Nachtübung für die Marathon-Männer Diese Nati-Stars müssen schon wieder ran

Erst am frühen Sonntagmorgen kehrten die Nati-Cracks Blum, Scherwey und Rathgeb vom Deutschland Cup zurück. Heute stehen sie in der Champions League im Einsatz.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 39 124:85 82
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Während andere Spieler im November ein paar freie Tage geniessen, stehen Eric Blum, Tristan Scherwey, Yannick Rathgeb, Reto Schäppi, Patrick Geering, Julian Walker und Grégory Hofmann im Dauereinsatz. Alle spielten am Wochenende am Deutschland Cup und müssen nun - wie vor einer Woche - in der Champions League ran.

Am härtesten trifft es die Berner, die bereits gestern weiter nach Finnland reisten und nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel heute (18.00 Uhr) in Jyväskylä um den Viertelfinal-Einzug kämpfen.

«Das Mühsame sind die Reisen», gibt Blum zu. «Am liebsten würde ich mein Bett mitnehmen und darin die Zeit verbringen.» Der Verteidiger, der in dieser Saison bereits 27 Spiele absolviert hat, stand in der Meisterschaft bisher 427 Minuten und 54 Sekunden auf dem Eis. So viel, wie kein anderer Spieler. «Ich brauche mehr Schlaf, nutze jede Gelegenheit dazu aus», sagt er.

Der 30-Jährige gehörte zu jener Gruppe, die bereits am Samstagabend nach dem Spiel gegen Deutschland aus Augsburg zurück in die Schweiz reiste. «Wir waren in einem Mini-Bus unterwegs. In Zürich stieg Schäppi aus. Scherwey und ich in Bern. Und schliesslich wurde noch Rathgeb nach Fribourg chauffiert. Wir waren erst um halb fünf Uhr früh zuhause.»

Blum verbrachte den Sonntag, seinen ersten freien Tag nach zwei Wochen, mit Nichtstun. «Ich lebte in den Tag hinein, las ein Buch, spielte Gitarre.» Trotz Mammut-Programm kam eine Nati-Absage für den Verteidiger nicht infrage. «Wäre ich physisch angeschlagen gewesen und hätte mich beim SCB durchquälen müssen, wäre es was anderes gewesen. Aber bloss weil ich viel Hockey spiele? Das ist kein Grund.»

Der Silberheld sah die Spiele als willkommene Abwechslung. «Es ist das Repetitive, das dich im Kopf müde macht. Doch es waren andere Jungs. Andere Abläufe. Andere Trainer. Und andere Inputs. Die Nati macht nicht müde. Ich habe noch Atem.»

Noch mehr Spiele als Blum absolvierte bisher Patrick Geering (30 Einsätze), der wie Grégory Hofmann (29 Spiele) am Sonntag noch gegen die Slowakei auflief. Immerhin bleibt ihnen eine weite Reise erspart. Am Mittwoch kommt es im Hallenstadion zum Rückspiel zwischen den Lions und Lugano (Hinspiel 2:3). Schon heute (19.45 Uhr) muss Fribourg ran. Die Saanestädter haben sich beim 1:1 in Kuopio eine gute Ausgangslage erarbeitet.

 

Die Marathon-Männer:

Patrick Geering (ZSC): 30 Spiele seit dem Saisonstart

Grégory Hofmann (Lugano): 29 Spiele

Eric Blum (Bern): 27 Spiele

Julian Walker (Lugano): 27 Spiele

Tristan Scherwey (Bern): 26 Spiele

Publiziert am 08.11.2016 | Aktualisiert am 08.11.2016
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4 Kommentare
  • Reinhold  Steinadler aus Rocky Castle
    08.11.2016
    Ist doch total hanebüchern solche Losers Stars zu nennen. Eine respektlose Beleidigung für alle wirklichen Stars, welche auch entsprechende Leistungen vorweisen können.La Suisse - zero Points!
  • Richard  Meier aus Zürich
    08.11.2016
    Och, die tun mir aber leid, diese armen Profis. Reisen und spielen für das viele Geld? Schrecklich, dieses Gejammer.
    • Concolor  Shalako 08.11.2016
      Nicht die Spieler jammern, es sind die Medien. Das möchte ich festhalten, Herr Meier.
      Apropos Geld und Leistung. Vergleichen sie die Topfussballer mal mit den Topeishockeyner. Die Fussballer leisten weniger, verdienen mehr. Die Eishockeyner leisten mehr, und verdienen im Schnitt weniger.
  • Heinz  Häni 08.11.2016
    Wer spricht hier denn von Stars? Und übrigens sind sie für das auch noch zu gut bezahlt.