Nach sechs Tiger-Pleiten Herr Beattie, sind Sie ein Verlierer?

Langnaus Trainer Scott Beattie steht unter Druck. Zehn der insgesamt 14 Spiele unter dem Italo-Kanadier gingen verloren.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Lausanne HC 8 27:12 20
2 ZSC Lions 9 22:15 18
3 EV Zug 8 23:21 16
4 EHC Biel 8 28:15 15
5 EHC Kloten 8 25:23 15
6 Genf-Servette HC 8 22:21 12
7 SC Bern 8 20:21 12
8 HC Davos 8 24:26 12
9 HC Lugano 8 23:27 10
10 HC Ambri-Piotta 9 20:29 8
11 HC Fribourg-Gottéron 8 18:26 7
12 SCL Tigers 8 14:30 2

Eishockey

National League A

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Noch am Montag war es ruhig in Langnau. Das hat sich nach der sechsten Pleite in Serie geändert. Die Frage nach Scott Beattie (48), dem sechsten Trainer in vier Jahren, bringt Jörg Reber auf die Palme: «Es ist schlimm mit unserer Gesellschaft. Man will nur noch Dramen, stellt nach fünf oder sechs Spielen den Trainer in Frage», so der Sportchef. Er gibt aber zu: «Die Leistung gegen Lausanne war nicht okay. Wir haben uns das alles ganz anders vorgestellt.»

Langnau trifft nun auf die Lions und Ambri. Dann folgt der Cup gegen Visp. Was, wenn es weitere Pleiten absetzt? «Dann müssen wir die Situation neu beurteilen. Es kommt auch auf die Entwicklung an.» Und was sagt Sieglos-Trainer Scott Beattie?

Herr Beattie, viele zeigen mit dem Finger auf Sie. Sind Sie ein Verlierer?
Scott Beattie: Das sehe ich nicht so. Aber jeder hat seine eigene Meinung. Die kümmert mich allerdings nicht. Ich weiss, was ich kann, und habe genügend Selbstvertrauen.

Haben Sie auch einen Plan?
Wir wollen jeden Tag besser werden und streben eine neue Kultur an. Die Ziele haben wir höher gesteckt, reden auch von den Playoffs. Im Moment stecken wir im Tief. Solche Phasen machen alle Teams durch.

Sie kennen die Mechanismen.
Es gibt sicher Leute, die warten bloss darauf, dass ich entlassen werde. Meine Energie verschwende ich nicht mit solchen Gedanken. Wenn ich in Langnau scheitere, ist das mein Problem und geht nur mich was an.

Dachten Sie mal daran hinzuschmeissen?
Niemals! Ich gebe nie auf, kämpfe bis zum Schluss.

Weshalb sind Sie der Richtige?
Es braucht jetzt Geduld. Ich bin überzeugt von mir und sicher, dass wir etwas bewegen können.

Publiziert am 22.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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6 Kommentare
  • Daniel  Strub aus Schweiz
    22.09.2016
    Wie bereits schon mehrfach erwähnt. Mit diesem Trainer gibts leinen Blumentopf zu gewinnen. Olten und Visp haben es vorgemacht . In Olten hat er eine funktionierende Manschaft von Ratushni übernommen und sie zerstört . Aber der Vorstand in Olten hat das relativ schnell kapiert und in in die Wüste geschickt. In Langnau ist man offenbar etwas langsam und zu wenig weitsichtig . Byd Bye Beatti
  • Concolor  Shalako 22.09.2016
    Und der Ruf nach Geld tönt es durch das Tal der heulenden Wölfe...damit man auch bessere Spieler engagiert werden können.
    Sowohl dem Vorstand, Sportchef und Trainer sind dadurch die Hände gebunden.
    • Anna  Rusch 22.09.2016
      @Shalako: Es gibt einige Sportchefs ( viele ehem. Spieler!) dies besser wissen sollten, dass durch solche Unbekannten, KEINE "besseren" Spieler engagiert werden können! Mittlerweile ist weniger auch bei vielen mehr!
  • Anna  Rusch 22.09.2016
    Auch hier immer das gleiche Bild! Hauptsache ein ausl. Trainer ( italo.Kanadier) musste her! Wo immer die im Einsatz waren, scheint niemand zu hinterfragen und das Versagen ist vorprogrammiert! Da wären einige CH-Trainer vertrauter mit dem Job gewesen hier im Lande!
  • Kevin  Berger 22.09.2016
    Was sollen die Vorwürfe? Mit dem schwächsten Kader der Liga gewinnt auch der beste Trainer keine Meisterschaft.
    • Anna  Rusch 22.09.2016
      @Berger: Dieser unbekannte italo/kanadischer Trainer soll der beste Trainer gewesen sein? Klar doch, in Italien vielleicht!