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Lars Weibel packt Chance in Köln

ZUG – Zwei sind einer zuviel – Goalie Lars Weibel verlässt den EV Zug trotz gültigem Vertrag in Richtung Deutschland.

Von Dino Kessler | Aktualisiert um 18:49 | 14.05.2009
Lars Weibel nimmt eine neue Herausforderung in Köln an. (Keystone)
Lars Weibel nimmt eine neue Herausforderung in Köln an. (Keystone)
In den vergangenen Playoffs hatte Weibel mit starken Leistungen brilliert. Auch Weibel war es zu verdanken, dass die Zuger in der ersten Runde den selbsternannten Titelfavoriten SC Bern aus dem Weg räumten. Trotz diesem Leistungsausweis engagierte der EV Zug nach der Saison den Finnen Jussi Markanen (34) als direkten Konkurrenten für Weibel.

Nun hat Weibel das Angebot aus Deutschland erhalten, den Posten als Goalie Nr. 1 bei den Kölner Haien, dem renommiertesten Klub in der DEL.

Weibel: «Ich hätte die Herausforderung beim EVZ auch angenommen. Aber wenn sich eine solche Chance bietet, muss man zupacken. Köln ist einer der renommiertesten Adressen Europas und verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur.»

Für Weibel geht das Deutschland-Abenteuer Ende Juli los. In der DEL gilt er als Ausländer, der erst mit Beginn des Trainingscamps einrücken muss. Dann wird der Lachener seine Frau Myriam und die beiden Kinder Illaya (6) und Nylas (3) mit nach Deutschland nehmen. Vorerst für eine Saison: «In meinem Alter und vor diesem Hintergrund ist ein Einjahres-Vertrag die ideale Lösung. Für dieses neue Kapitel wird mir meine Erfahrung zu Nutze kommen, die ich in der NLA sammeln durfte.»

Der EVZ und Weibel gehen ab sofort getrennte Wege. Den Vertrag, der noch bis Ende Saison 2010 Gültigkeit hätte, haben die beiden Parteien im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Verpflichtungen bestehen damit keine mehr; sollte sich Markanen verletzen, müsste der EVZ anderswo Ersatz besorgen.
Jussi Markkanen trug von 2001 bis 2007 den Oilers-Helm. (Reuters)
Jussi Markkanen trug von 2001 bis 2007 den Oilers-Helm. (Reuters)
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