Lars Leuenberger zum Huras-Schatten: «Wir sind keine Freunde»

Larry Huras will den Job von SCB-Coach Lars Leuenberger. Doch der gibt sich unbeeindruckt.

Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?

Top 3

1 Highlights jetzt im Video Tigers rutschen auf letzten Platz ab!
2 Finne übernimmt Tirkkonen ist neuer Kloten-Trainer
3 Finne übernimmt Tirkkonen ist neuer Kloten-Trainer

NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 ZSC Lions 50 173:125 98
2 HC Davos 50 181:142 91
3 Genf-Servette HC 50 160:138 89
4 EV Zug 50 161:138 88
5 HC Lugano 50 157:150 80
6 HC Fribourg-Gottéron 50 148:154 75
7 Kloten Flyers 50 154:150 72
8 SC Bern 50 152:162 67
9 Lausanne HC 50 123:143 67
10 HC Ambri-Piotta 50 144:166 66
11 SCL Tigers 50 135:173 57
12 EHC Biel 50 128:175 50

Eishockey

National League A

teilen
teilen
28 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Viereinhalb Jahre nach seiner spektakulären Entlassung in Bern träumt Larry Huras von der Rückkehr zum SCB. «Ich wäre bereit. Die Bank in Bern ist nicht die einfachste, aber die schönste», sagte der 60-Jährige am Donnerstag im BLICK. Dass ihn Boss Marc Lüthi wegen Langweiler-Hockey standrechtlich gefeuert hatte, habe er abgehakt. «Ich bin nicht nachtragend. Marc und ich sind Freunde.»

Berns Meistertrainer von 2010 ist der beste verfügbare Mann auf dem Markt. Dass er nun sein Interesse anmeldet, lässt den aktuellen Coach Lars Leuenberger kalt. «Soll er doch. Wir sind keine Freunde. Hätte sich mein bester Kumpel so geäussert, müsste ich sagen: wow, das war jetzt nicht so schön. Doch Larry sucht einen Job. Und in Bern will jeder arbeiten. Das ist doch toll», so Leuenberger: «Würde ich auf solche Dinge Wert legen, wäre ich am Ende.»

Für den 40-Jährigen, der vor sechs Jahren als Junioren-Trainer unter Huras schnuppern durfte, wurde die Luft nach zuletzt sieben Pleiten in Serie dünner. Ein zweiter Trainerwechsel wird nicht mehr ausgeschlossen. Ein Wochenende ohne Sieg wäre wohl Gift. Das alles ist dem Uzwiler bewusst. Trotzdem gibt er sich gewohnt souverän. «Ich versuche, meinen Job perfekt zu erfüllen. Der Rest liegt nicht in meinen Händen.»

Aus dem Spiel in Lausanne, als sein Team in letzter Sekunde ausgleichen konnte, schöpft Leuenberger Mut. «Es war ein anderes Bern am Werk als noch in Biel.» Ob er auch im Strichknüller gegen Ambri den zuletzt ungenügenden Topskorer Cory Conacher auf die Tribüne schickt, lässt der Coach offen.

Publiziert am 29.01.2016 | Aktualisiert am 17.02.2016
teilen
teilen
28 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Theo  Froideveaux 29.01.2016
    Von souverän kann bei Leuenberger keine Rede sein. Er versucht cool zu wirken, ist aber bis auf die Knochen verunsichert. Ich hoffe nur, dass dieses elende Kapital möglichst bald beendet wird. Jeder 1. Liga Trainer würde der Mannschaft mehr bringen, als der ewige Assistent Lars. Auf den hört nun definitiv keiner mehr.
  • Concolor  Shalako 29.01.2016
    Die müssen ja auch keine Freunde sein, wenn Leuenberger.
    Sie müssen ja nicht zusammen arbeiten.