Genf stellt einen neuen Rekord auf: acht Siege in Serie – der besten Saisonstart aller Zeiten. Servette-Coach Chris McSorley fühlt sich wie in einem Traum.
Der achte Sieg in Serie für Servette ist ein hartes Stück Arbeit. Am Schluss erzwingen die Genfer den Sieg in der Verlängerung in dreifacher Überzahl, weil Lugano zwei Mann auf der Strafbank hat und Chris McSorley dazu noch den Goalie auswechselt.
«Wer uns schlagen will, muss sehr gut sein», hatte McSorley einen Tag vor dem Spiel gesagt.
Nun, Lugano ist ein sehr guter Gegner. Eng gestaffelt, geduldig, zielstrebig, körperbetont. Nur nicht kaltblütig genug: Diverse Konterchancen bleiben ungenutzt.
Genf gerät früh in Rückstand, weil im eigenen Drittel die Konzentration fehlt. Dann wird die Energiezufuhr in die Höhe geschraubt. Und Kevin Romy – die letzten sechs Saisons ein Schwarzweisser – das Kommando übernimmt. Der Westschweizer ist höchstpersönlich für den Ausgleich verantwortlich, weil er mit letzter Kraft den Puck erobert und dann die Kaltblütigkeit besitzt, den besser postierten Fritsche am weiten Pfosten freizuspielen. Chapeau.
Lugano hat sich den Punkt redlich verdient. Auch weil Thomas Ruefenacht mit seiner Energie die Nerven der Servettiens freilegt. Der Mann des Spiels ist aber Romy – und dazu passt das folgende Zahlenspiel: achter Sieg im achten Spiel, und Romy trägt die 88 auf dem Buckel.
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Fribourg | 50 | 163:123 | 99 |
| 2 | Bern | 50 | 169:117 | 92 |
| 3 | Zug | 50 | 172:154 | 91 |
| 4 | ZSC Lions | 50 | 152:131 | 89 |
| 5 | Davos | 50 | 170:152 | 81 |
| 6 | Lugano | 50 | 163:139 | 80 |
| 7 | Servette | 50 | 146:139 | 80 |
| 8 | Biel | 50 | 160:161 | 72 |
| 9 | Kloten Flyers | 50 | 151:137 | 69 |
| 10 | Ambri | 50 | 128:178 | 53 |
| 11 | Lakers | 50 | 139:207 | 53 |
| 12 | SCL Tigers | 50 | 117:192 | 41 |
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