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NLA Schweiz
Beginn: 02.12.2016 19:45 Uhr
vs
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SC Bern
HC Lugano
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Freitag-Highlights jetzt im Video Shedden verliert weiter, Bern siegt locker

Der SC Bern gewinnt gegen ein kriselndes Lugano leicht und locker mit 5:0. Derweil behält der ZSC im Zürcher Derby gegen Kloten die Oberhand. Die Highlights der Freitagsrunde jetzt im Video!

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SC Bern – HC Lugano 5:0

 

Das Spiel: Die 3:8-Schmach in Kloten hat Lugano-Trainer Doug Shedden noch überstanden. Doch für den Kanadier wirds immer ungemütlicher. Der Vizemeister zeigt in Bern keine Reaktion auf das Debakel, spult einfach sein​ Pensum runter. Ohne Emotionen. Ohne Leidenschaft. Ohne Kampfgeist. Lugano hat nie eine Chance auf den Sieg​,​ geht am Ende gar unter.​ Ramon Untersander trifft in Überzahl bereits nach zehn Minuten. Andrew Ebbett erhöht 25 Sekunden nach der ersten Pause auf 2:0. Und im dritten Drittel machen Simon Bodenmann und Martin Plüss innerhalb einer Minute alles klar.​ ​Calle Andersson trifft elf Sekunden vor Schluss in doppelter Überzahl gar noch zum 5:0.
Der Beste: ​Andrew Ebbett (Bern): Leader, Antreiber, Torschütze, trifft zum 2:0.
Die Pflaume: Maxim Lapierre (Lugano): Sheddens Liebling verliert vor dem 0:2 die Scheibe, kommt beim 0:3 zu spät​ und sitzt beim 0:5 auf der Strafbank.​

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ZSC Lions – Kloten 4:2

 

Das Spiel: Das Derby beginnt für Kloten wie das Spiel am Dienstag gegen Lugano (8:3). Wieder geraten die Flughafenstädter 0:3 in Rückstand und wechseln in der 17. Minute den Goalie (Boltshauer für Gerber). Die enorme ZSC-Dominanz im Startdrittel (21:3 Schüsse!) führt zu den Toren von Chris Baltisberger, Shannon und Thoresen. Wie schon gegen Lugano startet Kloten nach der ersten Pause zur Aufholjagd: Erst trifft Shore mit sein 18., dann Captain Hollenstein mit seinem 20. Saisontor. Damit erschrecken die Gäste den Leader ein wenig. Mehr nicht. Im Powerplay macht Geering dann 5 Minuten vor Schluss alles klar.
Der Beste: Chris Baltisberger (ZSC). Kampfstark, mit viel Zug aufs Tor. Das 1:0 ist ein doppelter Baltisberger. Chris trifft auf Vorlage von Bruder Phil.
Die Pflaume:
Tommi Santala (Kloten). Streckt nach einem Techtelmechtel Thoresen nieder und muss unter die Dusche. Das Ende der Klotener Aufholjagd.

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Fribourg – EHC Biel 3:5

 

Das Spiel: Julian nicht Julien entscheidet den Strichkampf an der Saane. Der Bieler Julian Schmutz wird mit zwei Toren zum Matchwinner und der Gottéron-Star Julien Sprunger geht leer aus. Die Bieler verschaffen sich mit diesem Sieg am Strich etwas Luft. Doch bis der zweiten Auswärtssieg in Serie Tatsache ist müssen die Seeländer unten durch. Fribourg dominiert 39 Minuten lang bringt aber aus den Vielzahl der Chancen nur gerade zwei Törchen zustande. Innert 19 Sekunden in der letzten Minute des Mitteldrittels gleichen die Bieler nach haarsträubenden Fehlern der Fribourger Hintermannschaft aus. Dann kommt der grosse Auftritt von Julian Schmutz. Der Bieler Stürmer trifft zweimal zwischen den Schonern von Fribourg-Goalie Benjamin Conz und entscheidet den Strichkampf. Bemerkenswertes: Marc-Antoine Pouliot, der vor Wochen wegen der vergessenen Schlittschuhe entlassen wurde, legt für die Bieler zu 3 Toren auf! Anton Gustafsson, der Anfang Saison zu Fribourg kam verlässt sofort den Verein und kehrt nach Schweden zurück. Gustafsson kam an der Saane nie auf Touren und hinterliess einen faden Eindruck.
Der Beste: Julian Schmutz. Der Bieler Stürmer behält vor Conz ruhig Blut und entscheidet mit seinen Saisontoren 6 und 7 den Strichkampf.
Die Pflaume: Ralph Stalder. Der Fribourger Verteidiger lässt Julian Schmutz beim vierten Tor alle Freiheiten.

