Tigers ringen Kloten nieder Leader ZSC gibt Punkte ab – Bern siegt im Derby gegen Biel

Die ZSC Lions können ihren Leaderthron verteidigen, obwohl es eine 3:4-Pleite n.V. gegen Lausanne absetzt. Der SCB gewinnt auswärts im Derby bei Biel knapp mit 3:1. Hier kommt die Übersicht zur NLA-Runde.

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Top 3

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3 HCD verabschiedet sich von Strichkampf Davos gewinnt dank späten Toren

NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 39 124:85 82
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Biel – Bern 1:3 (Hier gibts das Spiel zum Nachlesen)


Das Spiel: Erstmals seit zehn Monaten ist die Tissot Arena wieder ausverkauft. Und die Zuschauer in der vollen Halle bekommen eine unterhaltsame Partie zu sehen. Der Meister aus der Hauptstadt geht durch Lasch in Führung, der nach 14 Minuten einen Ebbett-Schuss zum 1:0 an Hiller vorbeilenkt. 272 Sekunden später doppeln die Mutzen nach. Wieder per Ablenker. Verteidiger Calle Andersson, der sein Debüt für den SCB gibt, zieht von der blauen Linie ab, Reichert lenkt stark ab – 2:0. Doch Biel steckt nicht auf, Rossi gelingt kurz vor Spielhälfte im Powerplay der Anschlusstreffer zum 1:2. Am Ende macht Bodenmann mit dem 3:1 ins leere Tor alles klar, der SCB kommt zum zweiten Sieg des Wochenendes, Biel dagegen kassiert die dritte Pleite in Serie.

Der Beste: Leonardo Genoni (Bern). Der Goalie ist ein starker Rückhalt und rettet kurz vor Schluss mirakulös gegen Pedretti.

Die Pflaume: Marc-Antoine Pouliot (Biel). Der Kanadier bringt kaum ein Bein vors andere und ist keine Verstärkung für sein Team.

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Davos - Fribourg 5:3 (Hier gibts das Spiel zum Nachlesen)


Das Spiel: Der HC Davos ist beim 5:3-Sieg gegen Fribourg zumeist Herr im Haus. Gottéron dreht die Partie kurzfristig vom 2:0 zum 2:3 mit gnadenloser Effizienz: Drei Schüsse auf Joren van Pottelberghe zwischen den Minuten 14 und 24, drei Tore! Der zweite und endgültige Umschwung in der Partie ist zwar verdient, aber für Gottéron dennoch ärgerlich: Marc Wieser fängt einen Pass von Goalie Dennis Saikkonen hinter dessen Kasten in Unterzahl ab, Perttu Lindgren schiesst ins praktisch leere Tor zum 3:3 ein. Danach ist Davos besser, trifft zwei Mal den Pfosten und ebenfalls zwei Mal ins Tor. Die Entscheidung fällt allerdings erst 17 Sekunden vor Schluss mit Dino Wiesers Empty Netter. Ein paar Sekunden zuvor gelingt dessen Bruder Marc die Kalberei des Abends: Auch er fährt alleine aufs leere Tor zu – und schiesst daneben.

Der Beste: Lindgren (Davos). Zunächst fast unsichtbar, dann dreht der Finne auf. Dirigiert den HCD auf die Siegerstrasse.

Die Pflaume: Rathgeb (Fribourg): Strafen und Sorglosigkeit im eigenen Drittel prägen seinen Auftritt.

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Kloten - SCL Tigers 1:3 (Hier gibts das Spiel zum Nachlesen)


Das Spiel: Vor dem Spiel wird Michael Liniger (36), der seit dieser Saison bei den GCK Lions spielt, für 9 Jahre beim EHC Kloten geehrt. Als die Partie dann endlich beginnt, trifft Nils Berger nach 9 Sekunden! Danach rennen die Zürcher Unterländer gegen eine hervorragend organisierte Defensive dem Rückstand hinterher. Erst in der 51. Minute gelingt der Ausgleich: Der Amerikaner Drew Shore bezwingt den sonst tadellosen Goalie Ivars Punnenovs mit seinem 17. Saisontreffer. Doch die Emmentaler, die davor lange kaum offensiv aktiv waren, schlagen zurück. Flurin Randegger trifft zum 2:1. Und mit dem Treffer ins leere Tor macht Ville Koistinen dann alles klar.

Der Beste: Nils Berger (SCLTigers). Seit er aus Rappi zurückkam, blüht er unter Heinz Ehlers auf: 5 Punkte in 8 Spielen. Nach einem Check gegen den Kopf von Alain Bircher muss er im Schlussdrittel verletzt raus.

Die Pflaume: Lukas Frick (Kloten). Der künftige Lausanne-Verteidiger leistet sich Fehlpass um Fehlpass.

