Alle Liveticker Live-Center

Eishockey-Serie: Riesen solls für die Lakers richten

  • Publiziert: 01.09.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Nicole Vandenbrouck

RAPPERSWIL - Michel Riesen kann dem teuersten Lakers-Team seinen Stempel aufdrücken. Wenn er die Kernfrage beantwortet.

Aus dem Mittelmass ausbrechen. Das wollen die Lakers diese Saison. Und das sollten sie auch. Mit einer wahren Transfer-Offensive wurde die sportliche Basis dafür gelegt. Das bislang teuerste NLA-Team Rapperswil-Jonas (6,6 Mio. Fr. Lohnkosten) ist quasi zum Erfolg verdammt.

Vom meisterlichen HCD-Trio Furrer, Blatter und Riesen sticht nur letzterer ins Auge. Nach seiner achtjährigen «Ära Davos» mit vier Meistertiteln gerät Michel Riesen in den Fokus der Beobachter. Die Kernfrage: Was ist Riesen ohne seinen kongenialen Sturmpartner Reto von Arx wert? 107 Skorerpunkte scheffelte das Duo letzte Saison.

Was ist Riesen ohne Von Arx wert?

«Ich streite nicht ab, dass wir uns optimal ergänzt haben. Aber ich glaube gegenseitig!», bemerkt Riesen. «Ich habe auch schon Tore geschossen ohne ihn.» Der frischgebackene Vater einer Tochter ist zuversichtlich, dass es bei den Lakers Spieler gibt, welche die Rolle von RvA übernehmen können.

An neue Sturmpartner muss sich der 30-Jährige erst gewöhnen – Instinkt statt Automatismen. «Sobald ich meinem Gefühl freien Lauf lasse, spiele ich besser.» Etwas Anlaufzeit wäre beim Bieler aber nicht besorgniserregend. Letzte Saison schoss Riesen sein erstes Tor im 10. Match, die fünf Jahre davor jeweils zwischen dem 4. und 7. Match.

«Riesen gibt Lakers ein Gesicht»

Trainer Raimo Summanen ist überzeugt, dass Riesen «den Lakers ein Gesicht geben wird». Sowieso drängt der Finne die Schweizer Spieler stärker in die Verantwortung. Muss er auch, denn Summanens persönliches Ziel ist es, besser abzuschneiden als letzte Saison.

Aber: Drei Ausländer (Roest, Nordgren, Berglund) sind geblieben, Verteidiger Thomas Pöck ( Ö, New York Islanders) ist der einzige Neuzuzug im Quartett. Die ausländischen Offensiv-Kräfte stagnieren also. Und erschwerend kommt hinzu, dass Berglund jetzt schon alles andere als Summanens Liebling ist.

BLICK-Tipp

1. Bern
2.
3.
4.
5.
6. Fribourg
7. Lakers
8.
9.
10.
11. Ambri
12.

1. Runde:

Freitag,
11. September,
19.45 Uhr:

Ambri – Lugano
Biel – Servette
Fribourg – Bern
Kloten – Lakers
SCL Tigers – Zug
ZSC Lions – Davos

Kader Rapperswil-Jona Lakers

Torhüter:
84 Daniel Manzato (25 Jahre)
35 Marco Streit (33)
47 Simon Züger (28)

Verteidiger:
11 Sven Berger (21)
16 Florian Blatter (25)
91 Tim Bucher (21)
12 Andreas Furrer (26)
6 Cyrill Geyer (28)
72 Noël Guyaz (37)
51 Patrick Parati (23)
22 Thomas Pöck (Ö, 27)

Stürmer:
71 Christian Berglund (Sd, 29)
80 Loïc Burkhalter (29)
87 Samuel Friedli (22)
41 Niklas Nordgren (Sd, 30)
23 Thierry Paterlini (34)
13 Raeto Raffainer (27)
44 Sébastien Reuille (28)
79 Michel Riesen (30)
17 Antonio Rizzello (24)
19 Stacy Roest (Ka, 35)
25 Niki Sirén (Sz/Fi, 33)
28 Sandro Tschuor (29)
89 Stefan Voegele (27)

Trainer:
Raimo Summanen (Fi, 47)
play Michel Riesen: «Sobald ich meinem Gefühl freien Lauf lasse, spiele ich besser.» (Benjamin Soland)

Top 3

1 «Es braucht jetzt Macher!» Unternehmer will halbe Million in Flyers...bullet
2 «Mir sind da für dich» Kloten-Lemm singt Solidaritäts-Song für Flyersbullet
3 Für ein Jahr Verteidiger Meier leihweise zu Bielbullet

Eishockey

National League A

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Runde 50 National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 EV Zug 50 173:131 98
2 HC Davos 50 155:117 98
3 HC Fribourg-Gottéron 50 156:120 94
4 Kloten Flyers 50 158:117 91
5 SC Bern 50 153:130 87
6 HC Lugano 50 152:150 79
7 ZSC Lions 50 136:129 77
8 EHC Biel 50 114:128 68
9 Servette Genf 50 117:126 67
10 SCL Tigers 50 124:166 52
11 HC Ambri-Piotta 50 102:153 49
12 Rapperswil-Jona Lakers 50 99:172 40