die Davoser böse sind auf mich», sagt Bertaggia, «Umgekehrt wäre das nicht anders. Aber ich wollte einfach einen Check machen. Dabei war es nicht meine Absicht, Gregory zu verletzen. Es tut mir leid, das habe ich ihm auch geschrieben.»

Ob es heute jemand auf ihn abgesehen haben wird, kann Bertaggia nicht abschätzen. «Mein Plan ist es, einfach Ruhe zu bewahren. Aber für harte Checks bin ich gewappnet.» Das gehöre einfach zum Hockey. Bestimmt wird sich der 23-Jährige heute auf dem Eis lieber einmal zu viel als zu wenig umsehen, ob ihm ein Davoser auf den Fersen ist.

Publiziert am 07.01.2017 | Aktualisiert am 08.01.2017
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  • Manuel  Bangerter aus Seedorf
    08.01.2017
    Lugano hat sich gestern wieder mal von der besten Seite gezeigt. Vorallem die Fans.
    Krawalle vor dem Spiel und das Sicherheitskomitee von Davos war komplett überfordert. Hoffentlich wird jetzt mal härter gegen diese Krawallbrüder durchgegriffen.
    Schon vor Weihnachten beim letzten Spiel des HCL wurden Pyros gezündet und davei ein 4-Jähriges Mädchen Verletzt. Verbrennungen 2ten Grades. Geisterspiele, hohe Busse und eine Verbot für Reisen an Auswärtsspiele müssen sein.