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NLA Schweiz
Beginn: 11.12.2016 15:45 Uhr
vs
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ZSC Lions
HC Davos
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Sieg im Klassiker gegen Davos Lions holen sich Tabellenführung zurück

Die ZSC Lions gewinnen den Klassiker gegen Davos mit 3:1. Damit übernehmen die Zürcher wieder die Tabellenführung. Auch Bern und Ambri feiern Siege.

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ZSC Lions - HC Davos 3:1 (Hier gibts den Ticker zum Nachlesen)

 

Das Spiel: Der HCD braucht Punkte. Entsprechend aggressiv und schwungvoll beginnt die Mannschaft von Arno Del Curto die Partie. So entsteht im dank «Kids Day» vollen Hallenstadion eine temporeiche, interessante Partie. Dank den Abstauber-Toren von Pius Suter und Reto Schäppi legen die ZSC Lions vor, ehe Dario Simion im Mitteldrittel im Powerplay einen Schuss von Andres Ambühl ablenkt. Die Entscheidung in der umkämpften Begegnung fällt acht Minuten vor Schluss mit dem dritten Treffer der Zürcher durch Patrick Thoresen. Damit setzen sich die Lions, bei denen Captain Mathias Seger nach dem Ausfall von Inti Pestoni ab dem 2. Drittel im Sturm aushilft, wieder an die Tabellenspitze, während der Rekordmeister aus Davos auf Platz 9 unter dem Strich bleibt.

Der Beste: Reto Schäppi (ZSC Lions). Gradlinig, zweikampfstark, defensiv verlässlich und dazu noch Torschütze zum 2:0.

Die Pflaume: Beat Forster (Davos). Fahrig und fehlerhaft. Und beim zweiten ZSC-Treffer ist der Verteidiger nicht wach genug.

*****

Ambri - Fribourg 6:3 (Hier gibts den Ticker zum Nachlesen)

 

Das Spiel: Letzter gegen Zweitletzter. Zum dritten Advent ein stilistisches Gemetzel: Handwerker im Sondereinsatz. Wenigstens fallen früh ein paar Tore, die Goalies sind im Fliegenfängermodus: Zurkirchen und Conz lassen alles passieren, was nicht weit daneben geht oder mitten aufs Tor kommt. Nach einer Viertelstunde stehts 2:2 – ohne einen einzigen strukturierten Angriff. Muss man erstmal hinbekommen, sowas. Dann: Fribourgs Rivera schiebt nach einem 60-Meter-Spaziergang ohne Feindkontakt locker zum 3:2 ein, Ambri reagiert wutentbrannt mit einer Flut an unerlaubten Weitschüssen. Weil dabei das Tor nicht getroffen wird, bleibt es vorderhand beim Vorsprung der Gäste. Aber Gottéron hat ja noch Verteidiger Yannick Rathgeb: Der Verlegenheitsinternationale ohne Rückwärtsgang schaut zu, wie Pesonen für Emmerton auflegt. Dieser trifft das Tor – also ist der Puck auch drin. Wieder Hoffnung für die Tessiner, den letzten Platz an die Westschweizer abzutreten. Könnte ja ums Heimrecht im Playout-Final gehen. Der Showdown. Ngoy, Lhotak und Zgraggen treffen im Vierteltakt, was bei Goalie Conz einen Anfall auslöst: Er wird ausgewechselt. Der emotionale Höhepunkt auf Fribourgs Seite. Der Totalabsturz für Gottéron, nach der sechsten Niederlage in Folge sind die Westschweizer auf dem letzten Tabellenplatz angelangt. Der Lichtblick: tiefer geht bis im Frühling nicht. 

Der Beste: Prugger/Wiegand (Refs). Als einzige auf dem Eis mit tiefer Fehlerquote.

Die Pflaume: Conz (Gottéron). Holt sich das Obst haarscharf vor seinem Gegenüber Zurkirchen. 

*****

Kloten - Bern 1:4 (Hier gibts den Ticker zum Nachlesen)

 

Das Spiel: Der EHC Kloten kassiert gegen den SCB die vierte Pleite in Serie und die sechste aus den letzten sieben Spielen. Die Zürcher Unterländer haben dem Meister nichts entgegenzusetzen. Martin Plüss trifft nach einem Homberger-Scheibenverlust bereits nach acht Minuten. Zum 21. Mal im 30. Match kassieren die Zürcher das 0:1. SCB-Stürmer Marco Müller doppelt noch vor der ersten Pause nach, ehe den Fliegern, die ohne die drei verletzten Top-Verteidiger Sanguinetti, Von Gunten und Ramholt antreten müssen, der Sprit ausgeht. Mark Arcobello und Simon Bodenmann erhöhen auf 4:0​, ehe James Sheppard fünf Minuten vor Schluss immerhin noch der Ehrentreffer gelingt​.​​ ​​Doppelte Freude bei Berns Marc Reichert, der sein 1000. NLA-Spiel bestreitet.​

Der Beste: Simon Bodenmann (Bern): Der Nati-Stürmer trifft zum dritten Mal in den letzten vier Spielen.

Die Pflaume: Lukas Stoop (Kloten): Ein Unsicherheitsfaktor in der ohnehin schon dezimierten Abwehr. Bei zwei Gegentoren auf dem Eis.

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 18.01.2017
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1 Kommentare
  • Tony  Arnold 12.12.2016
    Wir wissen es langsam, dass ihr oder Sie nicht viel von Rathgeb halten. Die ständige Kritik an ihm nach jeder Niederlage von Gotteron ist jedoch genau so unnötig wie auch unberechtigt. Klar steht er beim 3. Tor etwas weit weg von seinem Gegenspieler. Jedoch nicht mehr als Abplanalp (evtl. war es auch Chavaillaz) beim ersten Tor. Zudem ist Picard bei beiden Toren von Lhotak absolut neben den Schuhen (geht nicht mit, stolpert) und darf ich erinnern, dass Rathgeb als einziger DF das Tor trifft
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 40 128:90 86
2 ZSC Lions 41 132:98 83
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 EHC Biel 41 120:117 58
6 HC Lugano 42 117:140 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 40 117:132 49
10 SCL Tigers 41 95:120 46
11 HC Fribourg-Gottéron 39 100:132 42
12 HC Ambri-Piotta 40 98:131 41