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NLA Schweiz
Beginn: 13.01.2017 19:45 Uhr
vs
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HC Lugano
SCL Tigers
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Zäsur am Strich – NLA-Highlights im Video Tigers verlieren schon wieder kapitales Direktduell

Vorentscheidung am Strich? Die Tigers, Kloten, Ambri und Fribourg verlieren in der 39. NLA-Runde allesamt. Luca Cunti trifft gleich im ersten Spiel für seinen neuen Verein und der ZSC zerstört den EVZ im Spitzenkampf mit 7:1, holt den SCB (1:5-Pleite in Davos) vom Leaderthron.

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+++ Vorentscheidung am Strich? +++
Alle vier Teams unter dem Strich - Kloten, Langnau, Ambri, Fribourg - verlieren ihre Spiele der 39. Runde. Zwischen dem Achten Servette und dem Neunten Kloten liegen neu schon fünf Punkte. Eine Vorentscheidung im Kampf um die Playoff-Plätze? An der Spitze entreisst der ZSC dem SC Bern wieder die Leaderposition.

Lugano - SCL Tigers 4:3

Lugano gewinnt nach Blitzstart


Das Spiel: Nach 208 Sekunden scheint für Langnau bereits alles verloren. Die Emmentaler verschlafen den Start, liegen 0:2 zurück. Rückkehrer Damien Brunner – er hat sich von seiner Knieverletzung erholt und spielt erstmals seit dem 26. November wieder – trifft gleich im ersten Einsatz. Sébastien Reuille verwertet nach einem Moggi-Foul seinen Penalty. Doch Langnau steckt nicht auf, dreht dank Kuonen und zwei Albrecht-Toren das Spiel, geht letztlich aber dennoch leer aus. Luca Fazzini sorgt nach 39 Minuten für die Entscheidung. Für die Tiger ist es die achte Pleite aus den letzten zehn Spielen. Schon am Dienstag verlor man das Strich-Direktduell in Genf äusserst knapp.
Der Beste: Luca Fazzini (Lugano): Der Brunner-Ersatz avanciert bei Brunners starkem Comeback zum Matchwinner. Die Bilanz: 14 Punkte aus den letzten 12 Spielen.
Die Pflaume: Dan Weisskopf (SCL Tigers): Der Verteidiger verlässt das Eis mit einer Minus-2-Bilanz.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker!

*****

ZSC Lions - EV Zug 7:1

Der ZSC deklassiert den EV Zug


Das Spiel: Nach überstandener Krankheit erwischt Zug-Keeper Tobias Stephan einen Kaltstart. Bereits nach 146 Sekunden lässt er sich von Samuel Guerra, der erstmals für den ZSC trifft, überrumpeln. Die Zürcher bleiben dran, erhöhen noch im Startdrittel durch Mattias Sjögren auf 2:0. Und auch das Zuger Anschlusstor durch David McIntyre im Powerplay lässt die Lions im Spiel 1 seit dem Abgang von Luca Cunti zu Kloten nicht vom Weg abkommen. Dominik Diem, der zusammen mit Mattia Hinterkircher für die kranken Herzog, Shannon und Wick aus der NLB nachrückt, stellt auf 3:1. Und mit Treffern im Powerplay sorgen Robert Nilsson, Chris Baltisberger und Ronalds Kenins für klare Verhältnisse. Dank des souveränen Sieges im Spitzenkampf und der SCB-Pleite in Davos ist der ZSC wieder Leader.
Der Beste: Chris Baltisberger (ZSC). Der Power-Stürmer darf wieder einmal im Powerplay ran. Und das tut der Zürcher Sorgendisziplin gut: 1 Assist und 2 Tore (eines bei Gleichbestand).
Die Pflaume: Tobias Stephan (Zug). Nicht sein Tag. Nicht nur beim ersten Zürcher Tor hinterlässt der Keeper einen schlechten Eindruck. Sein Gegenüber Niklas Schlegel, hat weniger zu tun, ist aber klar besser.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker!

*****

HC Davos - SC Bern 5:1

Davos bezwingt den Meister


Das Spiel:
Dass der HC Davos die Punkte dringender benötigt als Bern, ist klar und erklärt auch, warum die Bündner mit deutlich mehr Biss ins Spiel steigen. Das klare Chancenplus des HC Davos überrascht dann aber doch. 2:0 führt Davos nach 20 Minuten, 3:0 nach 40. Leonardo Genoni hält den SCB im Spiel, stoppt vier Mal (!) einen Davoser bei einer Solochance: Zwei Mal Beat Forster (ein Mal per Penalty), je einmal Dino Wieser und Enzo Corvi. Bern verpennt die Startphase komplett, mehrere Verteidiger stehen regelmässig im Schilf, vor allem Beat Gerber macht eine schlechte Figur, als zwei Mal der direkte Gegenspieler im Slot einen Treffer erzielt. Aber auch Untersander, Blum und Andersson patzen, haben Mühe mit dem aggressiven Pressing des HC Davos. Im Schlussdrittel lässt sich Bern zunächst vorführen, kassiert innert einer Minute zwei Shorthander. Weil Davos danach nachlässt und einen Exodus auf die Strafbank startet, bleibt das Berner Debakel im Rahmen, Martin Plüss erzielt noch den Ehrentreffer.
Der Beste: Lindgren (Davos) Ob in Unterzahl, Überzahl oder bei Gleichstand, der Finne sieht den freien Mann: Vier Assists.
Die Pflaume: Gerber (Bern): Verschläft den Start, die direkten Gegenspieler danken mit Toren.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker!

