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NLA Schweiz
Beginn: 18.11.2016 19:45 Uhr
vs
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EHC Biel
HC Lugano
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Zug deklassiert Kloten Biel gewinnt auch zweites Spiel unter McNamara!

Zweiter Sieg in Folge: Die Bieler gewinnen gegen Lugano 3:1. Kloten geht zuhause gegen Zug 0:7 unter. Ambri, Bern und die Tigers siegen.

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Biel - Lugano 3:1

Das Spiel: Der EHC Biel gewinnt auch das zweite Spiel nach Kevin Schläpfers Entlassung – und stürzt Lugano ins Elend. Die Truppe von Interims-Coach Mike McNamara ist gegen die harmlosen Tessiner von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Julian Schmutz schiesst das Heimteam nach 19 Minuten in Überzahl in Führung. Jan Neuenschwander doppelt nach 31 Minuten nach. Mehr als Hofmanns 1:2 gelingt Lugano nicht mehr. Damit rutscht das Shedden-Team unter den Strich.

Der Beste: Jan Neuenschwander (Biel). Der auffälligste Bieler. Erzielt ein Tor und bereitet das 3:1 vor.

Die Pflaume: Linus Klasen (Lugano). Lustlos und uninspiriert. Der Topskorer ist bloss ein Mitläufer.

 

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Kloten - Zug 0:7 (im Ticker nachlesen)

Das Spiel: Ein früher Filmriss bei Kloten – und die Weichen für den Zuger Sieg sind gestellt. Beim 0:1 sitzt Back auf der Strafbank, dann kommt er bei Klingbergs Nachsetzen zu spät. 0:2 nach vier Spielminuten. Eine schwere Hypothek gegen die humorlosen und defensiv sattelfesten Zentralschweizer. Zug setzt mit nadelstichartigen Angriffen immer wieder Schwerpunkte, lässt in der Abwehr nichts anbrennen. Nicht mal in doppelter Unterzahl. Klingberg verdoppelt mit seinem Hattrick auf einen Schlag seinen Saisonoutput, für Kloten ist es die höchste Saisonniederlage. Vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen - Kloten steckt in der Krise.

Der Beste: Klingberg (Zug). Trifft drei Mal. Auch wenns schon schwieriger war – ein Hattrick ist ein Hattrick. 

Die Pflaume: Back (Kloten). Fragwürdiges Puckmanagement, strafenanfällig, nachlässig vor dem eigenen Tor.

 

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Langnau - Davos 2:1 (im Ticker nachlesen)

Das Spiel: Wie im letzten Tigers-Heimspiel führt zunächst das Auswärtsteam, ehe dem SCL der Ausgleich gelingt. Bald sehen die Emmentaler das Davos zu packen ist. Die Bündner sind verletzungsbedingt mit nur drei Ausländern angereist. Es ist Thomas Nüssli, der aus mittlerer Distanz sehenswert ins rechte, hohe Eck trifft. Vergeblich rennen die Ostschweizer an. Zu massiert steht die Tigers-Abwehr, die einen geschmeidigen Goalie Ivars Punnenovs abdeckt. Das Team von Heinz Ehlers steht Mann an Mann. Nur wenige Schüsse können von verheissungsvollen Positionen aus abgegeben werden. Langnau ist psychisch erstarkt. Noch vor etwa zehn Runden wäre dieser Match wohl verloren gegangen. Jetzt aber wird das Team mit einer Standing-Ovation in die Garderobe verabschiedet. Die Tigers blicken nun nicht mehr aus der Ferne von unten nach oben auf Rang elf – das Team schielt mittlerweile nach einem Play-off-Platz.

Der Beste: Thomas Nüssli bringt die Tigers mit seinem Schuss ins rechte, hohe Eck auf Siegeskurs.

Die Pflaume: Wo war Dan Weisskopf und der Rest der Linie, als Yves Müller beim 0:1 drei Gegner bekämpfen musste?

 

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Ambri - Lausanne 3:2 (im Ticker nachlesen)

Das Spiel: Die Lebensgeister der Biancoblu werden in der zweiten Pause geweckt. Den 0:2-Rückstand machen sie gegen Lausanne innert zweieinhalb Minuten wett – mit zwei herrlichen Toren, die man diese Saison in der Valascia noch kaum so gesehen hat. Was für eine Wende! 97 Sekunden vor Schluss trifft Hall zum vorentscheidenden 3:2 – weil Goalie Zurkirchen 46 Sekunden vor Schluss noch einen Penalty von Jeffrey entschärft. Verteidiger Zgraggen hatte die Scheibe unerlaubterweise im Torraum blockiert. Die Biancoblu holen sich in einem wichtigen Moment den erst dritten Vollerfolg der Saison! Zu einem Zeitpunkt an dem ihr Trainer Hans Kossmann eigentlich schon abgesägt ist und für diese Partie noch einen Aufpasser zur Seite gestellt bekommen hat: Sportchef Ivano Zanatta. Wird nun dennoch über Kossmann gerichtet?

Der Beste: Emmerton (Ambri). Weckt die Emotionen seines Teams mit seinem Anschlusstreffer.

Die Pflaume: Jeffrey (Lausanne). Hätte mit dem erfolgreichen Penalty den Ausgleich geschafft und sein Team wohl in die Verlängerung gerettet.

 

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Servette - Bern 3:4 (im Ticker nachlesen)

Das Spiel: Der Meister nimmt das Spiel so wie die acht vorherigen in Angriff. Den Bernern gelingt viel, vor allem im Abschluss und so klettert das Skore komfortabel auf einen 3-Torevorsprung nach 20 Minuten. Bern ist auf gutem Wege, zu seinem neunten Sieg in Folge. Doch Servette-Coach McSorley bringt in der Pause sein Team wieder auf die Beine. Wie verwandelt starten die Genfer zu einem Sturmlauf. Bern verliert die eingeschlagene Linie, nimmt Strafen und macht so dem Gegner einen Gefallen. Innert genau 4 Minuten sind die Servettiens wieder da. 3:3! Dabei werden den Genfern noch 2 Tore aberkannt. Im Schlussdrittel kann Genf seine Kadenz halten – bis Mark Arcobello mit seiner ersten Aktion das Game-Winning-Goal erzielt. Was für eine Effizienz! Die Berner setzen ihren Siegeszug unaufhaltbar weiter!

Der Beste: Impose (Servette). Der 19 jährige Schweiz-Kongolesische Doppelbürger aus Le Locle schiesst in seinem 15. NLA-Spiel sein erstes Tor (3:3) und zeichnet sich beim ersten Genfer Tor als Passgeber für Daniel Rubin aus. Dem U-20-Internationalen scheint der nationale Durchbruch diese Saison zu gelingen, nachdem er letzte Saison bei den Quebec Remparts in 50 Spielen 32 Punkte erspielt hat.

Die Pflaume: Moser (Bern). Sein unsportlicher Stockschlag gegen Timothy Kast hat nichts mit Eishockey zu tun. Pfui!

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 20.11.2016
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1 Kommentare
  • Marc  Monnet aus Zug
    19.11.2016
    Super Ambri, Super Langnau und tschüss Doug Shedden! Gruss von einem SCB Fan in Zug :-)
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 39 120:89 83
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 39 130:102 74
5 EHC Biel 40 118:116 56
6 HC Lugano 41 115:137 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 40 100:111 54
9 EHC Kloten 39 114:130 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39