Reissleine gezogen: Ambri feuert Constantine

Kevin ist aus dem Haus – Ambri zog die Reissleine. Es übernimmt Serge Pelletier (47).

Kevin Constantine: 118 Spiele, 84 Pleiten. play

Kevin Constantine: 118 Spiele, 84 Pleiten.

Keystone
Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?

Top 3

1 Flyers-Aufsteiger Praplan Er jubelte bei Klotens Final-Pleite
2 Neuer HCD-Star Picard Verrückter Vogel mischt Davos auf
3 Heiss auf NHL Crawford bei den ZSC Lions vor dem Absprung

NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 ZSC Lions 45 154:109 88
2 Genf-Servette HC 45 146:121 83
3 EV Zug 44 147:119 81
4 HC Davos 44 153:126 79
5 HC Lugano 46 142:135 75
6 HC Fribourg-Gottéron 47 139:146 69
7 Lausanne HC 47 116:134 64
8 Kloten Flyers 45 135:135 61
9 SC Bern 46 140:149 61
10 HC Ambri-Piotta 46 129:153 60
11 SCL Tigers 45 122:154 51
12 EHC Biel 46 119:161 47

Eishockey

National League A

teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Nach 84 Niederlagen in 118 Spielen ist bei Ambri der Geduldsfaden gerissen: Kevin Constantine (54) wurde als Trainer aus dem Sattel gehoben – muss den Tessinern allerdings weiterhin zur Verfügung stehen. Fragt sich nur, in welcher Funktion. Hoffentlich weit weg von den Spielern. 

Seinen Posten übernimmt Serge Pelletier, der im Februar 2011 bei Gottéron entlassen wurde und seither als TV-Experte die Runde machte.

Pelletier hat Ambri auch schon betreut: von 2003 bis im Herbst 2005. Die ­Bilanz: 52 Siege, 56 Pleiten, 14 Unentschieden.

In der Mannschaft dürfte sich Erleichterung breitmachen: Constantine – ein ausgewiesener Techniker – fand den Draht zu den Spielern nie. Pelletier hingegen gilt als «Players-Coach», als netter Kerl, der auch mal ein Spässchen klopft.

Die gefürchteten, endlosen  Theorie- und Taktiklektionen Constantines führten bei den Spielern zuletzt nur noch zu  Sauerstoffmangel und mentalen Erschöpfungszuständen.

Sein System mit gnaden­loser Kritik, oft genug weit unter der Gürtellinie, war bei der limitierten und verunsicherten Mannschaft der verkehrte Weg. Aber Constantine konnte nie aus seiner Haut schlüpfen – er blieb seiner harten Linie treu. Ohne Erfolg.

Publiziert am 22.10.2012 | Aktualisiert am 23.10.2012
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden
Ambri-Trainer Serge Pelletier bekommt einen neuen Ausländer. play
Ambri-Trainer Serge Pelletier bekommt einen neuen Ausländer. Keystone

2 Kommentare
  • Hugo  Müller 23.10.2012
    frechheit von blick "endlich ambri feuert constantine" bezahlt ihr den neuen trainer? und ein neuer trainer kann auch in ambri mit dieser mannschaft nichts ausrichten.
  • Christian  Redermayer , via Facebook 22.10.2012
    Danke Constantine, aber es wurde auch mal Zeit. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ambri hat seit Jahren nicht mehr so ein Kader gehabt, da brauchts den richtigen Motivator der die Spieler entsprechend erreicht, um für die Biancoblue das Eis zum Brennen zu bringen. Wenn nun endlich Crocce als neue Nummer 1 Wand aufgebaut wird, werden wir wieder endlos La Montanare anstimmen können und feiern bis die Bude wackelt :-