Überraschender Gottéron-Hammer Huras ersetzt Zenhäusern als Fribourg-Trainer!

Aus privaten Gründen gibt Gerd Zenhäusern seinen Job als Gottéron-Trainer auf. Er steht am Freitag und am Samstag noch an der Bande. Ab 1. Oktober wird er Nachwuchschef. Sein Nachfolger wird Larry Huras.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Lausanne HC 8 27:12 20
2 ZSC Lions 9 22:15 18
3 EV Zug 8 23:21 16
4 EHC Biel 8 28:15 15
5 EHC Kloten 8 25:23 15
6 Genf-Servette HC 8 22:21 12
7 SC Bern 8 20:21 12
8 HC Davos 8 24:26 12
9 HC Lugano 8 23:27 10
10 HC Ambri-Piotta 9 20:29 8
11 HC Fribourg-Gottéron 8 18:26 7
12 SCL Tigers 8 14:30 2

Eishockey

National League A

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Der erste Hammer: Gerd Zenhäusern (44), der seit Oktober 2014 bei Fribourg an der Bande stand, zieht sich als Trainer zurück. Aus privaten Gründen. Der Walliser ist kürzlich zum dritten Mal Vater geworden. Er übernimmt nun den Posten als Nachwuchschef bei Gottéron. Die Drachen sind mit sechs Punkten aus sechs Spielen und Rang zehn verhalten in die Saison gestartet.

Der zweite Hammer: Larry Huras (61) wird sein Nachfolger. Der Kanadier erweitert damit seine Sammlung von NLA-Klubs (davor ZSC Lions, Ambri, Lugano, Bern). Bringt er den Erfolg gar auch nach Fribourg? 2001 (ZSC), 2003 (Lugano) und 2010 (Bern) ist der begnadete Sprücheklopfer Meister geworden. Zuletzt ist er allerdings letzte Saison in Schweden vom späteren Absteiger MoDo nach einem Fehlstart gefeuert worden. Gottéron-Sportchef Christian Dubé wurde unter seinem Landsmann als Spieler in Bern 2010 Meister. An der heutigen Medienkonferenz wurde erst der Wechsel  Zenhäuserns kommuniziert. Erst am Montag will Fribourg Huras präsentieren. 

Zenhäusern wird am Freitag in Genf und am Samstag gegen Davos noch an der Bande stehen. «Es war ein Schock. Doch als sich Gerd für nächste Saison als Nachwuchschef beworben hat, war klar, dass er nicht Trainer bleiben kann», sagt Dubé.

«Es war der schwierigste Entscheid meiner Karriere. Die Geburt meiner Tochter Lou im Juni spielte dabei eine Rolle», sagt Zenhäusern, der dauerhaft in Fribourg bleiben will und sich für einen sicheren Job entschied.

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 23.09.2016
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8 Kommentare
  • Fredi  Pittet aus Fribourg
    22.09.2016
    Schade, dass Bykov das Zepter nicht übernehmen möchte...
  • Silvan  Rohr 22.09.2016
    So lange Freiburg nur einen zweitklassigen Torhüter im Kasten hat, werden sie nichts gewinnen. Da kann auch ein Huras nicht viel ausrichten. Freiburg braucht unbedingt einen neuen Torhüter.
    • Remo  Wäckerlin 22.09.2016
      Da hast Du leider Recht. Ich kann nur nicht verstehen wieso das die Verantwortlichen nicht sehen. Gerade wenn man nicht die allerbeste Verteidigung hat, ist ein guter Torwart umso wichtiger. Sorry aber Conz mach zuviele Fehler!
    • silvano  schmid aus chur
      22.09.2016
      Und was hat dies jetzt mit dem Rücktritt von Zenhäusern zu tun?
      Zenhäusern hat sich für die Familie und nicht für den Schleudersitz
      entschieden. Recht hat er!!!
    • Frédéric-Marc  Fluehmann aus Dübendorf
      22.09.2016
      Das sagen wir Fribourger schon lange. Es ist zum verrückt werden. Haben wir einen guten Goali (Huet z.B.), haben wir ein schlechtes Team und umgekehrt. Conz kassiert definitiv zu viele die man als haltbar taxieren kann!
    • Laura  Imboden aus Brig-Glis
      22.09.2016
      Ist schön und gut dass er sich für die Familie entschieden hat, da würden ihm sicher viele Ehefrauen dankbar sein. Aber, und jetzt kommt das Aber.... Könnte es nicht so sein das Zenhäusern einfach selber den Rücktritt vom Traineramt gab, weil er sieht dass er mit diesem Team einfach nicht vorwärts kommt und deswegen von sich aus "geht"? Auf die Schnelle bekommt man auch keinen guten Trainer, siehe Huras.
  • Anna  Rusch 22.09.2016
    Schade, wieder ein CH-Trainer der Platz macht und einem Grossverdiener den Vorrang lässt! Diese kreisen wie die Geier über die Hockeyszene Schweiz und schaffen es immer und immer wieder sich in ein Nest zu hocken und sich verpflichten zu lassen, immer die selben und dass seit Jahrzehnten! Schade!
  • Patrick  Smart 22.09.2016
    ... und so dreht sich das Trainer Karussell halt weiter. Ob Eishokey oder Fussball - egal. Es scheint schon fast ein Volkssport zu sein.