
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Für Titelhalter ZSC Lions ist die Saison bereits zu Ende.
Der Champions-League-Sieger verlor auswärts gegen Fribourg-Gottéron mit 2:3 nach Verlängerung auch die vierte Partie der Viertelfinalserie.
Den goldenen Treffer für Fribourg erzielte nach 9:28 Minuten der Overtime Julien Sprunger, der bereits die ersten beiden Tore für das Heimteam geschossen hatte. Damit qualifizierten sich die Westschweizer mit einem weiteren Coup zum zweiten Mal hintereinander für die Playoff-Halbfinals; im vergangenen Jahr hatten sie in der Runde der letzten acht Qualifikationssieger SC Bern ausgeschaltet.
Sprunger wie im Rausch
Sprunger avancierte zum Matchwinner, wie bereits im ersten Heimspiel, in dem er zweimal getroffen hatte. Der Nationalspieler glich in den ersten 60 Minuten zweimal aus. Das 2:2 erzielte er zwölf Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit, nachdem die Gastgeber Torhüter Sébastien Caron durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatten. Sprunger profitierte davon, dass die Zürcher Verteidigung die Orientierung verloren hatte. So musste er den Puck nur noch ins leere Gehäuse einschieben.
Kloten verspielte 5:2-Führung
Nachdem sie in den letzten sechs Minuten der regulären Spielzeit eine 2:5-Führung verspielt hatten, setzten sie sich dank drei verwerteter Penaltys im Penaltyschiessen 6:5 durch.
Mit dem vierten Sieg qualifizierten sich die Flyers auf dem kürzesten Weg für die Halbfinals, während der letztjährige Playoff-Finalist Servette die Sommerpause antreten muss. Doppeltorschütze Thomas Deruns hatte sechs Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem 5:5 dafür gesorgt, dass das Saisonende für Servette noch etwas hinausgezögert worden war.
Nach 52 Minuten hatte alles auf einen souveränen Klotener Halbfinal-Einzug hingedeutet. Durch einen Doppelschlag von Arnaud Jacquemet und Roman Wick (in Unterzahl) zogen die Zürcher auf 5:2 davon und schienen ungefährdet dem vierten Sieg im vierten Spiel entgegen zu steuern. Doch die Genfer gaben sich nicht geschlagen und starteten zur spektakulären Aufholjagd.
Fischer-Gala in der Herti
Der ersatzgeschwächte EV Zug bleibt eine Knacknuss für Qualifikationssieger SC Bern. Die Zentralschweizer glichen die Viertelfinalserie mit einem 5:2-Sieg zum 2:2 aus. Damit hat weiterhin kein Team in dieser Serie auswärts gewonnen.
Der frühere Nationalstürmer Patrick Fischer bereitete vier der fünf Treffer zum siebten EVZ-Heimsieg en suite vor. Während der SC Bern selbst eine 68 Sekunden dauernde doppelte Überzahl im Schlussdrittel nicht zum 3:3-Ausgleich verwerten konnte, nutzte Zug zwei Powerplays jeweils zu schnellen Torerfolgen. René Back und Raphael Diaz waren die Torschützen zum 3:1 sowie zum vorentscheidenden 4:2.
Davos vor Halbfinal-Einzug
Der HC Davos benötigt nach dem 5:3 in Lugano noch einen Sieg, um in die Playoff-Halbfinals einzuziehen. Die Bündner schafften dank einer cleveren Leistung das womöglich entscheidende Break in der mutmasslich engsten Serie.
Nach drei Verlängerungen entschied für einmal bereits die reguläre Spielzeit über Sieg und Niederlage. Den Unterschied machte diesmal, dass Luganos Keeper David Aebischer nicht an seine bisherigen Leistungen in diesem Viertelfinal-Duell anschliessen konnte, und sein Gegenüber Leonardo Genoni 39 von 42 Schüssen abwehrte. (si/ds)
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | EV Zug | 50 | 173:131 | 98 |
| 2 | HC Davos | 50 | 155:117 | 98 |
| 3 | HC Fribourg-Gottéron | 50 | 156:120 | 94 |
| 4 | Kloten Flyers | 50 | 158:117 | 91 |
| 5 | SC Bern | 50 | 153:130 | 87 |
| 6 | HC Lugano | 50 | 152:150 | 79 |
| 7 | ZSC Lions | 50 | 136:129 | 77 |
| 8 | EHC Biel | 50 | 114:128 | 68 |
| 9 | Servette Genf | 50 | 117:126 | 67 |
| 10 | SCL Tigers | 50 | 124:166 | 52 |
| 11 | HC Ambri-Piotta | 50 | 102:153 | 49 |
| 12 | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 99:172 | 40 |