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HC Davos – Lausanne 1:3

 

Das Spiel: Lausanne holt hochverdient drei Punkte in Davos. Der LHC überzeugt in allen Lagen: Ganz stark im Startdrittel, in dem Davos mit den eigenen Waffen (Forechecking, Laufarbeit) dominiert wird. Wankend, aber nie fallend während der Davoser Druckphase im Mitteldrittel. Stilsicher im Verwalten des Vorsprungs im Schlussdrittel. Im Tor überzeugt Huet trotz ein, zwei Unsicherheiten mit 26 Paraden. Der HCD enttäuscht grösstenteils, hat jegliche Torgefährlichekeit verloren. Statt Tore zu schiessen sammelt er 63 Strafminuten, meistens wegen Undiszipliniertheiten.
Der Beste: Huet (Lausanne). Nicht immer stilsicher, hält aber 26 von 27 Schüssen
Die Pflaumen: Du Bois/Rahimi (Davos): Puckvertändeln in Co-Operation wie aus dem Bilderbuch vor dem 1:3.

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SCL Tigers – Servette-Genf 1:6

 

Das Spiel: Wohlwollend werden die Romands bei ihren Offensivszenen von den Abwehrformationen der Tigers begleitet – das Spalierstehen begann in den ersten Sekunden und wollte kein Ende nehmen. Langnau verpasst es, in die Top-8 vorzustossen und mit einem direkten Konkurrenten den Platz zu tauschen. Stattdessen lässt Damien Riat die Emmentaler alt aussehen. Er zeigt was harte Arbeit ist. Hinter dem eigenen Tor, wo er Adrian Gerber aufs Eis legt. Vor dem gegnerischen Gehäuse, wo er zwei Arbeitstreffer schiesst. Es sind keine brillant herausgespielten Juwelen. Sondern «Büetz» aus der Hockey-Grundschule. Namentlich beim 2:0 wo er die Scheibe Christopher DiDomenico abnimmt und nach einem Zusammenspiel mit Romain Loeffel den eingeschlagenen Weg des Teams festigt. Der Tiger hat derzeit auf eigenem Eis in der Meisterschaft zwei Gesichter. Jenes, das in zwei Heimspielen nacheinander nur zwei Gegentore erhält (2:1 gegen Davos, dann 4:1 gegen Lugano). Nur um in den folgenden zwei Runden eine völlig andere Performance zu zeigen: In den beiden letzten Heimspielen kassiert Langnau nun elf Tore (3:5 gegen Biel und nun 1:6 gegen Servette).
Der Beste: Damien Riat ist der Arbeitsgaul beim Arbeitssieg.
Die Pflaume: 
Yves Müller sieht nach seinem Crosscheck von der Strafbank aus bei der Entscheidung zu.

Publiziert am 02.12.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016
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4 Kommentare
  • Concolor  Shalako 03.12.2016
    Shedden wird beobachtet, titelte unlängst BLICK.
    Was soll die Leitung von Lugano noch beobachten, wie Lugano immer weiter talwärts fährt,... oder handeln. Sheddan hat eh schon kapituliert
  • Anna  Rusch 03.12.2016
    Habisreutingers Interview vor dem Match war auch ein Hohn! Der Mann ist seit Jahren für diese Misere mitschuldig und reduziert die Misere auf den jetzigen Moment, sprich jetzige Saison! Sorry, dieser Mann hat seit Jahren keinen Überblick mehr, schade um den HCL!
  • Martin  Schuster 03.12.2016
    Diesen Schlamassel beim HCL haben Habisreutinger und Shedden zu verantworten. Anstatt der "Schweden-Fraktion" (gehören alle 4 zu den besten Ausländern der Liga) ein wenig Anlaufzeit zu gewähren und auf sie zu setzen, verpflichten sie ohne Not Wilson und Lachnummer Lapierre. Und wen Transfers, dann bitte 2 - 3 jüngere Verteidiger. Jeder weitere Tag mit diesen beiden Herren bringt das Team näher an den Abgrund !!! Ich wiederhole mich: abtreten, sofort !!!
  • Daniel  Grünenfelder 02.12.2016
    Erschreckend dieser HC Lugano in seiner jetzigen Verfassung. Ich denke, Shedden hat auch resigniert. Wenn man ihn ansonsten erlebte, wie er an der Bande tobte, wenn es nicht so lief wie er sich das vorstellte, und man ihn heute gesehen hat, wie er je länger der Match dauerte nur noch wie ein unbeteiligter Zuschauer dastand, das sprach Bände. Nur, was wollte er noch machen, ein Affront, wie Lugano heute einmal mehr aufgetreten ist, Merzlikins ausgenommen, ohne ihn wäre es zweistellig ausgegangen.
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 39 124:85 82
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41