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Lugano - Zug 4:5 n.P. (Hier gibts das Spiel zum Nachlesen)


Das Spiel: Die Entschlossenheit, die vorabendliche 1:4-Pleite in Langnau vergessen zu machen, widerspiegelt sich in den Augen der Luganesi. Das zackige Zuger Führungstor beirrt sie nicht, die Luganesi erspielen sich im Startdrittel eine 3:1-Führung. Dabei trifft Damien Brunner nach 15 torlosen Spielen erstmals wieder. Doch dann ruhen sich die Bianconeri auf ihrem Vorsprung etwas zu sehr aus. Sie lassen eine doppelte Überzahl über 102 Sekunden und eine weitere über 117 Sekunden ungenützt verstreichen, sie kommen nicht mal zu zahlreichen gefährlichen Torchancen. Zudem vergibt Reuille einen von Schlumpf verschuldeten Penalty. Statt die Führung weiter auszubauen, liegen die Südtessiner plötzlich 3:4 hinten. Zangger und Immonen treffern innert 33 Sekunden zum 3:3 und 4:3. Doch Chiesa kann postwendend ausgleichen. Weil die Bianconeri aber im Penaltyschiessen die Schwächeren sind, holt sich Zug den Zusatzpunkt und schafft damit eine starke Wende in diesem Spiel.

Der Beste: Schlumpf (Zug). Der Verteidiger spult eine immense Zeit ab und tritt fast schon solider auf als Diaz.

Die Pflaume: Klasen (Lugano). Der Schwede stellt seine Unlust, inspiriert Hockey spielen zu wollen, deutlich zur Schau.

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Servette - Ambri 2:3 n.P.  (Hier gibts das Spiel zum Nachlesen)


Das Spiel: Genf verhält sich im Abschluss naiv und fantasielos. Die Schaltstelle Kevin Romy fehlt an allen Ecken und Enden. Allzu oft versucht man es mit der Brechstange. Die Angreifer finden kein Rezept, um ihrem ex-Mannschaftskollegen Descloux den Puck hinter die Linie zu setzen. Ambri entpuppt sich als ein hartnäckiger und unbequemer Gegner. Die Leventiner agieren aus einer stabilen Defensive heraus und stellen das clever an. Vorne wirbelt der agile Berthon die Genfer-Abwehr schwindlig. Doch die Tore schiessen vorerst die Verteidiger Fransson und Jelovac. Grund sind die durch Verletzungen dezimierten Angriffsreihen auf beiden Seiten. Die verbleibenden Angreifer geben erst Im Schlussspurt Ihr Bestes: Almond mit dem 2:1 für Genf, Lhotak mit dem 2:2 Ausgleich, dazwischen zwei Hochkaräter von Janne Pesonen. Auch die Verlängerung endet torlos. Doch mit 9 Torchancen (5:4) ist die fünfminütige Overtime der weit spektakulärste Abschnitt des Spiels. Im Penaltyschiessen ist nur Ambri präsent und verwertet die ersten 3 Versuche zum Sieg!

Der Beste: Descloux (Ambri) Der von Genf an Ambri ausgeliehene Ersatztorhüter nützt seine Chance, die ihm Trainer Hans Kossmann gibt. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub macht der Romand das Spiel seiner Karriere. Es ist erst das zweite Mal, dass Descloux von Beginn weg spielt. Sein Höhepunkt im Spiel: Er stoppt die zu dritt anrennenden Almond, Wick und Riat !

Der Schlechteste: Ehrhardt (Genf): Der 27-jährige Kanadier kann in seinem 15. Spiel für Genf seine fehlende Spielpraxis nicht verheimlichen. Seine Interventionen sind zaghaft, unsicher und fehlerhaft.

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ZSC Lions - Lausanne 3:4 n.V. (Hier gibts das Spiel zum Nachlesen)


Das Spiel: Zürich lässt nach dem spektakulären 6:4 am Freitag in Zug erstmal Vorsicht walten. Der Spitzenklub schaltet erst einen Gang höher, als Lausanne durch Gobbi zum dritten Mal in Führung geht. Der Druck entlädt sich in Mathias Segers erstem Saisontreffer zum 3:3. Danach ziehen sich die Waadtländer ins Réduit zurück und kommen so irgendwie über die Runden. Die Entscheidung fällt in der Verlängerung: Nach einer vergebenen Chance Pestonis umkurvt Lausanne-Verteidiger Genazzi das Zürcher Tor und trifft per Buebetrickli. Die vierte Zürcher Heimniederlage in den letzten fünf Spielen.

Der Beste: Junland (Lausanne). Lässt hinten nix anbrennen, magistrale Spielauslösung.

Die Pflaume: Cunti (ZSC). Bei drei Gegentreffern auf dem Eis, nach 40 Minuten unter der Wolldecke.

Publiziert am 26.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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