Lugano-Zackrisson jammert «Nach einem Fehlpass auf die Tribüne»

Luganos Schwede Patrik Zackrisson (29) hadert mit den Methoden von Trainer Doug Shedden.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 38 117:87 80
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 38 126:99 71
5 EHC Biel 39 115:112 56
6 HC Davos 38 114:107 54
7 Genf-Servette HC 39 98:108 53
8 HC Lugano 40 112:135 53
9 EHC Kloten 38 112:127 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39

Eishockey

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Lugano leistet sich den Luxus von sechs Ausländern. Die Folge: Zwei sind in den Spielen jeweils Ersatz. Patrik Zackrisson hat es auch viermal getroffen. Dies veranlasst ihn, während seinem Einsatz mit Schwedens Nati am Karjala-Cup in Helsinki (Fi) über seine Situation in der Schweiz zu jammern.

In der Zeitung «Aftonbladet» dementiert der Center zunächst das Gerücht, wegen seiner Unzufriedenheit beim HC Lugano bald wieder in die schwedische SHL zurückkehren zu wollen. Er gebe nicht so schnell auf. «Ich will mehr spielen und meine Leistung abliefern», so Zackrisson, das sei sein Hauptziel.

Doch dann lässt der 29-Jährige durchblicken, dass er mit den Methoden von Trainer Doug Shedden (55) nicht klar kommt. Erst am Matchtag würden die Ausländer jeweils vom Coach erfahren, wer nicht spielen darf. «Das ist hart und frustrierend. Und verbreitet Unsicherheit.» Für einen kanadischen Trainer sei dies offensichtlich nichts Ungewöhnliches, «aber wir Schweden sind uns mehr Sicherheit gewöhnt.»

Zumal Zackrisson in der letzten SHL-Saison der drittbeste Quali-Skorer hinter Ryan Lasch (jetzt SCB) und Patrick Thoresen (ZSC) war und bei Vizemeister Skelleftea als Assistenzcaptain eine tragende Rolle hatte. Mit der Ungewissheit bei Lugano hadert Zackrisson. «Man weiss nicht, ob man nach einem Fehlpass im nächsten Spiel gleich wieder auf die Tribüne muss.»

Wirklich aufgedrängt mit seinen Leistungen hat sich der Schwede, der meistens als Center zwischen Dario Bürgler und Gregory Hofmann fungierte, aber bisher noch nicht. Selbst neben seinen Landsmännern Linus Klasen und Tony Martensson kam Zackrisson nicht auf Touren.

Publiziert am 09.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
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2 Kommentare
  • Philipp  Sidler aus Sins
    09.11.2016
    Man kann sagen was man will über Doug, aber Zug war selten so erfolgreich wie mit ihm. ....natürlich Aera Simpson ausgenommen.
  • Daniel  Sitter 09.11.2016
    Die steinzeitlichen Coaching Methoden wie das Überforcieren von einzelnen Spielern und Linien wie auch das öffentliche Kritisieren von Einzelspielern ist einer der Hauptgründe dafür, warum Doug Shedden noch nie einen Titel gewinnen konnte und es auch nicht tun wird. So hat er schon in Zug zuerst einzelne Spieler und dann die Kabine verloren und in Lugano sieht es wieder ähnlich aus. Er scheint lernresistent zu sein.