Reissleine gezogen Ambri feuert Constantine

Kevin ist aus dem Haus – Ambri zog die Reissleine. Es übernimmt Serge Pelletier (47).

Kevin Constantine: 118 Spiele, 84 Pleiten. play

Kevin Constantine: 118 Spiele, 84 Pleiten.

Keystone
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 38 122:82 81
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 EHC Biel 41 120:117 58
6 HC Davos 39 116:107 57
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Nach 84 Niederlagen in 118 Spielen ist bei Ambri der Geduldsfaden gerissen: Kevin Constantine (54) wurde als Trainer aus dem Sattel gehoben – muss den Tessinern allerdings weiterhin zur Verfügung stehen. Fragt sich nur, in welcher Funktion. Hoffentlich weit weg von den Spielern. 

Seinen Posten übernimmt Serge Pelletier, der im Februar 2011 bei Gottéron entlassen wurde und seither als TV-Experte die Runde machte.

Pelletier hat Ambri auch schon betreut: von 2003 bis im Herbst 2005. Die ­Bilanz: 52 Siege, 56 Pleiten, 14 Unentschieden.

In der Mannschaft dürfte sich Erleichterung breitmachen: Constantine – ein ausgewiesener Techniker – fand den Draht zu den Spielern nie. Pelletier hingegen gilt als «Players-Coach», als netter Kerl, der auch mal ein Spässchen klopft.

Die gefürchteten, endlosen  Theorie- und Taktiklektionen Constantines führten bei den Spielern zuletzt nur noch zu  Sauerstoffmangel und mentalen Erschöpfungszuständen.

Sein System mit gnaden­loser Kritik, oft genug weit unter der Gürtellinie, war bei der limitierten und verunsicherten Mannschaft der verkehrte Weg. Aber Constantine konnte nie aus seiner Haut schlüpfen – er blieb seiner harten Linie treu. Ohne Erfolg.

Publiziert am 22.10.2012 | Aktualisiert am 23.10.2012
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Ambri-Trainer Serge Pelletier bekommt einen neuen Ausländer. play
Ambri-Trainer Serge Pelletier bekommt einen neuen Ausländer. Keystone

2 Kommentare
  • Hugo  Müller 23.10.2012
    frechheit von blick "endlich ambri feuert constantine" bezahlt ihr den neuen trainer? und ein neuer trainer kann auch in ambri mit dieser mannschaft nichts ausrichten.
  • Christian  Redermayer , via Facebook 22.10.2012
    Danke Constantine, aber es wurde auch mal Zeit. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ambri hat seit Jahren nicht mehr so ein Kader gehabt, da brauchts den richtigen Motivator der die Spieler entsprechend erreicht, um für die Biancoblue das Eis zum Brennen zu bringen. Wenn nun endlich Crocce als neue Nummer 1 Wand aufgebaut wird, werden wir wieder endlos La Montanare anstimmen können und feiern bis die Bude wackelt :-