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Verletzung des NHL-Stars wirft Wellen bis nach Nordamerika Nash-Crash als Weckruf?

Die Nachricht von Rick Nashs Schulterverletzung, die sich der Star-Stürmer bei der 2:4-Niederlage in Lugano zugezogen hat, stimmt nicht nur den HCD nachdenklich.

  • Publiziert: 29.09.2012
  • Von Dino Kessler

In Nordamerika machte die Meldung bereits kurz nach dem Spiel die Runde – und sorgte sofort für Diskussionen.

Experten versuchten zu ergründen, wie sich Nashs Verletzung auf die Verhandlungsposition der NHL auswirken wird. Es könne nicht im Interesse der Bosse sein, dass die Top-Investments in Europa ihre Gesundheit riskierten, hiess es.

Wenig Informierte faselten dabei von einer Hirnerschütterung, andere wussten von einer ausgekugelten Schulter zu berichten. «Es sei nicht schlimm, aber auch nicht harmlos», hiess es nach dem Spiel beim HCD.

Nash erlitt beim Check von Luganos Heikkinen eine Prellung im oberen Schulterbereich. Er fällt bei den Davosern rund ein bis zwei Wochen aus.

In US-Fan-Foren mokierten sich die Teilnehmer derweil über den Lockout und die Spieler, die sich in Europa verdingen und dabei Risiken auf sich nehmen: «Und das für einen Bruchteil ihres NHL-Lohnes. Aber auf ein paar Lohnprozente hier verzichten wollten die nicht. Diese Rechnung soll mir mal einer erklären...», schrieb ein vergrätzter Fan der New York Rangers.

Der Broadway-Klub hatte Nash im Sommer nach langem Hin und Her im Tauschgeschäft gegen drei Spieler und Ziehungsrechte von Columbus übernommen. Im Madison Square Garden sollte Nash eigentlich die Torproduktion der Rangers ankurbeln – aber der Lockout verhinderte dies in erster Instanz.

Und nun diese Verletzung.

Nashs Agent Joe Resnick versucht derweil, die Wogen zu glätten: «Rick wurde vorsichtshalber aus dem Spiel genommen. Die nächsten Tage werden zeigen, wie schwerwiegend die Verletzung ist.»

Und der Lockout? Liga und Spielergewerkschaft sitzen seit Freitag wieder am Verhandlungstisch – nach zwei Wochen Funkstille. Vor acht Jahren hatte es bis im Dezember gedauert, ehe die Gespräche fortgesetzt wurden. Damals fiel die gesamte Saison aus. Und jetzt?

Beliebteste Kommentare

  • René  Frei , Spreitenbach , via Facebook
    Man könnte sich auch in der NHL verletzen, das ist überall gleich.

    Das war schon beim letzten Lockout ein Thema und wird eins bleiben, die Spieler wissen welche Risiken sie so eingehen, ihre Agenten ebenfalls und genau so auch ihre eigentlichen Trainer.
  • Egon  Schluchter , via Facebook
    Im Eishockey können Verletzungen auftreten so ist das halt. Rick Nash wird das alles nicht so eng sehen, da bin ich mir sicher. Also ich geniesse diese aussergewöhnliche Situation. Das diese Spieler nicht wegen dem Eishochkey kommen, ist eine infame Unterstellung und wird durch deren tollen Einsatz auf dem Eis ganz einfach wiederlegt.

Alle Kommentare (13)

  •   hans peter , Aarau
    1. Die NHL Spieler kommen nicht weil sie viel in der Schweiz verdienen. Sie kommen, da die NLA an zweiter Stelle steht in Europa nach der KHL. 2. nicht die Vereine bezahlen die NHL Spieler sondern Mäzene. Und 3. freut euch doch, dass NHL Spieler für ein paar Monate unsere Liga noch spektakulärer machen.
    • 30.09.2012
    • 50
    • 8
  • Hans  Plüss
    Damit dieser Unsinn unterbunden wird, braucht es wohl noch ein paar Verletzte. Es ist auch Geldvernichtung aus Verzweiflung, vorallem von schlecht kapitalisierten Vereinen.
  • Hans  Plüss
    Solche kurzfristigen Machenschaften erinnern an das Söldnerwesen im Mittelalter.
  • Egon  Schluchter , via Facebook
    Im Eishockey können Verletzungen auftreten so ist das halt. Rick Nash wird das alles nicht so eng sehen, da bin ich mir sicher. Also ich geniesse diese aussergewöhnliche Situation. Das diese Spieler nicht wegen dem Eishochkey kommen, ist eine infame Unterstellung und wird durch deren tollen Einsatz auf dem Eis ganz einfach wiederlegt.
  • René  Frei , Spreitenbach , via Facebook
    Man könnte sich auch in der NHL verletzen, das ist überall gleich.

    Das war schon beim letzten Lockout ein Thema und wird eins bleiben, die Spieler wissen welche Risiken sie so eingehen, ihre Agenten ebenfalls und genau so auch ihre eigentlichen Trainer.
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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Fribourg 50 163:123 99
2 Bern 50 169:117 92
3 Zug 50 172:154 91
4 ZSC Lions 50 152:131 89
5 Davos 50 170:152 81
6 Lugano 50 163:139 80
7 Servette 50 146:139 80
8 Biel 50 160:161 72
9 Kloten Flyers 50 151:137 69
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12 SCL Tigers 50 117:192 41

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