Alle Liveticker Live-Center

NLA Schweiz
Beginn: 02.01.2017 15:45 Uhr
vs
Match info
SC Bern
ZSC Lions
weniger
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Die Nachmittagsspiele im Video Zürcher bodigen den Leader nach Penaltys

Vier Direktduelle, und immer gewinnt die Auswärts-Mannschaft: Der ZSC schlägt Leader Bern 2:1 nach Penaltyschiessen.

teilen
teilen
8 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Bern - ZSC 1:2 n.P.

ZSC rückt Leader Bern wieder auf die Pelle

 

Das Spiel: Zunächst gibt es Kater-Hockey zum Jahresstart beim Spitzenkampf zwischen Leader Bern und Verfolger ZSC. Tempo und Intensität fehlen und auch die Stimmung in der PostFinance-Arena ist so lau, als hätten die Fans noch einen Hangover. Die Zürcher gehen in Führung, als Morris Trachsler einen Schuss von Severin Blindenbacher ablenkt. Im Mittelabschnitt kommen erst die Berner zu einigen Chancen, ehe die Gäste aus Zürich drei Berner Strafen nicht zur Erhöhung der Führung nutzen können. Immerhin kommen auf den Rängen etwas Emotionen auf, als die Unparteiischen den Lions 21 Sekunden doppelte Überzahl bescheren. Erst im 3. Drittel, als der Rhythmus endlich steigt, gelingt es dem SCB, Goalie Niklas Schlegel zu bezwingen. Geburtstagskind Andrew Ebbett (34) trifft im Powerplay, wobei die Zürcher reklamieren, weil Thomas Rüfenacht davor Samuel Guerra behinderte. Weitere Treffer fallen aber trotz einiger Chancen auf beiden Seiten nicht. Die Entscheidung fällt erst im Penaltyschiessen. Dabei trifft beim SCB nur Justin Krueger, bei den Zürchern hingegen Roman Wick, Ryan Shannon und Ronalds Kenins.

Der Beste: Niklas Schlegel (ZSC Lions). Die eigentliche Zürcher Nummer 2 darf zum dritten Folge ran und gewinnt erneut. Ein sicherer Rückhalt.

Die Pflaume: Maxim Noreau (Bern). Nach starken Leistungen als Captain beim Sieg des Team Canadas am Spengler Cup zeigt er sein weniger gutes SCB-Gesicht. Zu fehlerhaft.

Lausanne - Tigers 3:2

Langnau verpasst Anschluss an die Playoff-Plätze

 

Das Spiel: Lausanne ist der Favorit in dieser Partie, klar. Und die Waadtländer legen auch gleich mal heftig los. Langnau geht etwas zu unsorgfältig in die Zweikämpfe – keine gute Idee gegen ein Team mit einem solch effizienten Powerplay. Und klar, Lausanne nutzt zwei solche Möglichkeiten zu zwei Treffern durch Jeffrey und Herren. Im zweiten Abschnitt fangen sich die zähen Emmentaler, kommen etwas besser ins Spiel. Und nutzen zwei leichtsinnige Fehler der Waadtländer aus, die nun plötzlich etwas unsicher wirken. Dostoinow und Weisskopf treffen bei numerischem Gleichstand. 2:2 nach 40 Minuten. Dann stellt Miro Zryd mit einem Fehler in der 46. Minute die Weichen für den Sieg Lausannes: Der SCL-Verteidiger vertändelt die Scheibe hinter dem eigenen Tor, Jeffrey verwertet das Zuspiel Danielssons. Ein Fehler, der Punkte kostet.

Der Beste: Dustin Jeffrey (Lausanne) Eiskalt, nutzt zwei Möglichkeiten aus.

Die Pflaume: Miro Zryd (Langnau). Puckverlust ohne Not, kostet sein Team Punkte.

Die Partie zum Nachlesen im Ticker.

Zug - Servette 3:2 n.V.

Zug hält nach Sieg über Genf den Kontakt zur Tabellenspitze

 

Das Spiel: Ihr 50-Jahr-Klubjubiläum zelebrieren die Zuger in Retro-Tenüs aus dem Aufstiegsjahr 1987. Die Party aber lassen sie sich von den Genfern fast vermiesen. Denn der EVZ rennt stets einem Rückstand hinterher. Zweimal kann er ihn ausgleichen, für eine Wende aber sind die Zuger zu ineffizient im Abschluss. Dank einem platzierten Schuss holt Klingberg dem EVZ in der Verlängerung den Zusatzpunkt. Glück haben die Zuger, dass die Schiedsrichter bei Morants brutalem Foul gegen Servettien Rod wegschauen. Der EVZ-Verteidiger lässt sein Bein stehen und trifft das Knie des jungen Genfer Talents, das verletzt ausscheidet. Eine Strafe gibts dafür nicht.

Der Beste: Nathan Gerbe (Servette). Der Zwerg beweist, dass Grösse nicht alles ist. Der bloss 1,63 m kleine Stürmer fightet und punktet.

Die Pflaume: Wiegand/Prugger (Schiedsrichter). Kleinlich bei Stockfouls, aber bei einem richtig üblen Vergehen schauen sie weg.

Die Partie zum Nachlesen im Ticker.

Publiziert am 02.01.2017 | Aktualisiert am 04.01.2017
teilen
teilen
8 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Peter  Habermacher 02.01.2017
    Vielleicht war die Aktion von Morant gar kein Foul und darum musste man gar nicht hinsehen...könnte auch sein, oder?
Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?

NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 39 124:85 82
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41