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Die Anstellung von Peter Jaks (44) war bereits beschlossene Sache. Doch Alpo Suhonen übersprintete ihn auf der Zielgeraden. Der 61-jährige Finne nutzte die Gunst der Stunde, um sich als Trainer des Superligisten Ässät Pori (Fi) vorzeitig zu verabschieden und den Job des Sportchefs in Kloten anzunehmen. Und da will Suhonen möglichst für den Rest seines Lebens (!) bleiben. «Ich war Trainer in Ambri, beim ZSC, in Bern. Aber die schönsten Erinnerungen verbinden mich mit Kloten. Hier etwas aufbauen zu dürfen, ist ein Traum.»
Die Erwartungen der Flyers-Chefetage in den einstigen Meistermacher (1995/96), NHL-Trainer (2000/01, Chicago), Theaterdirektor und Buchautor sind allerdings gewaltig. Die Flyers stehen vor einem Generationenwechsel und die so viel gerühmte Klotener Talentschmiede ist eine Baustelle.
Eine erste Beurteilung der Situation fällt beim Finnen nach nur 30 Tagen im Amt trotzdem positiv aus: «Die Substanz für einen Platz unter den Top 6 ist zweifellos vorhanden. Aber Talent allein genügt nicht. Um vorwärts zu kommen, braucht es die Bereitschaft, sich jeden Tag weiter zu verbessern und das Wohl des Teams über alles zu stellen.»
Der Finne hat klare Vorstellungen, wohin der Weg führen soll: «Kloten ist weder der SC Bern noch Bayern München. Wir müssen die eigene Identität hegen und pflegen. Konkret: Talente rekrutieren und sie mit gezielter Arbeit an die NLA heranführen.» Damit bestätigt er die Rückkehr zu den Wurzeln. Kloten soll im Nachwuchs wieder zur Top-Ausbildungsadresse werden und das «Management-Hockey» (mieten, vermieten, kaufen, verkaufen) den andern überlassen.
Selber will Rückkehrer Suhonen die Schlittschuhe nur noch zum Plausch schnüren. Was aber, wenn das ihm unterstellte Trainer-Duo Eldebrink/Hollenstein mit dem Team in eine Negativspirale geraten sollte? «Dann kann man mich ja um Rat fragen», schmunzelt Suhonen, «schliesslich habe ich in den vergangenen 31 Jahren ja genügend Erfahrungen als Trainer und Coach sammeln können».
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«Die eigene Identität hegen und pflegen.» Klotens Sportchef Alpo Suhonen (Keystone)
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | EV Zug | 50 | 173:131 | 98 |
| 2 | HC Davos | 50 | 155:117 | 98 |
| 3 | HC Fribourg-Gottéron | 50 | 156:120 | 94 |
| 4 | Kloten Flyers | 50 | 158:117 | 91 |
| 5 | SC Bern | 50 | 153:130 | 87 |
| 6 | HC Lugano | 50 | 152:150 | 79 |
| 7 | ZSC Lions | 50 | 136:129 | 77 |
| 8 | EHC Biel | 50 | 114:128 | 68 |
| 9 | Servette Genf | 50 | 117:126 | 67 |
| 10 | SCL Tigers | 50 | 124:166 | 52 |
| 11 | HC Ambri-Piotta | 50 | 102:153 | 49 |
| 12 | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 99:172 | 40 |