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Kloten – Lausanne 4:6

Torfestival bei Kloten-Lausanne


Das Spiel: Ein Debüt und zwei Comebacks – bei Kloten haben sich die personellen Nöte zumindest auf dem Papier in Luft aufgelöst. Cunti konnte von Zürich übernommen werden, Ramholt  (Rücken) und Grassi (Schulter) sind nach Verletzungspausen zurück. In Kombination mit dem erfolgreichen letzten Wochenende (Sieg im Derby, Punkt in Bern) eine vielversprechende Ausgangslage? In der Theorie ja, auf dem Eis dann nicht so sehr.  
Nach einer (wieder mal) verpennten Startphase (0:2 nach sieben Minuten), gelingt wohl die zwischenzeitliche Rückkehr (Tore von Hecquefeuille und Cunti). Nach dem Ausgleich leistet sich Kloten dann aber zu viele Fehler in der eigenen Zone, die Tore werden dem Gegner quasi auf dem Silbertablett serviert. Vor Herrens zweitem Treffer (ein weiterer sollte folgen) lässt sich Weber die Scheibe von Schelling abluchsen, vor Pesonens 5:2 in Überzahl bringt Harlacher die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone. Insgesamt sind die Zürcher vor dem eigenen Tor zuwenig präsent und über weite Strecken des Spiels ohne den nötigen Elan für den Kampf um einen Playoff-Platz.  Luca Cunti zeigt ein ansprechendes Debüt für Kloten. Etwas Elan, etwas Spielwitz, ein Treffer.  
Der Beste: Herren (Lausanne). Eiskalter Scharfschütze. 
Die Pflaume: Frick (Kloten). Ein permanenter Unsicherheitsfaktor. Schwach am Puck.

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Biel – Ambri 3:2

Knapper Sieg für Biel

 
Das Spiel: Wichtiger Sieg für den EHC Biel im Kampf um die Playoffs. Das Heimteam geht durch Mithilfe der Tessiner in der Startphase innert 114 Sekunden mit 2:0 in Führung. Beim 0:1 lässt sich Goalie Zurkirchen von Schmutz aus sehr spitzem Winkel erwischen, bei Wetzels 0:2 pennen Zgraggen und Kamber. Letzterer wird von Kossmann erneut als Verteidiger eingesetzt. Zwar gelingt Ambri nur 24 Sekunden später der Anschluss durch Lauper, doch ein ausgeglichener Spielstand gelingt den Tessinern bis zum Ende nicht mehr. Nach einem Fehlpass von Berger trifft Pedretti in der 27. Minute zum vorentscheidenden 3:1. Dabei sieht Ambri-Goalie Zurkirchen erneut schlecht aus. Monnets 2:3 im Schlussdrittel kommt zu spät, Ambris Playoff-Chancen sind nach der jüngsten Pleite wieder stark gesunken.
Der Beste: Julian Schmutz (Biel). Er schiesst das wegweisende 1:0 und ist ein steter Unruheherd vor dem Tor der Leventiner.
Die Pflaume: Sandro Zurkirchen (Ambri). Der Goalie der Tessiner sieht beim 0:1 ganz schlecht und beim 1:3 zumindest nicht gut aus.

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Servette - Fribourg 4:2

Genf siegt im Strichkampf


Das Spiel:
Strichkampf pur in der Vernets-Eishalle zu Genf! Nach nervösem Beginn und je einer Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis, nimmt die Partie langsam Schwung und Tempo auf. Fribourg geht in Führung. Abplanalps Schuss findet den Weg an Freund und Feind vorbei ins Netz. Genf reagiert vehement und kommt 76 Sekunden später durch Gerbe zum Ausgleich. Der Amerikaner bringt die Genfer noch vor dem Sirene erstmals in Führung. Dann die vermeintliche Vorentscheidung: Nach einer erfolglosen doppelten Überzahl wandert Gottéron-Rathgeb auf die Strafbank. Genf trifft, 3:1 durch Simek. Doch dann kassieren die Genfer einen Shorthander durch Rivera. 3:2 bei Spielhälfte. Trotz grossen Anstrengungen und einer Riesenmöglichkeit durch Cervenka (38.) fällt der Ausgleich nicht. Am Schluss jubeln die Genfer ! Nick Spaling trifft das leere Tor 5 Sekunden vor Schluss.
Der Beste: Nathan Gerbe (Genf). Der Amerikaner zeigt sich von seiner besten Seite, strahlt vor Spielfreude und schiesst zwei wichtige Tore.
Die Pflaume: Yannick Rathgeb (Fribourg): Seine Strafe wegen Crosscheck (28.) führt zur 3:1-Führung der Genfer. Der Zweitore-Vorsprung reicht den Genfern zum Sieg.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker!

Publiziert am 13.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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2 Kommentare
  • Tashunka  Blue aus Watt
    14.01.2017
    Luca Cunti geglückter Einstand nach Mass und das erst noch mit einem Treffer.. Und Yannik Herren persönliche Genugtuung dass es ihm geglückt ist drei Tore gegen seinen ehemaligen Klub, der ihn wegen ungenügender Leistung vor Jahren ausgemustert hat, sind die wichtigsten Facts dieses nicht unbedingt hochstehenden Match. Mit einer spezieller Genugtuung hat bestimmt auch Vladimir Jursinov den Schluefi verlassen...ex Coach bei Kloten,heute erfolgreicher Berater bei Lausanne.
  • Theo  Froideveaux 14.01.2017
    Wieso wird im Zusammenhang mit den ungenügenden Leistungen der Berner Verteidiger Krüger ausgelassen. Er stand bei 4 von 5 Gegentoren auf dem Eis. Er ist der untalentierteste Verteidiger, der je das SCB-Dress trug. Und trotzdem erhält er immer wieder einen Vertrag. Weiss der Teufel wer da im Hintergrund die Fäden zieht.
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 39 124:85 82
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41