Wegen Offerte aus Russland Santala läuft Kloten davon!

Ausgerechnet vor der kapitalen Woche mit den Spielen gegen Fribourg, Ambri und Servette hat Top-Center Tommi Santala dem EHC Kloten mitgeteilt, dass er in die KHL wechseln will.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 40 128:90 86
2 ZSC Lions 41 132:98 83
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 EHC Biel 41 120:117 58
6 HC Lugano 42 117:140 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 40 117:132 49
10 SCL Tigers 41 95:120 46
11 HC Fribourg-Gottéron 39 100:132 42
12 HC Ambri-Piotta 40 98:131 41

Eishockey

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Der Transfer von Tommi Santala nach Russland, wohl zu Metallurg Magnitogorsk, ist zwar noch nicht über die Bühne. Ob sich alle Details bis zum Transferschluss der KHL in dieser Woche regeln lassen, bleibt offen. Klar ist aber, dass der Finne die Zürcher Unterländer verlässt. Sportchef Pascal Müller bestätigt eine entsprechende Meldung des «Tages-Anzeiger».

«Tommi wird eine Lücke hinterlassen. Als Spieler und als Persönlichkeit», sagt Müller hörbar enttäuscht. Der 37-Jährige, der in der Paradelinie mit Denis Hollenstein und Vincent Praplan eine zentrale Rolle spielte und viertbester Skorer der NLA ist, trainierte bereits gestern nicht mehr mit den Flughafenstädtern. Im Sommer hatte er seinen Vertrag trotz markanter Saläreinbusse um ein Jahr verlängert. Und die Zürcher wollten ihn nun auch über diese Saison hinaus behalten.

Am Wochenende hatte sein Agent den Klub über die Wechselabsichten seines Klienten informiert. Die sportliche EHC-Führung sass darauf mit dem Routinier, der seit 2008 in Kloten spielte, zusammen. Danach war klar: Wenn ein Spieler in einer solchen Situation gehen will, bringt es nichts, ihm Steine in den Weg zu legen.

Einen Ersatz werden die Flieger in dieser Woche mit den wichtigen Spielen gegen Fribourg, Ambri und Servette nicht mehr besorgen können. Immerhin konnte der EHC mit dem Franzosen Kevin Hecquefeuille für vorerst eine Woche einen Vertreter für Bobby Sanguinetti verpflichten. Der US-Verteidiger, der unter einer Hirnerschütterung leidet, war zwar am Freitag aufs Eis zurückgekehrt, hatte dann aber tags darauf einen Rückschlag.

Kloten liegt nach einer Schwächephase auf Platz 7, punktgleich vor Servette und Davos, direkt am Playoff-Strich.

Publiziert am 19.12.2016 | Aktualisiert am 23.12.2016
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4 Kommentare
  • Hermann  Dornauer aus Bishkek
    20.12.2016
    Wohl die letzte gute Gelegenheit mit 37 Lenzen an die Hockey-Fleischtöpfe zu gelangen. 8 Jahre hat er seine Knochen für Kloten hingehalten, da muss man eine solche Entscheidung schon akzeptieren auch wenn es weh tut.
    Magnitogorsk ist allerdings weit weg von Glamour und Teil der "Dirty 30" der 30 am meisten umweltverseuchten Städte der Welt von der ich mir selbst ein Bild machen konnt. Viel Glück Herr Santala von einem ZSC Supporter.
  • Heinz  Nütteler 19.12.2016
    Den Flyers geht der Treibstoff aus, denke das gibt eine Notlandung in der Nati B.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    19.12.2016
    Santala hat bestimmt nur zugewartet bis sich ein lukratives Angebot anmeldet. Nun ist es gekommen und siehe da..Tommi ist weg.
    Er wusste ganz genau, dass er noch einmal viel Geld verdienen will...
    Wer weiss vielleicht war er genau deswegen so gut als Stürmer, dass man aufmerksam auf ihn wurde...Trotz allem Santala gebührt ein Dankeschön für seine Arbeit bei den Flughafenstädter. Alles Gute Tommi.
    • Chris  Patton aus Biel
      19.12.2016
      Wenn ich könnte würde ich mit 37 auch in die KHL gehen und mein wohlverdientes Rentnergeld verdienen. Er war seit 2008 in Kloten, vorwerfen darf man ihm bestimmt nichts. Im 1 - 2 Jahren spricht in Kloten niemand mehr von Santala, so ist das im Sport heutzutage.