
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Aus dem Mittelmass ausbrechen. Das wollen die Lakers diese Saison. Und das sollten sie auch. Mit einer wahren Transfer-Offensive wurde die sportliche Basis dafür gelegt. Das bislang teuerste NLA-Team Rapperswil-Jonas (6,6 Mio. Fr. Lohnkosten) ist quasi zum Erfolg verdammt.
Vom meisterlichen HCD-Trio Furrer, Blatter und Riesen sticht nur letzterer ins Auge. Nach seiner achtjährigen «Ära Davos» mit vier Meistertiteln gerät Michel Riesen in den Fokus der Beobachter. Die Kernfrage: Was ist Riesen ohne seinen kongenialen Sturmpartner Reto von Arx wert? 107 Skorerpunkte scheffelte das Duo letzte Saison.
Was ist Riesen ohne Von Arx wert?
«Ich streite nicht ab, dass wir uns optimal ergänzt haben. Aber ich glaube gegenseitig!», bemerkt Riesen. «Ich habe auch schon Tore geschossen ohne ihn.» Der frischgebackene Vater einer Tochter ist zuversichtlich, dass es bei den Lakers Spieler gibt, welche die Rolle von RvA übernehmen können.
An neue Sturmpartner muss sich der 30-Jährige erst gewöhnen – Instinkt statt Automatismen. «Sobald ich meinem Gefühl freien Lauf lasse, spiele ich besser.» Etwas Anlaufzeit wäre beim Bieler aber nicht besorgniserregend. Letzte Saison schoss Riesen sein erstes Tor im 10. Match, die fünf Jahre davor jeweils zwischen dem 4. und 7. Match.
«Riesen gibt Lakers ein Gesicht»
Trainer Raimo Summanen ist überzeugt, dass Riesen «den Lakers ein Gesicht geben wird». Sowieso drängt der Finne die Schweizer Spieler stärker in die Verantwortung. Muss er auch, denn Summanens persönliches Ziel ist es, besser abzuschneiden als letzte Saison.
Aber: Drei Ausländer (Roest, Nordgren, Berglund) sind geblieben, Verteidiger Thomas Pöck ( Ö, New York Islanders) ist der einzige Neuzuzug im Quartett. Die ausländischen Offensiv-Kräfte stagnieren also. Und erschwerend kommt hinzu, dass Berglund jetzt schon alles andere als Summanens Liebling ist.
play
Michel Riesen: «Sobald ich meinem Gefühl freien Lauf lasse, spiele ich besser.» (Benjamin Soland)
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | EV Zug | 50 | 173:131 | 98 |
| 2 | HC Davos | 50 | 155:117 | 98 |
| 3 | HC Fribourg-Gottéron | 50 | 156:120 | 94 |
| 4 | Kloten Flyers | 50 | 158:117 | 91 |
| 5 | SC Bern | 50 | 153:130 | 87 |
| 6 | HC Lugano | 50 | 152:150 | 79 |
| 7 | ZSC Lions | 50 | 136:129 | 77 |
| 8 | EHC Biel | 50 | 114:128 | 68 |
| 9 | Servette Genf | 50 | 117:126 | 67 |
| 10 | SCL Tigers | 50 | 124:166 | 52 |
| 11 | HC Ambri-Piotta | 50 | 102:153 | 49 |
| 12 | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 99:172 | 40 |